{"id":5349,"date":"2016-03-16T15:18:40","date_gmt":"2016-03-16T15:18:40","guid":{"rendered":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/?page_id=5349"},"modified":"2025-06-03T10:32:52","modified_gmt":"2025-06-03T10:32:52","slug":"tibet-leseprobe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/","title":{"rendered":"Tibet &#8211; Leseprobe"},"content":{"rendered":"<h3><strong><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-5350\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/0-Tibetroute-001-900x725.jpg\" alt=\"0 Tibetroute-001\" width=\"900\" height=\"725\" srcset=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/0-Tibetroute-001-900x725.jpg 900w, https:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/0-Tibetroute-001-768x619.jpg 768w, https:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/0-Tibetroute-001.jpg 1360w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/em><\/strong><\/h3>\n<p><strong>Kapitel 2:\u00a0<\/strong><strong>In der H\u00f6lle des Milarepa<\/strong><\/p>\n<p>Es waren Bilder wie nach der Sintflut, als\u00a0 wir am n\u00e4chsten Morgen den Wagen nach Tibet bestiegen. Die ganze Nacht hatte es wieder geregnet, kn\u00f6chelhoch stand das Wasser in den\u00a0 Gassen. Das Licht der morgendlichen Tschaifeuer spiegelte sich in den Pf\u00fctzen, w\u00e4hrend f\u00fcr die Menschen\u00a0 im Halbdunkel der Toreing\u00e4nge der Tag begann. An einer Ecke sah ich durch die Fensterscheiben in weit aufgerissene Kinderaugen, K\u00fche lagen am Rande der Stra\u00dfe, die Abfallhaufen waren mit einem pappigen, feuchten Film \u00fcberzogen.<\/p>\n<p>Bald hatten wir Kathmandu verlassen,\u00a0 nepalesische Popmusik t\u00f6nte aus dem Autoradio, als wir die gro\u00dfe Ausfallstra\u00dfe nach Norden erreichten. Unser Fahrer sollte uns heute bis an die chinesische Grenze bringen, jenseits derer wir auf unsere\u00a0 Crew sto\u00dfen w\u00fcrden. Es war h\u00f6chste Zeit, denn sp\u00e4testens im Juli begann sich das allj\u00e4hrliche Zeitfenster f\u00fcr eine Reise nach Tibet zu schlie\u00dfen. Die Hochlandp\u00e4sse nach Tibet waren zu dieser Jahreszeit eisfrei, doch der Sommermonsun w\u00fcrde schon damit begonnen haben, die Stra\u00dfenf\u00fchrungen zu untersp\u00fclen. Noch zwei Wochen, und die Passage durch den Himalaja w\u00e4re ein Hasardspiel. Auch in Tibet w\u00fcrde uns die Geografie die Reiseroute diktieren: das Tal des Tsangpo w\u00fcrden wir gleich nach unserer Ankunft in Tibet so schnell wie m\u00f6glich nach Westen durchqueren m\u00fcssen, ehe die Schneeschmelze ihre volle Kraft entfalten und jedes Durchkommen bis zum Kailash unm\u00f6glich machen w\u00fcrde. Erst danach w\u00fcrden wir unseren R\u00fcckweg \u00fcber das extrem hoch gelegene Changthang Plateau suchen m\u00fcssen,\u00a0 um zum Finale unserer Reise das sattgr\u00fcne und relativ warme Zentraltibet zu erreichen.<\/p>\n<p>Kurz bevor wir den Arniko Highway, die Stra\u00dfe durch den Himalaja, erreichten, stoppte der Wagen an einer Kreuzung, und\u00a0 zwei Gestalten mit Rucks\u00e4cken und Regenumh\u00e4ngen stiegen\u00a0 ein.\u00a0\u201eDas sind die Sherpas\u201c, kommentierte unser Fahrer. \u201eSie steigen schon hier ein. Der Rest der Crew wartet in Zanghmu.