{"id":829,"date":"2013-12-19T17:07:01","date_gmt":"2013-12-19T17:07:01","guid":{"rendered":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/?page_id=829"},"modified":"2025-06-03T10:32:55","modified_gmt":"2025-06-03T10:32:55","slug":"zwischen-guilin-und-yangshuo","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/zwischen-guilin-und-yangshuo\/","title":{"rendered":"Zwischen Guilin und Yangshuo"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/2-38.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-832\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/2-38.jpg\" alt=\"2 (38)\" width=\"800\" height=\"527\" \/><\/a><\/h2>\n<h3 align=\"center\">Auf der Suche nach dem Traum<br \/>\nvom l\u00e4ndlichen China<\/h3>\n<p>Es gab eine Zeit, da waren die fernen und exotischen L\u00e4nder noch nicht wohlfeile Angebote im Flugplan Tableau der gro\u00dfen Luftfahrtgesellschaften\u00a0 sondern ein Gegenstand der Tr\u00e4ume. Das sagenhaft reiche Eldorado, die Goldstadt Timbuktu, die vom Dschungel \u00fcberwucherten Maya-Pyramiden von Yukatan pr\u00e4gten\u00a0wie kollektive Archetypen die Vorstellungen und Gef\u00fchle von V\u00f6lkern und Wundern am anderen Ende der Welt.<\/p>\n<p>Auch wenn das Zeitalter des modernen Kulturtourismus den Schleier dieser Wunder Schritt f\u00fcr Schritt gelichtet und dabei nicht immer nur Sch\u00f6nes hat\u00ad sichtbar werden lassen, haben manche Traumbilder \u00fcberlebt.\u00a0F\u00fcr Indonesien\u00a0trifft dies noch immer auf Bali zu, die Sehnsucht nach dem alten Indien wird f\u00fcr den, der sehen kann, in Rajastan erf\u00fcllt. Ich habe mich aufgemacht, meinen Traum von China am Lijang-Flu\u00df zu finden.<\/p>\n<p>Der erste Eindruck ist aber dann alles andere als traumhaft. Unter Blitzen und k\u00fcbelartigen Regenf\u00e4llen ist die Maschine der DRAGON AIR nach einer guten Flugstunde von <a title=\"Von allem Chinesischen das Beste?\" href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/backpackers-welt\/von-allem-chinesischen-das-beste\/\">Hongkong <\/a>auf dem Flughafen von Guilin\u00a0 gelandet. Kaum habe ich die Einreiseforma\u00adlit\u00e4ten erledigt und trete noch etwas z\u00f6gernd auf den Vorplatz des Flughafen\u00ad &#8211; mit jeder Faser meines Wesens bereit, die berauschende\u00a0\u00a0 Atmosph\u00e4re der Fremdheit\u00a0 in mich aufzunehmen &#8211;\u00a0 da st\u00fcrmen bereits Einheimische auf die Neuank\u00f6mmlinge zu, wollen Geld tauschen und Hotels empfehlen, und ehe man sich versieht, haben bereits diverse Taxifahrer das Gep\u00e4ck ergriffen und die verschiedenen Gep\u00e4ckst\u00fccke auf ihre Gef\u00e4hrte verteilt. China empf\u00e4ngt die Reisenden, die ihre Traumbilder suchen, mit seiner eigenen Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Guilin ist heute eine Siedlung mit knapp 700.000 Einwohnern, das hei\u00dft f\u00fcr chinesische Verh\u00e4ltnisse eine bessere Kleinstadt. Kein Mensch au\u00dferhalb Chinas w\u00fcrde an diesen\u00a0 Ort einen einzigen Gedanken verschwenden, bef\u00e4nde er sich nicht im Zentrum eines mehrere hundert qkm gro\u00dfen Karstge\u00adbietes, in dem das Zusammenspiel von Erderhebung\u00a0 und Erdsenkung, von Wind und Wasser im Laufe der\u00a0 Jahrmillionen Unz\u00e4hlige wunderlich\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 geformte dicht bewachsene Kalksteint\u00fcrme hat entstehen lassen, zwischen \u00a0denen sich die f\u00fcr S\u00fcdchina typischen Reisfelder und lehmfarbenen\u00a0 D\u00f6rfer ausbreiten.