{"id":7236,"date":"2020-04-07T07:59:04","date_gmt":"2020-04-07T07:59:04","guid":{"rendered":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/?page_id=7236"},"modified":"2025-06-03T10:32:51","modified_gmt":"2025-06-03T10:32:51","slug":"leseprobe-kapitel-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/leseprobe-kapitel-2\/","title":{"rendered":"Leseprobe Kapitel 2: Die D\u00fcrre"},"content":{"rendered":"<p>So vergingen die Jahre. Die \u00e4ltesten Einwohner des Dorfes starben, wenn ihre Zeit kam. Ausgemergelt wie Pflanzen, die kein Wasser mehr aufnehmen k\u00f6nnen, fuhren sie in die Grube. Enkel und Urenkel wurden geboren, manche von ihnen \u00fcberlebten die ersten Lebensmonate nicht, die meisten aber wuchsen heran und h\u00fcpften bald wie kleine L\u00e4mmer durch das Dorf. Der Priester Watzlaw Kattanski hatte eine neue Haush\u00e4lterin eingestellt, und ohne dass man wusste, warum, wurden seine Predigten freundlicher. Franciszek Kattanski rief die Polizei, weil man ihm seinen Lehrerstock gestohlen hate, doch die T\u00e4ter konnten nicht ermittelt werden. Einmal in der Woche erschien der Hausiererjude aus Adamow, um seinen Krimskrams anzubieten, einmal im Monat folgte ihm der Kreditjude aus Lukow, um die Zinsen zu kassieren.&nbsp; Zweimal im Jahr kam der Medicus, um in der Schule seine Sprechstunde zu halten, und einmal im Jahr klopfte der Finanzvorsteher aus Lukow an die T\u00fcren der H\u00e4user, um die H\u00f6he der Steuern zu sch\u00e4tzen.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; So&nbsp; regelm\u00e4\u00dfig wie der Ostwind die Wolken \u00fcber das Land trieb, kamen und gingen die Jahreszeiten.&nbsp; Auf die langen, harten Winter folgte ein kurzes Fr\u00fchjahr, ehe die Gluthitze&nbsp; des Sommers \u00fcber die Erntearbeiter hereinbrach. Kurz und golden beleuchtete die Herbstsonne die Wiesen und Felder von Zakepie, bis es wieder kalt und dunkel wurde und alles von Neuem begann.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Auf den ersten Blick schien sich das d\u00f6rfliche Leben im polnischen Osten genauso wenig zu ver\u00e4ndern wie die Topolab\u00e4ume, die immer gleich die langen Wege nach Lukow s\u00e4umten. Aber nur auf den ersten Blick, denn in Wahrheit begann der scheinbar so feste Grund, auf dem das l\u00e4ndliche Leben ruhte, zu br\u00f6ckeln.<\/p>\n<p>&nbsp; Ende der Zwanziger Jahre, noch bevor im fernen New York die Aktienh\u00e4ndler von den Fensterb\u00e4nken der Wall Street in den Tod sprangen, sanken die Preise f\u00fcr Roggen, Weizen und Hafer, und keiner wusste, warum. Die&nbsp; Juden verlangten pl\u00f6tzlich h\u00f6here Zinsen, wenn sie den polnischen Bauern das Saatgut finanzieren sollten, und zu allem Ungl\u00fcck folgte ein D\u00fcrrejahr auf das n\u00e4chste. Im zweiten Jahr der D\u00fcrre fielen die Str\u00f6che tot aus ihren Nestern, die Ratten kamen aus den Kellern, um im Hellen nach Nahrung zu suchen. Bettler, die man noch nie gesehen hatte, zogen in Scharen durch das Land, klopften an die T\u00fcren und baten im Namen der Jungfrau um eine Kartoffelpelle oder eine alte R\u00fcbe. In der Nachbargemeinde Serokomla brach die Tuberkulose aus, und voller Angst versperrten die Menschen am Abend ihre Katen, als w\u00e4re die Kranheit ein Gespenst, das nur durch die offenen T\u00fcren ins Haus kommen k\u00f6nnte.