{"id":7360,"date":"2020-04-19T07:25:42","date_gmt":"2020-04-19T07:25:42","guid":{"rendered":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/?page_id=7360"},"modified":"2025-06-03T10:32:51","modified_gmt":"2025-06-03T10:32:51","slug":"leseprobe-europas-wilder-osten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/leseprobe-europas-wilder-osten\/","title":{"rendered":"Leseprobe: Europas wilder Osten"},"content":{"rendered":"<h6><strong>Vorspiel: Gro\u00dfe M\u00e4nner in zu kleinen Autos <\/strong><em>Serbische Ouvert\u00fcre<\/em><\/h6>\n<p>&nbsp; Der Zug&nbsp; fuhr&nbsp; durch weiteres, ebenes Land. Wir passierten, Weinfelder, Sickergruben und D\u00f6rfer, in denen die Kircht\u00fcrme wie widerspenstige W\u00e4chter das Land \u00fcberragten. Auf den <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7361 alignright\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/image032.jpg\" alt=\"\" width=\"314\" height=\"217\"\/>Bahnsteigen roch es nach Kohl, die Frauen wirkten resolut, und die Grenzbeamten marschierten durch den Zug wie eine Einheit Texas Rangers. Sie waren kurzgeschoren, v\u00f6llig ohrenfrei und freundlich, als wunderten sie sich dar\u00fcber, dass Mitteleurop\u00e4er ihr umstrittenes Land besuchten.<\/p>\n<p>&nbsp; Viele Touristen waren es nicht, die in diesem Zug von Budapest nach Belgrad reisten, denn&nbsp; seien&nbsp; wir&nbsp; ehrlich: Serbien besitzt keinen besonders guten Ruf in Europa. Nicht wenige betrachten die Serben auf dem Balkan als das, was die Deutschen lange Zeit in Europa waren: als die Spitzbuben der V\u00f6lkergemeinschaft, die immer nur Kriege anzetteln und ihre Nachbarn nicht in Ruhe lassen wollen. Die Balkankriege und der Kosovokonflikt hatten die Serben einmal mehr an den Schandpfahl der Welt genagelt, was mir ungerecht vorkam, weil jeder, der sich auch nur ein wenig mit den Einzelheiten dieser Konflikte besch\u00e4ftigte, entdecken musste, dass Gut und B\u00f6se bei weitem nicht so s\u00e4uberlich getrennt waren, wie es die \u00f6ffentliche Meinung vorgab.<\/p>\n<p>&nbsp; Nach dem Grenz\u00fcbertritt durchquerte der Zug die Wojwodina, einen flachen und fruchtbaren Teil der pannonischen Tiefebene. Raps, Sonnenblumen, Getreide- und Gem\u00fcsefelder soweit das Auge reichte. Im jugoslawischen Vielv\u00f6lkerstaat war die Wojwodina eine autonome Region Serbiens mit einem hohen ungarischen und kroatischen Bev\u00f6lkerungsanteil gewesen. Die deutsche&nbsp; Bev\u00f6lkerung, die&nbsp; als&nbsp; Donauschwaben jahrhundertelang in diesem Gebiet ans\u00e4ssig gewesen war, hatte man nach dem Zweiten Weltkrieg entrechtet, ermordet oder vertrieben. Auch ein blutiges Kapitel der Weltgeschichte, \u00fcber das niemand mehr sprach<\/p>\n<p>&nbsp; Bei Novi Sad wurden Berge sichtbar. Langsam durchfuhr der Zug&nbsp; die&nbsp; zweitgr\u00f6\u00dfte&nbsp; Stadt&nbsp; Serbiens.&nbsp; Unbefestigte, halb&nbsp; \u00fcberwachsende Uferpfade, Eckensteher, schrottreifer Autos vor der Ampel. Nichts deutete heute noch darauf hin, dass in der Gegend von Novi Sad, die Geschichte des&nbsp; Balkans \u201egekippt\u201c war. Die \u00f6sterreichischen Truppen unter der F\u00fchrung von Prinz Eugen hatten 1697 die T\u00fcrken in der Schlacht von Zenta&nbsp; vernichtend geschlagen und die Donaufestung von Peterwardein gegr\u00fcndet, aus der sp\u00e4ter die Stadt Neusatz (serbisch Novi Sad) entstehen sollte. Als die T\u00fcrken fast zwanzig Jahre sp\u00e4ter noch einmal an der&nbsp; Donau erschienen, wurden sie&nbsp; 1716&nbsp; in&nbsp; der Schlacht von Peterwardein wieder besiegt. Ihre Zeit war abgelaufen, die t\u00fcrkische D\u00fcnung, die fast ein halbes Jahrtausend die christlichen V\u00f6lker des Balkans \u00fcbersp\u00fclt hatte, war r\u00fcckl\u00e4ufig.