\u00a0 Durch diese M\u00e4rchenlandschaft, schl\u00e4ngelt sich auf einer L\u00e4nge von ca. 50 km\u00a0\u00a0 Lijang-Flu\u00df, den der chinesische\u00a0 Dichter Han Yu mit einem &#8222;blauen Band aus Jade&#8220; vergleicht, der sich durch das Spalier der Berge windet. Die Zuckerhutfelsen, die den Li-Flu\u00df\u00a0 wie eine urweltliche Garde s\u00e4umen, erinnern\u00a0 an Elefantenr\u00fcssel, Kamelr\u00fccken, Kopfprofile, romantische Burgfelsen, Hutspitzen oder Katzenbuckel.\u00a0 Jeden Abend in\u00a0\u00a0 der D\u00e4mmerung verschwimmen die Umrisse der\u00a0 Berge im nebeligen Dunst des Lijang\u00a0 zu\u00a0 einer Ansammlung zyklopischer Riesen, die einander\u00a0 \u00fcber die Schulter blicken und die Lichter auf den Dschunken gr\u00fc\u00dfen. So gilt das Gebiet des Lijang zwischen Guilin und Yangshuo als eine der Perlen Chinas, und die Reisegruppen,die aus den westlichen L\u00e4ndern, aber auch aus Taiwan und Hongkong, zu jeder Jahreszeit nach Guilin geflogen kommen, sind mit reichlich Filmmaterial versehen, um die bizarren\u00a0 Naturpanora\u00admen nachhaltig f\u00fcr h\u00e4uslichen Reisedokus\u00a0 zu sichern.<\/p>\n<p>Guilin selbst ist eine eher beschauliche Stadt. Fahrradfahrende Chinesen pr\u00e4gen das Stra\u00dfenbild, es gibt blinde Masseure an den Br\u00fcckengel\u00e4ndern, die eine Kopfmassage offerieren. Kaninchen, Schildkr\u00f6ten und Schlangen sind \u00a0in K\u00e4figen vor den kleinen Esslokalen ausgestellt, und ich kann in der K\u00fcche eines kleinen Restaurants miterleben, wie eine lebende Kobra zu einem Schlangen\u00adsteak verarbeitet wird. Ihr Blut wird nach der K\u00f6pfung in einem Gef\u00e4\u00df gesammelt, mit einigen Zutaten gepanscht und einer Gruppe fr\u00f6hlich zechender Taiwanesen als Potenztrunk verkauft. Nur Kaffee gibt es nicht im Angebot, doch dem Europ\u00e4er, der in Guilin\u00a0 \u00fcber den Nachtmarkt schlendert und all die ger\u00f6steten Hundeschw\u00e4nze, Bambusratten und Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfe sieht, schlie\u00dft sich der Magen auch so.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir mit einem Taxi zu den Sehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt.\u00a0 Unglaublicher Andrang herrschte in der Rohrfl\u00f6tenh\u00f6hle, einem gro\u00dfen Tropfsteinh\u00f6hlensystem in der N\u00e4he der Stadt, in dessen Grotten und G\u00e4ngen sich die Chinesen unter bunten, kirmesartigen L\u00e4mpchen jauchzend und begeistert gegenseitig fotografieren. Fast leer war es dagegen an den etwas au\u00dferhalb von Guilin gelegenen und erst neuerdings restaurierten Ming-Gr\u00e4bern, einer Anlage mit einer ganzen Galerie\u00a0 von Menschen- und Tierskulpturen, die hinter einem gro\u00dfen Drachen\u00adtor zu zwei Tempelgeb\u00e4uden f\u00fchren. Hier liegen hohe Beamte und Familienangeh\u00f6rige der Ming-Dynastie begraben, die China zwischen 1368 und 1644 regierte und die sich kurz vor ihrem Untergang vor dem Ansturm der Mandschus in diese Gegenden S\u00fcdchinas zur\u00fcckzog.