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Wohin man auch blickte, langsam aber sicher schien die Welt aus den Fugen zu geraten. Im fernen Warszawa kam es zu gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen, Politiker fielen Attentaten zum Opfer, ein Komet erschien am Himmel, und die alte Gontasch sagte: \u201eDas Ende der Welt ist nahe!\u201d&nbsp; Noch furchtbarer aber war, was aus der&nbsp; benachbarten Ukraine und aus Wei\u00dfrussland berichtet wurde.&nbsp; Gottlose Kommunisten hatten ein Regiment errichtet, wie es die Welt noch nicht gesehen hatte. Sie enteigneten die Bauern, raubten ihnen das Vieh und das Saatgut und \u00fcberlie\u00dfen sie ihrem Schicksal. &nbsp;Zwischen Minsk und Odessa brach eine beispiellose Hungesnot aus. Nicht einen Krumen Brot gab es mehr zu essen, und in ihrer Verzweiflung verschlangen die&nbsp; Menschen Gras und Bl\u00e4tter und vers\u00fcndigten sich an den Leibern der Toten.<\/p>\n<p>&nbsp; \u00dcberall regte sich der gro\u00dfe Satan in vielerlei Gestalt, was nach der Meinung des Dorfpfarrers Watzlaw Kattanski das Strafgericht daf\u00fcr war, dass sich die Menschen von Gott abgewandt h\u00e4tten.&nbsp; Wie ein zerzauster Engel des j\u00fcngsten Gerichts stand der d\u00fcrre Gottesmann auf der h\u00f6lzernen Kanzel der Dorfkirche und wies anklagend auf seine Gemeinde, als&nbsp; sei sie f\u00fcr die Verd\u00fcsterung der Weltlage verantwortlich. \u201eTut Busse, tut Busse,\u201d kreischte er, und seine Sch\u00e4flein nickten, obwohl sie gar nicht recht wussten, was sie verbrochen hatten oder wie sie Bu\u00dfe \u00fcben sollten. Nur Thomasz Kaminski sa\u00df verstockt in der Kirchenbank und dachte an die gl\u00fccklichen Tage, als der Hafer im Saft gestanden und ihm die dralle Anjela die N\u00e4chte vers\u00fc\u00dft hatte.<\/p>\n<p>&nbsp; Am n\u00e4chsten Tag, als Thomasz Kaminski bei seiner Bank in Lukow etwas Geld abheben wollte, um die anstehende Wallfahrt nach Czenstochau zu unterst\u00fctzen, war die Bank geschlossen.&nbsp;&nbsp; Von einem auf den anderen Tag waren die Auslagen,&nbsp; die Plakate und selbst die Angestellten hinter den Tresen verschwunden. Der Bank war das Geld ausgegangen, sagten die einen, weil zu viele Leute ihre Guthaben abheben wollten. \u201eDie Juden sind schuld\u201d, meinten die anderen. Doch wer immer auch die Schuld am Zusammenbruch der Bank trug, Thomasz Kamninski verlor auf einen Schlag alle seine Ersparnisse und musste froh sein, dass Itzak Meyer, der M\u00fchlenjude von Adamow, ihm das Saatgut f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr vorfinanzierte. &nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp; So verging die Zeit, ohne dass es besser wurde. Bei den meisten Familien verschwand zuerst das Sonntagsfleisch von den Tellern, dann wurde das Brot gestreckt. R\u00fcben und Zwiebeln wurden zu Hauptspeisen am b\u00e4uerlichen Tisch, ehe man dazu \u00fcberging, aus den Kartoffellpellen, mit denen man fr\u00fcher die Schweine gef\u00fcttert hatte, d\u00fcnne Suppen zu kochen. Immer qu\u00e4lender machte sich der&nbsp; Hunger in den D\u00f6rfern bemerkbar, ein ungebetender Gast, dessen Anwesenheit mit &nbsp;Magenw\u00fcrgen und Zwangsvorstellungen von Bigosz und Piroggi einher ging. Das war schlimm, aber noch schlimmer war, dass der Hunger einen Begleiter hatte: die Angst. Sie kroch durch die Gassen, drang durch die Ritzen der H\u00e4user in die Schlafzimmer der Menschen ein und verfolgte sie bis in ihre Tr\u00e4ume. Alte Frauen sa\u00dfen mit ihren Rosenkr\u00e4nzen vor ihren H\u00e4usern und sprachen ihre Gebete. \u201eOh Jungfrau Maria, du Gnadenreiche,&nbsp; hab Erbarmen\u201d,&nbsp; murmelten die alte Gontasch, bis der Hunger so \u00fcberm\u00e4chtig wurde, dass sie vom Hocker fiel.