{"id":7277,"date":"2020-04-07T08:42:16","date_gmt":"2020-04-07T08:42:16","guid":{"rendered":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/?page_id=7277"},"modified":"2025-06-03T10:32:51","modified_gmt":"2025-06-03T10:32:51","slug":"leseprobe-kapitel-7-der-kommunismus-schreitet-voran","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/leseprobe-kapitel-7-der-kommunismus-schreitet-voran\/","title":{"rendered":"Leseprobe Kapitel 7: Der Kommunismus schreitet voran"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp; Wie eine Dampfwalze brach die Rote Armee \u00fcber Polen herein. Eine Stadt nach der anderen wurde von den Russen besetzt und ges\u00e4ubert, von Kollaborateuren, Klassenfeinden und von den Soldaten der Armia Krajowa, die gejagt wurden, wo immer sie sich zeigten. Auch die Deutschen wurden gejagt, hinterlie\u00dfen aber verbrannte Erde, soweit sie es noch vermochten. Als sie endlich verschwunden waren, lagen Warschawa, Gdanzk, Lodz und die meisten polnischen St\u00e4dte in Tr\u00fcmmern. Zwischen den Armeen irrten Millionen Entwurzelte durch das Land, suchten ihre Angeh\u00f6rigen oder einfach nur einen Platz, an dem sie \u00fcberleben konnten. In der Nacht schlichen die Heimatlosen wie Gespenster \u00fcber die Felder und rissen die unreifen Saat heraus. \u00dcberall lagen Tote am Wegesrand, an der Tuberkulose gestorben, am Typhus zugrunde gegangen oder einfach nur verhungert.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Dorf Zakepie war nur noch ein Schatten seiner selbst. Fast die H\u00e4lfte seiner M\u00e4nner hatte den Krieg nicht \u00fcberlebt, sie waren auf dem Blutfeld von Jozefuw ermordet worden, als Soldaten gefallen, in der Zwangsarbeit umgekommen, verhungert&nbsp; oder an Ersch\u00f6pfung gestorben. Die&nbsp; M\u00fctter und Kinder, die zur\u00fcckgeblieben waren, hatten die Felder bestellt, so gut es ihnen m\u00f6glich gewesen war, hatten alles gegessen, was sich kauen lie\u00df, und wenn es gar nichts zu essen gegeben hatte, hatten sie gebetet.&nbsp; Die H\u00e4user waren verfallen, die Gatter hingen schief in der Fassung und viele Z\u00e4une waren in den harten Wintern verfeuert worden. Die St\u00e4lle waren fast alle leer, und das wenige Vieh, das es noch gab, sah fast noch bemitleidenswerter aus als seine Besitzer.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Jozef bestand nur noch aus Haut und Knochen, weil er das wenige, das der Hof erzeugte, seiner Mutter und seinen Schwestern zugutekommen lie\u00df. Auf den anderen H\u00f6fen sah es nicht besser aus. Einmal war ihm der kleine Janek Kaminski auf der Stra\u00dfe begegnet, ein an\u00e4mischer Junge an der Grenze der Verwachsung. Immerhin war es etwas besser geworden, seitdem die Deutschen aus Lukow abgezogen und damit die Requirierungen weggefallen waren. Was aber w\u00fcrde die russische Herrschaft bringen? Jozef blickte \u00fcber den flachen Horizont und sah sie kommen.<\/p>\n<p>&nbsp; Vor sechs Jahren waren die deutschen Truppen vom Westen aufmarschiert, eine Armee aus Kampfameisen unter der Leitung Hauptmann Ballers. Nun kamen die Russen vom S\u00fcden her, unordentlich, aber unbesiegbar, zerfleddert und doch diszipliniert, ein Bataillon furchterregender Gestalten in abgerissenen Stiefeln, nachl\u00e4ssigen Uniformen und mit schief sitzenden Helmen. Ihnen voran fuhren f\u00fcnf offene Gel\u00e4ndewagen mit Offizieren und zwei Mannschaftswagen. Eine Einheit von nicht mehr als einhundert Soldaten inspizierte das eroberte Land. Gesichert waren die Truppen nicht, es gab keine Gegner mehr.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Die Russen stoppten auf der&nbsp; gro\u00dfen Wiese am Ortseingang von Zakepie. Ein Kommando ert\u00f6nte, die Soldaten legten ihre Waffen nieder und setzen sich ins Gras. Dann \u00f6ffnete sich der Mannschaftswagen, und eine f\u00fcnfk\u00f6pfige Milit\u00e4rkapelle stieg aus. Soldaten schafften Klapptische heran und verteilten auf ihnen Wodkaflaschen und Gl\u00e4ser.