{"id":7299,"date":"2020-04-07T12:25:10","date_gmt":"2020-04-07T12:25:10","guid":{"rendered":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/?page_id=7299"},"modified":"2025-06-03T10:32:51","modified_gmt":"2025-06-03T10:32:51","slug":"leseprobe-kapitel-9-der-gute-ortsvorsteher","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/leseprobe-kapitel-9-der-gute-ortsvorsteher\/","title":{"rendered":"Leseprobe Kapitel 9: Der gute Ortsvorsteher"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend Jozef den Raum erlie\u00df, um Halka und Janka zu suchen, erschien der Lehrer im Klassenzimmer und nahm die Gr\u00fc\u00dfe der Eltern entgegen. Er trug er einen neuen Anzug mit Jackett, geb\u00fcgelten Hosen, sauberen Schuhen und sah wie eine Autorit\u00e4tsperson aus. \u201eIch hoffe, dass ich mich meines Vorg\u00e4ngers, des bedeutenden P\u00e4dagogen Fransziscek&nbsp; Kattanski w\u00fcrdig erweisen kann\u201c, sagte er zu Maria. \u201eIch habe nur Gutes \u00fcber ihn geh\u00f6rt\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp; Maria dachte an den alten Sabberich und antwortete: \u201eEr war ein gro\u00dfer Patriot.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eDas bin ich auch\u201c versicherte Kosolski und blickte Maria tief in die Augen. Kosolski hatte runde, leicht asymetrische Augen und blinzelte ein wenig. Es waren St\u00e4dteraugen, denen anzusehen war, dass sich hinter ihnen &nbsp;zu viele Gedanken tummelten. \u201eAber wir haben doch jetzt noch ein zweites Vaterland\u201c, f\u00fcgte er hinzu. \u201eDie Gemeinschaft der sozialistischen Volksrepubliken unter der F\u00fchrung der&nbsp; gro\u00dfen Sowjetunion\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Dazu wusste Maria nichts zu antworten, und es entstand eine Gespr\u00e4chspause. Dann setzte August Kosolski wieder ein. \u201eGenossin Kaminska, haben Sie eigentlich unsere k\u00fcnftige Leihb\u00fccherei gesehen?<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eNein.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eIch zeige sie Ihnen\u201c, bot Kosolski an. \u201eFolgt mir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Die k\u00fcnftige Leihb\u00fccherei entpuppte sich als kleiner Raum mit einem Tisch, zwei St\u00fchlen und einem halb mit B\u00fcchern gef\u00fcllten Regal. \u201eEs werden bald noch mehr B\u00fccher kommen\u201c, erkl\u00e4rte Kosolski, \u201eB\u00fccher f\u00fcr Kinder, aber auch B\u00fccher f\u00fcr Erwachsene.\u201c Er griff ins Regal und zog ein volumin\u00f6ses Buch heraus.&nbsp; \u201eHier habe ich etwas f\u00fcr Sie, Genossin Kaminska, das hei\u00dft, wenn es Sie interessiert. Lesen Sie denn gerne?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Maria err\u00f6te. Das wusste sie gar nicht, weil sich im Haus ihrer Eltern nur wenige B\u00fccher befunden hatten. In der Bibel hatte sie viel gelesen, aber diese Geschichten kannte sie bis zum \u00dcberdruss.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Kosolski trat n\u00e4her an Maria heran. Er roch den Geruch frischer Seife. \u201e Es&nbsp; stammt von einer polnischen Autorin aus Warszawa . Ihr Name ist Maria Da(o)mbrowska.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;\u201eWovon handelt es?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;\u201eDas Buch erz\u00e4hlt eine Familiengeschichte aus der Zeit der Teilung, also vor dem Ersten Weltkrieg.&nbsp; Es geht um einen Mann und eine Frau und die Entwicklung ihrer Liebe.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Maria err\u00f6tete \u00fcber das ganze Gesicht. Die Wendung \u201edie Entwicklung ihrer Liebe\u201c kam ihr unerh\u00f6rt anr\u00fcchig vor.&nbsp; Der Lehrer schien das nicht zu bemerken und fuhr fort. \u201eAber am interessantesten finde ich die Geschichte&nbsp; ihrer gemeinsamen Tochter Agnieszka, die sich aus den Familienbanden l\u00f6st und zu einer Freiheitsk\u00e4mpferin wird.