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Bald ergriff der allgemeine Niedergang auch die Juden. Geldverleiher in Lublin und Lukow machten Bankrott, weil ihre polnischen Schuldner ihre Raten nicht mehr bezahlen konnten. Als Benjamin Cohn aus Adamow das Haus eines Polen in Czarna pf\u00e4nden lassen wollte, weil er seine Schulden nicht bezahlen konnte, rottete sich eine Menge zusammen und schlug den Juden tot. Bestraft wurde niemand f\u00fcr diesen Mord, denn die Polizei zeigte sich au\u00dferstande, die T\u00e4ter zu finden.&nbsp; Auf dem Markt von Lukow wurde die Marktst\u00e4nde der Juden ausgeraubt. J\u00fcdische Bauernh\u00f6fe in der Umgebung von Serokomla wurden \u00fcberfallen, und in Zschliepe brannte der Hof eines Juden bis auf die Grundmauern nieder, ohne dass man die Brandstifter ermitteln konnte. Selbst Aaron Goldstyn, einem der \u00e4rmsten j\u00fcdischen Bauern in Bielnay, wurde die Scheune demoliert. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp; Nur eine Bev\u00f6lkerungsgruppe schien vom allgemeinen Niedergang nicht betroffen zu sein: die deutschen Bauern. Sie sa\u00dfen an den R\u00e4ndern von Zakepie, in Jozefuw, Serokomla und Adamow auf ihren sauberen H\u00f6fen und bewirtschafteten ihre L\u00e4ndereien mit Hilfe polnischer oder ukrainischer Knechte. Vielleicht lag es daran, dass sie ihren Arbeitern nur Hungerl\u00f6hne zahlten und keinerlei Schlendrian duldeten, vielleicht auch daran, dass sie ihre Ertr\u00e4ge nicht \u00fcber den j\u00fcdischen&nbsp; Zwischenhandel sondern durch eigene Handelsgesellschaften verwerteten. Immerhin verwendeten sie moderne Dreschmaschinen, von denen niemand wusste, wie sie funktionierten und wie sie bezahlt worden waren. Die Deutschen mussten mit dem Teufel unter einer Decke stecken, denn das Fleisch ihrer Rinder erzielte h\u00f6here Preise, die Eier, die ihre H\u00fchner legten, waren gr\u00f6sser, ihre H\u00e4user stabiler, und selbst der K\u00e4se, den ihre Frauen schlugen,&nbsp; schmeckte besser als der polnische. Viele Meinungen wurden dazu in der Dorfsch\u00e4nke von Samuel Jeschow ge\u00e4ussert, und je intensiver der Wodka floss, desto abenteuerlicher&nbsp; wurden die Mutma\u00dfungen. Schliesslich war man sich dar\u00fcber einig, dass es den deutschen Baudern nur deswgen besser ging, weil sie auf den besten B\u00f6den sa\u00dfen,&nbsp; wobei es sich von selbst verstand, dass sie diese B\u00f6den nur durch Lug und Trug an sich gebracht haben konnten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/das-dorf-zakepie\/\">Zur\u00fcck zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So vergingen die Jahre. Die \u00e4ltesten Einwohner des Dorfes starben, wenn ihre Zeit kam. Ausgemergelt wie Pflanzen, die kein Wasser mehr aufnehmen k\u00f6nnen, fuhren sie in die Grube. 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