<\/p>\n<p>&nbsp; Inzwischen hatten sich mehrere Dutzend Dorfbewohner vorsichtig am Wiesenrand versammelt,&nbsp; auch Jozef bewegte sich zum Ort des Geschehens.&nbsp; Zwei russische Offiziere mit ausgezehrten Raubtiergesichtern&nbsp; schenkten die Wodkagl\u00e4ser ein und hielten sie den Bauern entgegen. Ein dritter trat hinzu und winkte die Umstehenden n\u00e4her heran. \u201eKommt lasst uns trinken\u201c sagte er in gebrochenem Polnisch. \u201eRussen und Polen sind Br\u00fcder. Wir haben jetzt Frieden. Kommt, tretet n\u00e4her!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Woytech Szkip, der Zweite Dorftrinker, nahm das erste Glas Wodka entgegen und st\u00fcrzte seinen Inhalt mit einem einzigen Schluck herunter. \u201eUuaah\u2026\u201c rief er, sch\u00fcttelte sich und hielt das leere Glas in die Luft. Lachen und Klatschen von Seiten der russischen Soldaten. Nun traten auch andere Bauern n\u00e4her und nahmen die gef\u00fcllten Wodkagl\u00e4ser aus den H\u00e4nden der Offiziere entgegen.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Jozef sah, dass sich auch die Gontaschbr\u00fcder nach vorne dr\u00e4ngten.&nbsp; Sie waren nach der R\u00e4umung des Lukower Ghettos abgetaucht und erst vor kurzem wieder im Dorf erschienen. Nun wohnten sie bei ihrer Gro\u00dfmutter, der alten Gontasch, ohne dass man wusste, wovon sie lebten. Niemand wusste, was sie in der Besatzungszeit getrieben hatten, niemand ahnte, was sie im Schilde f\u00fchrten, so dass die meisten Dorfbewohner um die Br\u00fcder einen gro\u00dfen Bogen machten. Auch Jozef und Maria waren ihnen seit ihrer R\u00fcckkehr ins Dorf aus dem Weg gegangen.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eNastowje\u201c gr\u00f6lte Boris Gontasch und leerte das Glas in einem Zug. Dann kam sein Bruder an die Reihe und tat es ihm gleich. Hendryk und Boris Gontasch waren gr\u00f6\u00dfer und&nbsp; \u00e4lter geworden, aber die Grobheit ihrer Z\u00fcge hatte sich erhalten.<\/p>\n<p>&nbsp; Inzwischen hatten sich noch mehr&nbsp; M\u00e4nner und Frauen auf der Wiese versammelt. Der Wodka floss, die Kapelle spielte die Internationale, die russischen Soldaten klatschten und riefen den Polen Scherzworte zu.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Jozef stand abseits neben dem Priester Antek Konklowski, der in seiner Feldarbeiterkluft&nbsp; erschienen war. Antek Konklowski war der geblieben, der er gewesen war, als er zum ersten Mal im Dorf erscheinen war. Allenfalls die Falten in seinem Gesicht hatten sich zu regelrechten Kerben entwickelt. Auch Maria Kaminska n\u00e4herte sich der Versammlung, sie trug Gummistiefel, ein Tuch \u00fcber ihren Haaren und eine Sch\u00fcrze mit gebl\u00fcmtem Muster. Maria hatte alles M\u00e4dchenhafte abgestreift und war eine B\u00e4uerin geworden, deren Alter sich im Ungef\u00e4hren verlor. In den letzten beiden Jahren hatte sie den Hof trotz der Krankheit der B\u00e4uerin am Leben gehalten. Gelungen war ihr das nur mit Hilfe ihres Onkels und ihrer Geschicklichkeit in allem, was Tausch und Handel betraf. &nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Als Maria an Jozef und Antek herantrat, gr\u00fc\u00dfte sie kurz und&nbsp; wies sie mit dem Kopf auf die Soldaten. \u201eSchaut, wer im zweiten Wagen sitzt.&nbsp; Es ist Szmul Goldstyn. Er tr\u00e4gt eine Uniform.\u201c&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Es stimmte. Die Person mit Segelohren und dem leichtem Silberblick, die auf der R\u00fcckbank eines offenen Wagens sa\u00df, war Szmul Goldstyn. Vor einem Jahr war er verschwunden, um sich zu den Russen nach Lublin durchzuschlagen. Seitdem hatte ihn keiner mehr gesehen. Nun war er also wieder da.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Einer der russischen Offiziere hob die Hand, und es wurde ruhiger. Er zeigte auf den Wagen, in dem Szmul Goldstyn sa\u00df und begann zu klatschen. Einige Bauern klatschten z\u00f6gerlich mit, als sich Szmul Goldstyn erhob. Er trug eine olivgr\u00fcne Uniform, die die ganze Gestalt straffte. Sein Gesicht hatte das&nbsp; \u00c4ngstliche verloren, die Haltung war nicht mehr so gebuckelt wie in seinen Kindheitstagen. Szmul Goldstyn stand nun auf der Seite der Macht und war sich dessen bewusst.