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Mann und Frau, Liebe und Freiheit, das h\u00f6rte sich zugleich fremd und verlockend an.&nbsp; Maria machte ein unentschiedenes Gesicht.<\/p>\n<p>&nbsp;\u201eWollen Sie es lesen, Genossin? Ich verleihe es gerne\u201c, bot Kosolski an. \u201eDie Erntezeit ist vor\u00fcber, die Tage werden k\u00fcrzer, da ist es gut, ein Buch zur Hand zu haben.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Jozef erschien im T\u00fcrrahmen, neben ihm Halka und Janka, die er gesucht hatte \u201eIch gehe jetzt, Maria Kommst du gleich noch auf den Hof? Wir m\u00fcssen noch \u00fcberlegen, was wir auf den Markt mitnehmen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Maria nahm das Buch aus den H\u00e4nden des Lehrers entgegen und verabschiedete sich mit einem Knopfnicken von Kosolski.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eWas hast du da? fragte Jozef, als sie gemeinsam zu den beiden H\u00f6fen zur\u00fcckgingen.&nbsp; Halka und Janka waren bereits vorgelaufen.<\/p>\n<p>&nbsp;\u201eEin Buch\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;\u201eWas f\u00fcr ein Buch?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;\u201eEinen Roman.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;\u201eEinen Roman? Wovon handelt er.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;\u201eDas werde ich dir erz\u00e4hlen, wenn ich ihn gelesen habe.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Entgegen der Bef\u00fcrchtungen des Ortsvorstehers erwies sich der junge Lehrer in der praktischen Arbeit als anstellig und durchsetzungsstark. Er entwarf einen Lehrplan f\u00fcr drei Altersklassen, dazu einen Sitzplan, der nicht eigenm\u00e4chtig ver\u00e4ndert werden durfte. Seine Erkl\u00e4rungen waren verst\u00e4ndlich, seine Tafelanschriebe lesbar und seine Beurteilungen gerecht. Jede Woche kontrollierte er, ob die Schulb\u00fccher auch keine Eselsohren aufwiesen und wie gut die Schulhefte gef\u00fchrt wurden. Dass sein Unterricht viel besser war als der des alten Kattanski, konnte niemand ernsthaft bezweifeln. Nur dass&nbsp; das Lesenlernen nicht mehr mit Texten aus der Bibel sondern anhand der Reden des Genossen Bierut ge\u00fcbt wurde, kam manchen Eltern merkw\u00fcrdig vor.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Mit dem Eintreffen August Kosolskis und seiner Leihb\u00fccherei begann f\u00fcr Maria Kaminska die Begegnung mit der Literatur, und diese Begegnung begann mit einem gro\u00dfen Erstaunen. Niemals h\u00e4tte sie erwartet, dass ein Buch wie \u201eN\u00e4chte und Tage\u201c sie derart fesseln k\u00f6nnte. Aber so war es. Das pralle Leben sprang ihr aus den Buchseiten entgegen, die Figuren, die in dem Roman beschrieben wurden, besa\u00dfen eine unerh\u00f6rte Gegenw\u00e4rtigkeit, als w\u00e4ren sie lebende Wesen. Ein unendlich weiter Teppich aus Worten breitete sich vor ihr aus, in dem sie immer neue \u00dcberraschungen entdeckte. Wieviel Leben sich auf einer einzigen gedruckten Seite entfalten konnte, setzte sie in Erstaunen, auch dass es m\u00f6glich war, zwischen den Zeiten hin und her zu springen, wunderte sie. Manchmal war die Sprache so sch\u00f6n, dass sie die S\u00e4tze mehrfach las und den Wunsch versp\u00fcrte, einzelne Wendungen aufzuschreiben. Und das wunderbarste war, dass sie heimisch wurde in den Charakteren der Hauptpersonen, dass sie schon nach kurzer Zeit in der Lage war, die Welt mit ihren Augen zu sehen und ihre Gef\u00fchle nachzuempfinden. Und was sie sah und f\u00fchlte, kreiste immer um das gleiche Thema: um die Liebe und ihre Verstrickungen und Kost\u00fcmierungen. Eine Zeitlang konnte Maria es kaum erwarten, bis der Abend kam, bis alle Furchen gezogen und alle Tiere versorgt waren, um sich mit der Lampe&nbsp; in ihr Schlafzimmer zur\u00fcckzuziehen und zu lesen. Im ganzen Haus roch es nach &nbsp;Nafta, weil maria die Lampe die halbe Nacht brennen lie\u00df. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der Roman \u201eN\u00e4chte und Tage\u201c erz\u00e4hlte die Geschichte von Bogumul und Barbara. Bogumil&nbsp; Niechcic war der&nbsp; Spross eines verarmten Adelsgeschlechtes, w\u00e4hrend die sch\u00f6ne Barbara Ostrzenska einem gutb\u00fcrgerlichen Haushalt entstammte. Von Anfang an war diese Liebe mit einem Makel behaftet, denn sie war einseitig. Die anspruchsvolle und lebhafte Barbara tr\u00e4umte von einer guten Partie mit luxuri\u00f6sem Haushalt, von Festen und T\u00e4nzen und sah auf den armen Bogumil herab. Erst nach der bitteren Entt\u00e4uschung mit einem adligen Freier schickte sich Barbara widerwillig in die Ehe mit dem redlichen Bogumil, ganz einfach, weil sich kein besserer Freier fand. Das eheliche Leben begann, und zu Barbaras \u00dcberraschung wuchsen ihre Gef\u00fchle f\u00fcr den Gatten, wozu&nbsp; \u2013 Maria traute ihren Augen nicht, als sie das las &#8211;&nbsp; eine erf\u00fcllte k\u00f6rperliche Liebe zwischen den Eheleuten das ihre beitrug.&nbsp; Maria wurde hei\u00df und kalt, als sie diese Passagen las, und vor Schreck legte sie das Buch beiseite. Was bedeutete das? War denn die&nbsp; k\u00f6rperliche Liebe etwas Eigenes, etwas Anderes als die pure Erf\u00fcllung der ehelichen Pflicht?&nbsp; Wie dem auch gewesen sein mochte, drei Kinder wurden dem Ehepaar geboren, von denen die \u00e4lteste Tochter Agnieszka die Auff\u00e4lligste war, denn sie studierte im Ausland und verliebte sich in einen jungen Helden, der f\u00fcr Polens Unabh\u00e4ngigkeit und Freiheit sein Leben riskierte.<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Maria las das ganze Buch innerhalb weniger Wochen. Die N\u00e4chte wurden l\u00e4nger, der Nafta-Vorrat schwand, doch das Reich der Fantasie verlangte immer weiter nach neuer Nahrung, bis das Buch pl\u00f6tzlich zu Ende war. Im Vorfeld des Ersten Weltkrieges brach es ab. Unglaublich, es ging einfach nicht weiter. Wie konnte die Autorin den Lesern das antun?<\/p>\n<p>&nbsp; August Kosolski, daraufhin vorsichtig bei einem Spaziergang befragt, erz\u00e4hlte, dass die Autorin keine Zeit gefunden habe, den Roman zu Ende zu schreiben. Vielleicht aber war das pl\u00f6tzliche Ende auch beabsichtigt, denn so k\u00f6nne sich ein jeder \u00fcberlegen, wie es weitergehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp; Maria hatte keine Ahnung wie es weitergehen k\u00f6nnte, weil ihr das Verhalten der Hauptfiguren r\u00e4tselhaft blieb.&nbsp; Warum warb der wackere Bogumil nur so&nbsp; anhaltend um die schwierige Barbara, wenn sie ihn doch immer wieder entt\u00e4uschte? Und warum tat Barbara das? Was konnte man sich als Frau Besseres w\u00fcnschen als einen Bogumil, der einen unersch\u00fctterlich liebte? Und warum verlor Barbara schon bei nichtigsten Anl\u00e4ssen sofort die Fassung?&nbsp; Sicher, ihr erstgeborenes Kind war gestorben, aber das war doch nichts im Vergleich zu den Schrecken, die fast alle Polen w\u00e4hrend des letzten Krieges hatten erdulden m\u00fcssen. Barbaras Flatterhaftigkeit kam Maria wie ein Gebrechen vor, mit dem man nur in guten Zeiten \u00fcberleben konnte. Gab es jemanden im Dorf, der dem Bild dieser Barbara entsprach? Nein. Maria kannte Niemanden. So etwas wie Barbara konnte es vielleicht nur in der Stadt geben, wo die Menschen nerv\u00f6ser waren. Ganz anders die Gestalt des Bogumil, den Maria sofort in ihr Herz schloss. Auch ihn verstand sie nicht wirklich, bewunderte ihn aber. Was f\u00fcr ein Mann, dessen Lebensziel in nichts anderem bestand, als seine Gattin auf H\u00e4nden durchs Leben zu tragen. Aber warum schlug er nicht \u00f6fter mal auf den Tisch und brachte seine Barbara zur Raison? Es war doch <em>seine <\/em>Liebe, die ihr den Spielraum f\u00fcr <em>ihre<\/em> Launen gab.