<\/p>\n<p>Aber das sind alles nur Peanuts. Als die wahre Attraktion eines Guilin-Besuches gilt dem Kundigen die Bootsfahrt auf dem Lijang zwischen Guilin und Yangshuo. Auf dieser Strecke kann man auf beiden Seiten des Li die ganze Vielfalt und den Formen\u00adreichtum bewundern, die die Natur seit Anbeginn der Zeiten in diesem Teil der Welt geschaffen hat. Pyramidenf\u00f6rmige, doppel\u00adt\u00fcrmige, halbrunde, abgeflachte, steile, spitze, nach links und rechts sich neigende, gerade, schr\u00e4ge Kalksteinberge, alle dicht bewachsen mit dem dunklen Lebenspelz, s\u00e4umen eng beieinander \u00adstehend die Ufer. Diese Landschaft ist bei jedem Wetter atemberaubend, am ehesten noch entfaltet sich ihr fremdartiger Zauber unter einem dichten Wolkenhimmel, wenn die Nebelschwaden wie Lametta \u00fcber den Bergh\u00e4ngen liegen und die allgegenw\u00e4rtige Feuch\u00adtigkeit dem Laub einen geradezu giftgr\u00fcnen Stich verleiht. F\u00fcr die Einheimischen sind die pittoresken Gebilde Gef\u00e4hrten des Alltags, vertraut in den Fein\u00adheiten ihrer Formen und Farben und mit Namen belegt: sie hei\u00dfen &#8222;Fledermausberg&#8220;, \u201eKampfhahnberg\u201c oder \u201ePinselst\u00e4nderberg&#8220;. Es gibt sogar Bezeichnungen f\u00fcr ganze H\u00fcgelgruppen, etwa &#8222;Alter Mann am M\u00fchlstein\u201c oder gar &#8222;F\u00fcnf Tiger schnappen sich ein Schaf\u201c<\/p>\n<p>Die wundersame Fahrt, organisiert von den Reiseb\u00fcros in Guilin f\u00fcr harte Devisen, geht in Yangshuo urpl\u00f6tzlich zu Ende. Die chinesischen Tourismus-Manager scheinen es als ein Zeichen von Effizienz zu betrachten, die gerade auf dem Boot in Yangshuo angekommenen ausl\u00e4ndischen Touristen in Rekordzeit wieder in Busse zu verfrachten und in einer hupenden Karawane schnellstens wieder nach Guilin zur\u00fcckzubef\u00f6rdern. Fast muss man ihnen daf\u00fcr dankbar sein. Denn sobald die Pauschalreisegruppen aus Europa, Hongkong und Taiwan nach einer halben Stunde wieder verschwunden sind, kehrt eine paradiesische Ruhe ein. F\u00fcr denjenigen, der seinem Traumbild von China weiter auf der Spur bleiben will, ist nun reichlich Zeit, in einem Pavillon am Fluss die Umrisse der Berge zu be\u00adwundern, die Komoran-Fischer auf dem Li zu beobachten oder sich auf dem d\u00f6rflichen Markt ein wenig treiben zu lassen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/3-18.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-837\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/3-18.jpg\" alt=\"3 (18)\" width=\"800\" height=\"530\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hinter dem Yangshuo-Hotel, in dem jederzeit f\u00fcr drei\u00dfig Euro ein Doppelzimmer mit Dusche, Toilette und Aircondition zu erhalten ist, befindet sich der Yangshuo-Park.\u00a0 Auf diesem Ge\u00adl\u00e4nde laufen\u00a0 Schulklassen umher, Familien\u00a0 picknicken, und der Besucher er\u00adklettert den Xilang-Berg inmitten des Parks\u00a0 mit seinem kleinen\u00a0 Pavillon auf\u00a0 der Spitze. Hier ist der Ausblick auf die Landschaft\u00a0 noch beeindruckender als\u00a0 in Guilin:\u00a0 die \u00fcppig bewachsenen Zuckerhutberge haben die kleine Stadt wie eine fremdartige Armee umzingelt,\u00a0 der Li-Flu\u00df gl\u00e4nzt im Licht der Abendsonne,\u00a0 und die Berge im Osten verschwimmen im Dunst.<\/p>\n<p>Eine Attraktion besonderer Art in Yangshuo ist das Green Lotus Peek Winehouse, ein Cafe f\u00fcr Individualreisende, von denen es in Yangshuo selten mehr als ein oder zwei\u00a0\u00a0 Dutzend zur gleichen Zeit gibt und in dem deswegen nach recht kurzer Zeit jeder fast\u00a0 jeden kennt. Hier gibt es Kaffee am Morgen, Kerzenlicht am Abend, sentimentale Musik aus einer alten Musikbox, von der ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, wie sie ihren Weg in diese chinesische\u00a0 Provinz gefunden hat. Ein ganzer Tag l\u00e4sst sich problemlos vor dem Peek \u00adCafe verbringen: kleine Chinesen kommen mit ihren Ranzen\u00a0 aus der Dorfschule, die ganz Mutigen wagen sich