<\/p>\n<p>&nbsp; Bald lag&nbsp; Novi Sad hinter uns und der Zug nahm Kurs auf Belgrad.&nbsp;&nbsp; In&nbsp;&nbsp; gem\u00e4chlicher&nbsp; Geschwindigkeit&nbsp; schl\u00e4ngelte&nbsp;&nbsp; er&nbsp;&nbsp; sich durch eine verbuschte Landschaft mit winzigen Weilern neben T\u00fcmpeln und Teichen. Im Regen erreichten wir schlie\u00dflich die serbische Hauptstadt Belgrad, zuerst die Trabantenst\u00e4dte von Novi Belgrad, dann die Innenstadt.<\/p>\n<p>&nbsp; Es ist immer ein spannender Moment, zum ersten Mal,den Bahnhof einer fremden Stadt zu betreten. Es ist wie der erste H\u00e4ndedruck mit einem fremden Menschen, der einen dauerhaften Eindruck hinterl\u00e4sst. Auf dem Bahnhof von Belgrad sp\u00fcrte ich nichts. Die gro\u00dfe Halle lag in D\u00e4mmerlicht, vor winzigen Schaltern standen die Leute nach Fahrkarten an. Ohne Probleme gelang&nbsp; es&nbsp; mir,&nbsp; ein&nbsp; Schlafwagenticket f\u00fcr&nbsp; die&nbsp; Weitereise nach Sofia zu reservieren. Dann mietete ich mich ins \u201eHotel Belgrad\u201c ein, einem alten, abgewohnten sozialistischen Bums, vollkommen \u00fcberteuert, aber immerhin mit funktionierenden Duschen ausgestattet.<\/p>\n<p>Auf&nbsp; meinen&nbsp; Studentenreisen nach&nbsp; Griechenland war&nbsp; ich&nbsp; auf dem sogenannten \u201eAuto-Put\u201c immer nur mit dem Bleifu\u00df auf dem Gaspedal an Belgrad vorbeigerauscht.&nbsp; Graue Betonkl\u00f6tze oberhalb der Unterf\u00fchrungen waren das einzige gewesen, was ich von Belgrad gesehen hatte. Was mochte diese Stadt zu bieten haben, hatte ich oft gedacht. Diesmal sah ich es, und was ich sah, war wenig erbaulich. In der Umgebung des Bahnhofs standen zweifelhafte Gestalten neben heruntergekommenen Hotels mit unversch\u00e4mten Preisen.&nbsp; M\u00e4nner und Frauen besa\u00dfen die harten Gesichter von Menschen, die ihr Leben lang gezwungen gewesen waren, unter dem Diktat der Knappheit ihre Ellenbogen einzusetzen. Kein Wunder, dass die \u00dcbervorteilung regierte, wohin ich auch kam, im Hotel, beim Getr\u00e4nkeeinkauf, beim Essen, im Taxi und selbst beim Ticketverkauf im Bus, als sei das das Gesetz, das die Menschen weiter br\u00e4chte.<\/p>\n<p>Als ich am Morgen in meinem kargen Hotelzimmer erwachte und den tr\u00fcben Himmel \u00fcber der Stadt erblickte, war alles h\u00e4sslich: die Betten, die Aussicht, die Tapeten, und selbst der Becher im Bad kam mir verd\u00e4chtig vor. Wer hatte aus diesem Becherlein vor mir getrunken?&nbsp;&nbsp; Das Wasser unter der Dusche roch penetrant nach Chlor. Nachdem ich mir die Haare gewaschen hatte, sa\u00df die Frisur wie ein Helm auf meinem Kopf. Noch nicht einmal den&nbsp;&nbsp; Morgenkaffee konnte ich kochen, weil&nbsp;&nbsp; der Stromanschluss defekt&nbsp; war.&nbsp; Ohne Kaffee am&nbsp; Morgen war ich aber nichts wert, und so nahm die klassische Reiseer\u00f6ffnungsdepression ihren Lauf. Sie \u00fcberf\u00e4llt mich manchmal in der ersten Reisewoche, l\u00e4sst aber nach einigen Schnaps schnell nach.&nbsp;&nbsp; Beim&nbsp; Fr\u00fchst\u00fcck&nbsp; sa\u00dfen&nbsp; lauter&nbsp; anges\u00e4uselte&nbsp; Kerle&nbsp; vor&nbsp; ihrem Schnaps und ihren W\u00fcrsten. Ich notierte: Die Serben sind ein fleischliebendes Volk und beginnen ihrem Verzehr schon fr\u00fch am Tag. Auf der anderen Seite trinken sie gerne einen Slivovitz zu fr\u00fchere Stunde, und das kam mir in meiner derzeitigen Verfassung gerade recht.