\u201c<\/p>\n<p>Frank, der eingeschlafen war, wachte auf und blickte mit halb zugeklebten Augen auf unsere neuen Begleiter. \u201eHallo\u201c, sagte er m\u00fcde und drehte sich wieder um. Der \u00e4ltere der beiden Sherpas stellte sich als Tensing vor. Wie die meisten Nepali trug er seine tiefschwarzen Haare kurzgeschnitten. Er war kr\u00e4ftig gebaut und\u00a0 hatte ein rundliches\u00a0 Gesicht mit gro\u00dfen mandelf\u00f6rmigen Augen, einen sensiblen, weichen Zug um den Mund und eine \u00fcberraschend tiefe Stimme.\u00a0Sein Partner, der Zeltsherpa Mun, sah aus wie ein junger Fuchs mit schr\u00e4gstehenden Augen. Er wirkte auf mich zerbrechlich und unsicher, und als ich ihm die Hand gab, blickte er an mir vorbei, um sich gleich nach der Begr\u00fc\u00dfung ganz nach hinten zu setzen. Erst sp\u00e4ter erfuhr ich, dass unsere Tour Muns erste Reise als Sherpa war, und dass er schon das eine oder andere von der unberechenbaren Launenhaftigkeit\u00a0 der westlichen Kundschaft geh\u00f6rt hatte.<\/p>\n<p>Keine Reise im Himalaja kann ein Erfolg werden, wenn du die falschen Sherpa dabei hast, hei\u00dft es irgendwo bei Sven Hedin. Aber woran erkennt man einen guten Sherpa? Von meinen fr\u00fcheren Wanderungen durch Nepal\u00a0 wusste ich nur, dass die guten Sherpas meistens nicht die waren, die viel redeten. Deswegen war es mir ganz recht, dass Tensing und Mun, kaum hatten sie ihre Pl\u00e4tze im Bus gefunden, sich einfach auf ihre R\u00fccks\u00e4cke legten und einschliefen.<\/p>\n<p>Inzwischen war die Morgensonne aufgegangen. Die Reisfelder und W\u00e4lder links und rechts der Stra\u00dfe schickten ihre n\u00e4chtliche Feuchtigkeit als Nebelschwaden in den Himmel, so dass unser Fahrzeug wie durch eine endlose Reihe milchigwei\u00dfer Vorh\u00e4nge in den erwachenden Tag hineinfuhr. Erst in\u00a0 Dhulikhel\u00a0 wurde die Sicht etwas klarer. Nun hatten sich die\u00a0 Morgennebel zu wei\u00dfen Wolkenschlangen zusammengeklumpt, die die umliegenden Bergabh\u00e4nge wie Lametta verzierten. F\u00fcr wenige Augenblicke hatte sich der Regenvorhang des Sommermonsuns\u00a0 vom Horizont zur\u00fcckgezogen, um einen Blick auf eine fantastische M\u00e4rchenwelt zu gestatten: Wie auf eine\u00a0 Familie von Riesen, bei denen der Fernere\u00a0 immer gr\u00f6\u00dfer ist als der N\u00e4here, mit wei\u00dfen F\u00e4den verziert,\u00a0 von denen man nicht sagen konnte, ob es Schneefelder oder Wolkenfetzen waren, so blickten wir f\u00fcr eine Sekunde in das feuchte Herz des Himalaja. Eine Unendlichkeit von Reisterassen wurden sichtbar, die einem System zerbrochener Spiegel glichen, die wie Brenngl\u00e4ser das Licht der Sonne reflektierten, wenn sie hier und da f\u00fcr wenige Augenblicke die Wolkendecke durchbrach. Dann schoben sich wieder die Wolken vor das Bild, und alles versank in einem stumpfen blaugrau.<\/p>\n<p>Hinter Dhulikhel begann es wieder zu regnen. Die Stra\u00dfe war nun endg\u00fcltig zu einer Piste geworden, unbefestigt und zunehmend rutschiger zog sie sich durch die T\u00e4ler und\u00a0 passierte ein \u00e4rmliches Nepali-Dorf nach dem n\u00e4chsten. Wasserb\u00fcffel standen teilnahmslos in einem Reisfeld, eine Mutter, die ihr Kind in einem Korb auf dem R\u00fccken trug, hob die Hand und wollte mitgenommen werden, doch unser Fahrer winkte ab. \u201eDiese Bauern bringen nur Dreck\u201c, sagte er wegwerfend. \u201eAu\u00dferdem klauen sie. Sollen sie doch den\u00a0 Bus nehmen.