sogar kichernd an die Tische, um sich eine Langnase einmal aus der N\u00e4he anzusehen. Auf der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite lassen sich die Passanten ihre Schuhsohlen ambulant beschlagen,\u00a0 an einem Kiosk werden B\u00f6ller verkauft, die ihre Eigent\u00fcmer unter lautem Jauchzen sofort in die Luft jagen. Insgesamt kommt mir der d\u00f6rfliche Alltag sauberer und wohlhabender vor, als ich es erwartet h\u00e4tte. Die Menschen sind nicht \u00e4rmlich ge\u00adkleidet, und vor allem die Kinder sind herausgeputzt wie kleine F\u00fcrsten. \u00dcberall sieht man M\u00e4nner und Frauen, die mit Reisigbesen jedweden M\u00fcll vor ihrem Haus oder Stand beseitigen. Auch die \u00f6ffent\u00adliche Versorgung scheint zu funktionieren, die Lokalbusse brausen p\u00fcnktlich die Dorfstra\u00dfe herauf und herunter, der Schutzmann ist mit Einsatz bei der Sache,\u00a0 und der Zahnarzt gr\u00fc\u00dft aus seinem zur Stra\u00dfe hin offenen Behandlungsraum freundlich mit der Spritze.<\/p>\n<p>Am Abend spaziere ich zum Ufer des Li Flusses um die Komoranfischer bei der Arbeit zu beobachten. Beim Komoranfischer bilden Mensch und Vogel eine gattungs\u00fcbergreifende Jagdeinheit, bei der der eine Partner die Arbeit und der andere den Nutzen. Aufgabe des an einem Stock festgebundenen Komorans ist es,\u00a0 mit seinem Schnabel die Fische blitzschnell aus dem Wasser zu fischen. Am verdienten Verzehr wird der Komoran\u00a0 jedoch durch eine sehr enge Halsschlinge gehindert.\u00a0 Stattdessen greift der Fischer dem Vogel derbe ins Maul und entrei\u00dft ihm seinen Fang \u2013 hier und da f\u00fcr den Gegenwert eines Mini-Fisches, den der Komoran gerade noch herunterschlucken kann.<\/p>\n<p>Am dritten Tag meines Aufenthaltes leihe ich mir ein Fahrrad und erkunde die Umgebung. \u00dcber meist ebene ungeteerte Stra\u00dfen f\u00e4hrt man eine scheinbar unendliche Reihe von Reisfeldern entlang, durchquert winzige D\u00f6rfer mit kleinen Land\u00adm\u00e4rkten, sieht Glasbl\u00e4ser bei der Arbeit, Scherenschleifer unter\u00adwegs und kann sich bei Bedarf an einer Gark\u00fcche mit einer orginal s\u00fcdchinesischen Nudelsuppe st\u00e4rken. \u00dcberall kommen uns chinesische Fahrr\u00e4der mit Seitenauslegern entgegen: Hinten auf dem Gep\u00e4cktr\u00e4ger sitzt die Gattin, vorne im K\u00f6rbchen das kostbare chinesische Einzelkind, und im Sozius liegt das Gem\u00fcse f\u00fcr den Markt.<\/p>\n<p>Bald ist der Mondberg erreicht, die h\u00f6chsten Erhebung der gesamten Region, dessen Gipfel wie eine riesige Br\u00fccke bei Bergteile verbindet. Der Rundblick vom Gipfelplateau des Mondbergs ist der Abschiedsblick auf die Landschaft des Lijang. Unten zieht der Fluss tats\u00e4chlich wie ein blaues Band aus Jade vor\u00fcber, Tausende von Reisparzellen und Bew\u00e4sserungskan\u00e4le spiegeln ein gebrochenes\u00a0 Licht aus der Ebene empor, und ein letztes Mal gr\u00fc\u00dfen die allzeit pr\u00e4senten Zuckerh\u00fcte vor- und nebeneinander gestaffelt in wunderbar unordentlichen Reihen, un\u00fcbersehbar und wunderlich wie die Gestalten der eigenen Tr\u00e4ume, denen der Reisende an diesem Ort begegnen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Suche nach dem Traum vom l\u00e4ndlichen China Es gab eine Zeit, da waren die fernen und exotischen L\u00e4nder noch nicht wohlfeile Angebote im Flugplan Tableau der gro\u00dfen Luftfahrtgesellschaften\u00a0 sondern ein Gegenstand der Tr\u00e4ume. 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