<\/p>\n<p>&nbsp; Als ich das Hotel verlie\u00df, lag ein bleigrauer Himmel \u00fcber der Stadt. Das einzig Bunte, was es auf der Bahnhofsstra\u00dfe zu sehen gab waren grelle Pornoplakate, auf denen es dicke serbische M\u00e4nner und Frauen miteinander trieben. Ich hielt inne, um zu sehen, wer vor den Pornoplakaten stehenblieb. Niemand. Es schien den Passanten peinlich zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp; Fast schon den Rang einer Sehensw\u00fcrdigkeit besa\u00df das durch die NATO Angriffe zerst\u00f6rte Geb\u00e4ude des Verteidigungsministeriums. Treppenh\u00e4user hingen inmitten aufgerissener Fassaden in schwindelnder H\u00f6he halb im Freien, w\u00e4hrend unter ihnen der Verkehr weiterbrauste.<\/p>\n<p>Einen Anblick besondere Art bot die Sveti Sava, eine orthodoxe Kirche von solchen <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7363 alignleft\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/image036.jpg\" alt=\"\" width=\"348\" height=\"552\"\/>Ausma\u00dfen, dass sie von fast jedem Punkt der Stadt aus zu sehen war. Das ganze eben erw\u00e4hnte Verteidigungsministerium h\u00e4tte spielend unter die Kuppel der Kirche gepasst.&nbsp; An der Spitze eines circa 30 Meter hohen Krans turnten Arbeiter vor irgendeinem Fries herum. Als ich eine Passantin vor der Kirche nach dem Namen des Gotteshauses fragte, wusste sie ihn nicht.<\/p>\n<p>&nbsp; F\u00fcnf Minuten von der Sveti Sava Kirche entfernt, befand sich in der Mitte eines Parks und durch kein Hinweisschild erschlossen, das Grab von Josef Brosz, genannt Tito, dem&nbsp;&nbsp; jugoslawischen Staatsgr\u00fcnder, nach dem gleichwohl heute kein Hahn mehr kr\u00e4ht. Dabei hatte er f\u00fcr einen kurzen geschichtlichen Moment den Traum der S\u00fcdslawen vom einheitlichen Staat erf\u00fcllt. Allerdings hatte es schon kurz nach Titos ein blutiges Erwachen aus diesem Traum gegeben. Die Teilrepubliken seiner sozialistischen F\u00f6deration waren aufeinander losgegangen und hatten&nbsp; sein&nbsp; Jugoslawien&nbsp; im&nbsp; Orkus&nbsp; der&nbsp; Geschichte&nbsp; begraben.<\/p>\n<p>&nbsp; Titos sterbliche \u00dcberreste befanden sich in einem wei\u00dfen Marmorsarg unter einem Baldachin. Eine Gruppe von Veteranen, einer wackliger als der andere, stand salutierend vor dem Sarg, als ich den Grabbezirk betrat.<\/p>\n<p>&nbsp; Nach dem Besuch des Tito-Grabes fuhr ich mit dem Bus in die Innenstadt, die aussah wie die Innenstadt&nbsp; von Castrop Rauxel, womit ich nichts gegen Castrop Rauxel gesagt haben m\u00f6chte. In den Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen dominierte der Kolchosflair sozialistischer Zeiten, bev\u00f6lkert von Passanten, die mit verschlossenen Gesichtern aneinander vorbeirannten.&nbsp; Die Frauen, denen ich in der Innenstadt begegnete machten einen ersch\u00f6pften Eindruck. So schwer die Geschicke der V\u00f6lker auch sein m\u00f6chten, am h\u00e4rtesten traf es immer die Frauen. Die M\u00e4nner sahen ges\u00fcnder aus, geradezu stattlich.&nbsp; Kriegergesichter, breiter Gang, eine Variante europ\u00e4ischer Maskulinit\u00e4t, mit der m\u00f6glicherweise nicht gut Kirschen essen war. &nbsp;Umso merkw\u00fcrdiger, dass sie fast alle in winzigen Autos durch die Gegend fuhren &#8211; mit Gesichtern die auszudr\u00fccken schienen: \u201eWarte nur ab, bald fahre ich eine gro\u00dfe Limousine.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Da ich schon einmal da war, besuchte ich die Belgrader Festung, einen seit uralten Zeiten umk\u00e4mpften Platz am&nbsp; Zusammenfluss von Sava und Donau, \u00fcber den sich zu diesem Zeit- punkt&nbsp; ein Balkangewitter zusammenzog. So sah ich diesen Ort, um den Germanen, R\u00f6mer, Hunnen, Ungarn, Serben, T\u00fcrken und Habsburger gek\u00e4mpft hatten, vor der Kulisse einer anbrandenden schwarzen Wolkenfront.