<\/p>\n<p>&nbsp;\u201ePolnische Br\u00fcder und Schwestern\u201c, begann er mit lauter, klarer Stimme und stand auf. \u201eMein Name ist Szmul Goldstyn, ich stamme aus der Gegend von Bielany, wo meine Eltern einen kleinen Hof besessen hatten. Wie fast alle Juden des gesamten Bezirks wurden sie von den Deutschen umgebracht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Die Zuh\u00f6rer zeigten keine Regung.<\/p>\n<p>\u201eFurchtbare Zeiten liegen hinter uns, in denen Polen und Juden gleicherma\u00dfen den Faschisten zum Opfer gefallen sind\u201c, rief Szmul. \u201eAber viele haben auch \u00fcberlebt, denn ich sehe bekannte Gesichter vor mir.\u201c Szmul blickte sich um und zeigte in die Menge. \u201eDa ist der Bolk, dort steht der Wolek und auch die Kaminska ist da. Sie alle, wir alle, haben Schreckliches erlebt, doch nun stehen wir an der Schwelle einer besseren Zukunft.\u201c&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Noch immer zeigten die Bauern keine Regung. Mit stierem Blick hielten viele ihre leeren Wodkagl\u00e4ser in der Hand. War diese Rede der Preis f\u00fcr den Wodka?&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eZwei volle Jahre habe ich mich unter der Erde vor den Deutschen verstecken m\u00fcssen. Erst nach der Befreiung Polens durch die ruhmreiche Rote Armee konnte ich nach Lublin fliehen und mich der kommunistischen Partisanenarmee anschlie\u00dfen. Im Bund mit der Roten Armee ist uns die Befreiung unseres Vaterlandes gelungen. \u201c<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Einige der Zuh\u00f6rer hielten den Kopf schr\u00e4g, als verst\u00e4nden sie nichts. Von einer kommunistischen Partisanenarmee hatten noch niemand etwas geh\u00f6rt. Andere lie\u00dfen sich Wodka nachschenken und blickten den Redner mit glasigen Augen an.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eNun ist das Land frei und bald werden die ersten Wahlen stattfinden, in denen wir \u00fcber die Zukunft unseres Vaterlandes entscheiden werden.\u201c Szmul Goldstyn spielte auf die bevorstehenden Wahlen an, auf die sich die politischen Gruppierungen in Warszawa geeinigt hatten.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;\u201eAber wen wollt ihr w\u00e4hlen?\u201c fragte Szmul und blickte langsam in die Runde, als w\u00fcsste er es selbst nicht. \u201eDie alten Bonzen, die Gro\u00dfgrundbesitzer, die Kapitalisten, die korrupten Gesch\u00e4ftemacher? Die interessieren sich doch nur f\u00fcr sich\u201c, rief Goldstyn und machte eine wegwerfende Handbewegung.<\/p>\n<p>&nbsp; Neue Wodkaflaschen wurden auf den Tisch gestellt. Eine Schlange bildete sich vor zwei Soldaten, die den Wodka ausschenkten.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eIch habe mich f\u00fcr die Kommunistische Partei entscheiden\u201c, bekannte&nbsp; Goldstyn und wies mit der ausgestreckten Hand in eine imagin\u00e4re Ferne. \u201eDas ist die einzige Partei, der das Wohl des Volkes am Herzen liegt. Im B\u00fcndnis mit der Roten Armee werden wir ein neues Polen schaffen!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Auf einen Wink des Offiziers sprangen die Soldaten auf und begannen zu klatschen.<\/p>\n<p>&nbsp; Nur vereinzelt&nbsp; klatschten auch die Zuh\u00f6rer.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eUnd ihr k\u00f6nnt dabei sein\u201c, fuhr Goldstyn fort und zeigte auf seine Zuh\u00f6rer. \u201eDu, und du, und auch du\u201c stie\u00df er hervor und blickte die einzelnen Bauern an. \u201eIch bin hier, um euch dazu einzuladen. Tretet unserer Partei bei. Wir allein bringen Frieden und Wohlstand. \u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Ein zweiter Mannschaftswagen wurde ge\u00f6ffnet und Soldaten trugen K\u00f6rber voller Speck, Wodka und Brot heran.