<\/p>\n<p>&nbsp;Vorsichtig fragte sich Maria, ob sie denn auch einen Bogumil kennen w\u00fcrde? Baruch Meyer w\u00e4re sicher kein Bogumil geworden, wenn er den Krieg \u00fcberlebt h\u00e4tte. Sein Sinnen war auf H\u00f6heres gerichtet, auf Gott und die Ewigkeit, da war kein Platz f\u00fcr die Liebe. Was aber war mit dem jungen Lehrer August Kosolski? Ein beunruhigende Frage, die ihr fast ein wenig peinlich war. Aber nein. Der Lehrer war kein Diener der Liebe, daf\u00fcr nahm er sich selbst zu wichtig. Nicht, dass der Lehrer Maria nicht gefallen h\u00e4tte &#8211; seine runden Augen besa\u00dfen etwas Niedliches, seine zarte Gestalt kam ihr sch\u00fctzenwert vor, aber Bogumil stellte sie sich ganz anderes vor: gro\u00df, kr\u00e4ftig und f\u00fcrsorglich, ausgestattet mit einem \u00dcberma\u00df an Kraft, das&nbsp; seiner Liebsten zu Diensten stand.&nbsp; Am ehesten \u00e4hnelte der Lehrer noch der Gestalt des eitlen Adligen, der der sch\u00f6nen Barbara ganz am Anfang des Romans eine Orchidee aus dem Fluss geholt und sie ihr \u00fcberreicht hatte.&nbsp; Aber dieser Adlige hatte die Orchidee&nbsp; nicht aus Liebe zu Barbara aus dem Fluss geholt sondern um seinetwillen. Seine Tat war keine Tat der Liebe, sondern der Eitelkeit.<\/p>\n<p>&nbsp; So belebend die Lekt\u00fcre des Buches auch gewesen war, so aufgew\u00fchlt war Maria, als sie an einem Nachmittag kurz vor Weihnachten zum Schulhaus ging und das Buch zur\u00fcckgab. Sie traf August Koslowski in seinem Arbeitskabuff \u00fcber einer Diktatkorrektur. Inzwischen hatte er sich einen kleinen Ofen besorgt, der kr\u00e4ftig vor sich hin bollerte und den Raum erw\u00e4rmte. August unterbrach seine Arbeit und bereite einen Herbata zu, den sie in dem kleinen Raum eng beieinander sitzend tranken.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eHat Ihnen das Buch gefallen?\u201c fragte der Lehrer.<\/p>\n<p>&nbsp; Maria nickte. \u201eIch habe noch nichts Sch\u00f6neres gelesen, es war wunderbar, und ich bin euch dankbar, Genosse Lehrer,&nbsp; dass ihr mir dieses Buch empfohlen habt.\u201c Marias Gesicht war ger\u00f6tet, im Schein der Kerze flackerte Schatten \u00fcber ihr Gesicht. Augusts runde Augen richteten sich auf Maria. &nbsp;&nbsp;\u201eWollen wir uns nicht bei den Vornamen nennen?\u201c fragte er.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eGerne, ich bin Maria\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eUnd ich August\u201c, gab der Lehrer zur\u00fcck und hob das Glas. \u201eAber sag, Maria, was h\u00e4ltst du von der Figur der Agnieszka?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eAgnieszka\u2026 Ganz gut, aber ehrlich gesagt habe ich mich mehr f\u00fcr Barbara und Bogumil interessiert. Ihre Geschichte l\u00e4sst mir keine Ruhe.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eTats\u00e4chlich?\u201c wunderte sich August Kosolski.&nbsp; \u201eIch finde die beiden&nbsp; eigentlich recht uninteressant. Zwei Verirrte, die sich in ihrer Liebest\u00e4ndelei verlieren. Da ist doch die Tochter von einem ganz anderen Kaliber, denn sie hat Ziele, die weit \u00fcber das Private hinausgehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Maria schwieg. Die geringsch\u00e4tzige Kommentierung ihrer Meinung kr\u00e4nkte sie, was August Kosolski nicht bemerkte. Urspr\u00fcnglich hatte sie vorgehabt, dem Lehrer ihre Theorie vorzutragen, nach der Barbara das \u201eSt\u00e4dtische\u201c und Bogumil \u201edas L\u00e4ndliche\u201c verk\u00f6rpere. Vielleicht hatte sie sogar auf eine Diskussion gehofft, zwischen ihr, der B\u00e4uerin, und dem gebildeten Lehrer, doch nun schwieg sie, weil sie seine Belehrung f\u00fcrchtete.&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/das-dorf-zakepie\/\">Zur\u00fcck zur Startseite<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend Jozef den Raum erlie\u00df, um Halka und Janka zu suchen, erschien der Lehrer im Klassenzimmer und nahm die Gr\u00fc\u00dfe der Eltern entgegen. 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