<\/p>\n<p>&nbsp; Vor dem bald einsetzenden Regenguss floh ich in das milit\u00e4rgeschichtliche Museum, das <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7362 alignleft\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/image034.jpg\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"544\"\/>in der Zitadelle der Festung untergebracht war. In dieser sehenswerten Ausstellung wurde die st\u00fcrmische Geschichte Serbiens von der Einwanderung bis in die Gegenwart darstellt. Folgte man dem Tenor der Museumsdidaktik, dann hatte das kleine, aber heldenhafte Volk der Serben durch die Jahrtausende hindurch nur ganz wenig zu lachen gehabt. Nach der der kurzen Glanzzeit eines sogenannten \u201eserbischen Gro\u00dfreiches\u201c im sp\u00e4ten Mittelalter begann mit der Schlacht auf dem Amselfeld im Jahre 1389 die lange Nacht der t\u00fcrkischen Fremdherrschaft. Die Bl\u00fcte des serbischen Adels, die am 28.6.1389 auf dem Amselfeld im heutigen Kosovo gegen die osmanische \u00dcbermacht angetreten war, wurde vernichtet, f\u00fcr die Serben eine nationale Katastrophe, die bis auf den heutigen Tag nichts von ihrer Eindringlichkeit verloren hat. In der Folgezeit wurden die Serben aus dem heutigen Kosovo und der Region rund um den Ohridsee nach Norden vertrieben, das hei\u00dft, sie verloren ihre angestammte Heimat&nbsp; und mussten mitansehen, wie sich in ihr moslemische Albaner und T\u00fcrken ausbreiteten. Die Verbissenheit und H\u00e4rte, mit der die Serben im Kosovokonflikt ihre Restpr\u00e4senz in dieser Region verteidigten, musste vor diesem&nbsp; Hintergrund&nbsp; verstanden&nbsp; werden.&nbsp; Kein&nbsp; Wunder,&nbsp; dass sich die Serben als ein \u201eeinsames\u201c Volk begreifen, das von Europa immer wieder im Stich gelassen wurde. Wieso zum Beispiel fand der Aufstand der Serben gegen den Sultan im Jahre 1815 nicht die Unterst\u00fctzung der m\u00e4chtigen christlichen Monarchen, die sich zur gleichen Zeit in Wien zum Kongress versammelt hatten? Weil nach den Prinzipien von \u201eGottesgnadentum\u201c und Legitimit\u00e4t\u201c auch den christlichen Untertanen eines muslimischen Sultans der Aufstand verboten war. So sprach Metternich, und die Folge war, dass&nbsp; Serbien 1815 nur eine partielle Autonomie errang und bis 1878 im osmanischen Reichsverband verbleiben musste.&nbsp; Erst&nbsp; als&nbsp; die&nbsp; Griechen sich&nbsp; 1821&nbsp; erhoben, zerbrach die religions\u00fcbergreifende Legitimit\u00e4tstheorie der reaktion\u00e4ren europ\u00e4ischen Monarchien. Die verh\u00e4ngnisvolle Rolle, die der chauvinistische serbische Staat bei der Entfesselung des Ersten Weltkrieges gespielt hatte, wurde in dem Museum leider nicht beleuchtet.<\/p>\n<p>&nbsp; So lief ich in dem Museum durch die Jahrhunderte, w\u00e4hrend drau\u00dfen der Donner krachte. Am Ende des Rundgangs, am Rande der Gegenwart angekommen, erwartete mich eine gro\u00dfe, bunte Karte&nbsp; aus dem Jahre 1999. Sie zeigte die Luftangriffe der NATO,&nbsp; die&nbsp; das&nbsp; Regime&nbsp; des&nbsp; serbischen&nbsp; Pr\u00e4sidenten&nbsp; Milo\u0161evi\u0107 zum R\u00fcckzug aus dem Kosovo gezwungen hatte. Nun kamen also die Schl\u00e4ge nicht mehr aus dem S\u00fcden, sondern aus dem Westen. Derweil verrottete im Hof der Zitadelle das&nbsp; von der Nato erbeutete Kriegsger\u00e4t im Regen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorspiel: Gro\u00dfe M\u00e4nner in zu kleinen Autos Serbische Ouvert\u00fcre &nbsp; Der Zug&nbsp; fuhr&nbsp; durch weiteres, ebenes Land. Wir passierten, Weinfelder, Sickergruben und D\u00f6rfer, in denen die Kircht\u00fcrme wie widerspenstige W\u00e4chter das Land \u00fcberragten. 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