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eUnd damit ihr seht, dass diesmal dem Volk nichts genommen wird, sondern nur gegeben werden soll, haben wir euch Wodka, Speck und Eier mitgebracht\u201c, erkl\u00e4rte Goldstyn und deutet auf die K\u00f6rbe zu seinen F\u00fc\u00dfen. \u201eHier ist unser Begr\u00fc\u00dfungsgeschenk f\u00fcr jeden, der sich an diesem Neuanfang beteiligen will und in unsere Partei eintritt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Szmul Goldstyn stieg vom Wagen herab und trat an den Tisch. Er griff zu einem Papierstapel und hielt ihn in die H\u00f6he. \u201eHier sind die Aufnahmeantr\u00e4ge f\u00fcr die kommunistische Partei\u201c, verk\u00fcndete er feierlich. \u201eWer ist dabei? Wer will zu uns geh\u00f6ren?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Einen Augenblick herrschte Ratlosigkeit. Dann teilte sich die Menge. Die Gonatschbr\u00fcder, Woytech Skipp und einige der zugewanderten M\u00e4nner aus Sandomiercz dr\u00e4ngten sich nach vorne. Der erste, der einen Aufnahmeantrag entgegennahm, war Hendryk Gontasch.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eDer kann den Antrag doch \u00fcberhaupt nicht lesen\u201c, sagte Maria zu Jozef. Der Priester Antek Konklowski schaute mit unbewegter Miene auf die Szene und schwieg.<\/p>\n<p>&nbsp; Hendryk Gontasch unterschrieb, ohne den Antrag gelesen zu haben und schaute sich um. Wieder klatschten die russischen Soldaten. Szmul Goldstyn sch\u00fcttelte dem Gontasch die Hand. Wie hatten die Zeiten sich doch ge\u00e4ndert. In der Schule beim alten Kattanski hatte Hendryk Gontasch den Szmul regelm\u00e4\u00dfig verdroschen. Nun nahm er aus seiner Hand den Begr\u00fc\u00dfungskorb entgegen.<\/p>\n<p>&nbsp; Etwa ein Dutzend M\u00e4nnern tat es ihm gleich. Die Mehrheit jedoch r\u00fchrte sich nicht und blieb stehen.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eWas ist mit euch?\u201c fragte Szmul Goldstyn in aufgesetzter Verwunderung<\/p>\n<p>&nbsp; Als niemand antwortete wandte er sich an den n\u00e4chststehenden Mann, einen Bauern mit schadhaftem Hemd und zerschlissener Hose. \u201eUnd was ist mit dir?\u201c fragte er ihn direkt.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eIch halte nichts von Politik\u201c, gab der Mann unsicher zur\u00fcck und zog die Schultern hoch.&nbsp; \u201eAlles, was ich will, ist Land, das ich in Frieden bestellen kann\u201c, f\u00fcgte er hinzu.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; \u201eIch kenne dich nicht\u201c, sagte Goldstyn.&nbsp; \u201eWoher kommst du?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eMein Name ist Damian Kolk, Ich bin aus der Gegend von Zamosc\u201c, antwortete er. \u201eDort wurden meine Familie und ich vertrieben. Seit einem halben Jahr lebe ich in Zakepie.\u201c&nbsp; Sein Gesicht war ger\u00f6tet, die Stimme klang trotzig.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eUnd? Hast du gen\u00fcgend Boden, um deine Familie zu ern\u00e4hren?\u201c fragte Szmul.<\/p>\n<p>&nbsp;\u201eNein\u201c, gab der Bauer zu. \u201eIch bin nur als Landarbeiter zu Diensten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;\u201eUnd? H\u00e4ttest du gerne Land?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eSelbstverst\u00e4ndlich.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eUnd du sollst es haben\u201c rief Szmul Goldstyn und riss jubelnd die Arme hoch.&nbsp; Jozef erkannte ihn kaum wieder. Als Verk\u00fcnder froher Botschaften war Szmul Goldstyn ein anderer Mensch geworden. \u201eDie Kommunisten werden eine radikale Landreform durchf\u00fchren. Das Land soll in Zukunft allen geh\u00f6ren\u201c, f\u00fcgte er hinzu,<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eUnd wo soll das Land herkommen?\u201c fragte Damian Kolk skeptisch.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eVon den Reichen. Und vor allem: von den Deutschen! Endlich sind sie weg. Und zwar f\u00fcr alle Zeiten. Nun wird das geraubte Land dem Volk zur\u00fcckgegeben. Nicht nur hier, auch in den zur\u00fcckgewonnen Gebieten im Westen.&nbsp; Wenn die Kommunisten die Wahlen gewinnen, wird jeder notleidende Kleinbauer Land erhalten.\u201c&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Das machte Eindruck, und die Menge geriet in Bewegung. Ein Stimmengewirr setzte ein. Einige nickten. Also stimmte es tats\u00e4chlich. Die Kommunisten forderten eine Landreform. Ein weiteres halbes Dutzend M\u00e4nner trat vor, nahm die Antragsformulare entgegen und erhielt einen Verpflegungskorb.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eUnd nun trinkt noch einen Wodka, und feiert die Wiedergeburt unseres Vaterlandes\u201c, schloss Szmul und blickte nachsichtig auf die Gruppe der Z\u00f6gernden. \u201e\u00dcberlegt es euch in Ruhe. Ihr k\u00f6nnt auch noch in den n\u00e4chsten Wochen der Partei beitreten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Ein kurzes Handzeichen des Offiziers, und die Kapelle intonierte erneut die Internationale.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Szmul verlie\u00df den Tisch und mischte sich unter die Menge. Kein Zweifel, die&nbsp; angek\u00fcndigte Landreform hatte die Stimmung gedreht, viele Bauern nickten Szmul Goldstyn zu und erwiesen ihm Respekt. Nun war er nicht mehr der kleine Jude aus Bielany, sondern&nbsp; ein Mann mit Macht und Einfluss, mit dem man es nicht verderben durfte.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Als Szmul Goldstyn Jozef und Maria am Rande der Menge sah, steuerte er geradewegs auf sie zu.&nbsp;&nbsp; \u201eIch freue mich, euch zu sehen\u201c, rief er und deutete eine Umarmung an.<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; \u201eGut ist es dir ergangen bei den Russen\u201c, sagte Jozef und blickte Szmul an. \u201eWer h\u00e4tte gedacht, dass du so bald und so herrlich wiederkehrst.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eVon herrlich kann nicht die Rede sein. Ich arbeite am Wiederaufbau unseres Landes mit\u201c, erwiderte Szmul. \u201eWenn du willst, kannst du das herrlich nennen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; Jozef und Maria schwiegen.<\/p>\n<p>&nbsp; Szmul stockte. \u201eDu hattest doch einen Bruder?\u201c sprach er Jozef an. \u201eWie hie\u00df er gleich? Edmund, ja, Edmund. Was ist mit ihm? Ich sehe ihn nicht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eEdmund wurde zur Zwangsarbeit eingezogen\u201c, gab Jozef sofort zur\u00fcck. \u201eNach dem Abzug der Deutschen h\u00e4tte er zur\u00fcckkehren m\u00fcssen, aber wir haben nichts mehr von ihm geh\u00f6rt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Antek und Maria h\u00f6rten mit unbewegten Gesichtern zu. &nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eZwangsarbeit?\u201c widerholte &nbsp;\u201eHm, das ist bedauerlich. Hoffen, wir dass er bald heimkehrt.\u201c&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Jozef nickte und war sich nicht sicher, ob Szmul Goldstyn wusste, wie viele polnische Bauerns\u00f6hne sich aus dem Bezirk Lukow der Armia Krajowa angeschlossen hatten. Nun, da die Heimatarmee in gro\u00dfen Teilen zerschlagen war, suchten sie einen Weg zur\u00fcck in die D\u00f6rfer. Wenn sie den Russen in die H\u00e4nde fielen, w\u00fcrde es ihnen \u00fcbel ergehen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eUnd wo ist dein Onkel Marek Plewka?\u201c fragte Szmul an Maria gewandt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eMarek ist in Lukow\u201c, antwortete Maria. \u201eEr wurde von den Russen als Klassenfeind verhaftet. Ich wundere mich, dass du das nicht wei\u00dft.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eIch kam erst gestern Abend aus Lublin in Lukow an\u201c, erkl\u00e4rte Szmul. So ganz bin ich mit den neuen Verh\u00e4ltnissen noch nicht vertraut.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eMareks Haus wurde beschlagnahmt\u201c, erkl\u00e4rte Maria.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eAlle H\u00e4user in Lukow wurden beschlagnahmt, damit die Wohnungsnot gemildert werden konnte\u201c, versuchte Szmul zu beschwichtigen. \u201eSelbst ein Held wie Marek Plewka muss hier seinen Beitrag leisten. Sicher wird er bald freigelassen.\u201c&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Maria antwortete nicht. Szmuls \u00dcbergriff im Ghetto und seine Flucht mit dem Kartoffelsack&nbsp; fiel ihr wieder ein. Aber ihm das unter die Nase zu rieben, war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Szmul erkannte, woran Maria dachte und versuchte das Gespr\u00e4ch auf ein anderes Thema zu lenken. \u201eSag Jozef, willst du nicht auch zus\u00e4tzliches Land beantragen?\u201c fragte er. \u201eEuer Hof ist wahrscheinlich klein genug, dass ihr noch etwas bekommen k\u00f6nntet.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eUns fehlen die Werkzeuge, das Zugvieh und das&nbsp; Saatgut, mehr Land zu bestellen\u201c antwortete Jozef ausweichend.<\/p>\n<p>&nbsp; Szmul vollf\u00fchrte eine vage Geste, die alles M\u00f6gliche bedeuten konnte und wandte sich Antek Konklowksi zu. Er schien genau zu wissen, wen er vor sich hatte und deutete eine Verbeugung an. \u201eIch sehe euch im Bauernkittel, Vater\u201c, begann er. \u201eDas ist doch nun nicht mehr n\u00f6tig. Nun, wo die Deutschen besiegt sind, ist auch die Kirche wieder frei. Wann wollt ihr euren&nbsp; Priesterornat wieder anlegen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;\u201eBeizeiten, mein Sohn\u201c, antwortete Antek mit seiner dunklen Stimme. \u201eIm Augenblick ist&nbsp; Arbeiten dringender als Beten. Au\u00dferdem kann niemand wissen, welche Rolle die Kirche unter der Herrschaft der Russen spielen wird.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eVon der Herrschaft der Russen kann ja wohl keine Rede sein\u201c, widersprach Szmul. \u201eDas Lubliner Komitee und die Rote Armee regieren das Land ja nur vorl\u00e4ufig. Viele Spitzenpositionen wurden mit Polen besetzt. Und jeder&nbsp; Pole wei\u00df, was er der katholischen Kirche schuldig ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eAuch die Juden?\u201c fragte der Priester.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eGerade die! Denn viele Juden verdanken ihr Leben der Unterst\u00fctzung, die ihnen die Kirche in der Stunde der Not hat zukommen lassen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Die Soldaten hatten sich von der Wiese erhoben, der Aufbruch nahte. Die Musiker packten ihre Blasinstrumente ein, die Wodkagl\u00e4ser wurden wieder eingesammelt und die Tische abgebaut. Szmul Goldstyn nickte in die Runde und ging zur\u00fcck zum Gel\u00e4ndewagen.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eGehabt euch wohl Br\u00fcder\u201c, rief er, schon auf der Stiege des Wagens stehend \u201eDenkt daran, eure Antr\u00e4ge zu stellen. Die Arme der kommunistischen Partei sind f\u00fcr euch weit ge\u00f6ffnet.\u201c&nbsp; Er blickte sich um und sah auf die leicht beschwipste, hin und her wogende Dorfgemeinschaft. So hatte er sich das vorgestellt. Nur Jozef, Maria und der Priester standen n\u00fcchtern abseits.<\/p>\n<p>&nbsp; \u201eEs lebe Polen\u201c rief Szmul Goldstyn zum Abschied. &nbsp; \u201eEs lebe Polen\u201c, schallte es etwas unsicher zur\u00fcck<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/stammtafel-der-familien-kaminski-wolek-brosz-und-gontasch\/\">Stammtafel<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/das-dorf-zakepie\/\">Zur\u00fcck zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp; Wie eine Dampfwalze brach die Rote Armee \u00fcber Polen herein. Eine Stadt nach der anderen wurde von den Russen besetzt und ges\u00e4ubert, von Kollaborateuren, Klassenfeinden und von den Soldaten der Armia Krajowa, die gejagt wurden, wo immer sie sich zeigten. 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