\u201c Tats\u00e4chlich kamen uns manchmal auch Busse entgegen, uralte Gef\u00e4hrte, die wie betrunkene Kolosse auf der glitschigen Stra\u00dfe an uns vorbeifuhren.<\/p>\n<p>So vergingen die Stunden, ohne dass sich am Wetter oder an der Umgebung etwas Wesentliches \u00e4nderte. Allerdings wurden die Reisefelder seltener, die D\u00f6rfer noch eine Spur erb\u00e4rmlicher. Hinter Balabisa lagen noch die karrengro\u00dfen Felsbrocken in der Gegend herum, die beim letzten Steinschlag ins Tal herabgest\u00fcrzt waren, doch die Stra\u00dfe war notd\u00fcrftig freiger\u00e4umt. Der Fahrer\u00a0 k\u00fcsste kurz die Ganesh Staue auf seinem Armaturenbrett, blickte die Bergabh\u00e4nge hoch, an denen wegen des Nebels ohnehin nichts zu sehen war, und gab Gas. Wenn es jetzt krachte, war ohnehin nichts mehr zu machen.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Nachmittag erreichten wir den Grenzort Kodari, ein langgezogenes Nest in einer H\u00f6he von knapp 1800 Metern \u00fcber dem Meeresspiegel. Von alters her nur eine Etappe\u00a0 auf den uralten Salzkarawanenrouten zwischen Tibet nach Nepal, hatte sich Kodari nach der Fertigstellung der Himalajastra\u00dfe zu einem turbulenten Schnittpunkt der Welten entwickelt. Hier kreuzten sich die Wege von Gurkhas, Sherpas und Newaris, von Uiguren, Chinesen und Tibetern mit denen der wenigen Touristen, die \u00fcberland nach Tibet reisen wollen. Eigentlich bestand der ganze Ort nur aus einer einzigen Stra\u00dfe, die tagaus tagein von Karren, Lastwagen, Bussen oder Gespannen verstopft war, so dass sich die Ann\u00e4herung an die nepalesisch-tibetische Grenze\u00a0 etwa nach dem Prinzip einer Kniffel-Aufgabe vollzog: \u201cBringen Sie den roten Wagen m\u00f6glichst schnell durch, ohne das die anderen es merken.\u201c Aber alle merkten es, alle dr\u00e4ngelten,\u00a0 schnitten, rangierten\u00a0 und \u00fcberholten so gut sie konnten, sodass das ineinander verkeilte\u00a0 Chaos immer unentwirrbarer wurde, je mehr wir uns der Grenze n\u00e4herten.<\/p>\n<p>Auf diese Weise dauerte es geschlagene zwei Stunden, ehe wir die nepalesisch-tibetische Grenze\u00a0 erreichten, eine\u00a0 unscheinbare graue Bogenbr\u00fccke, an deren Auffahrt nepalesische und chinesische Grenzbeamte die Reisedokumente kontrollierten. Je schlimmer der Anblick, desto freundlicher der Name, dachte ich, denn dieses Gebilde aus\u00a0 gro\u00dfen Schlagl\u00f6chern und fragmentarischen Br\u00fcstungen trug den stolzen Namen \u201eFreundschaftsbr\u00fccke\u201c.\u00a0\u201eEinmal am Tag st\u00fcrzt die Br\u00fccke ein\u201c, spottete unser Fahrer,\u00a0 \u201ehoffentlich nicht gerade dann, wenn wir auf der Br\u00fccke sind.\u201c\u00a0Tats\u00e4chlich hatten wir Gl\u00fcck. Gerade als sich an der Abfertigung nur noch ein einziges Fahrzeug vor uns befand, st\u00fcrzte urpl\u00f6tzlich und merkw\u00fcrdig ger\u00e4uschlos ein\u00a0 ganzes Br\u00fcckenst\u00fcck in die Tiefe. Der Zement hatte sich wie Fleisch von den Knochen gel\u00f6st, und w\u00e4hrend die Steine im rei\u00dfenden Kodari-River unter uns verschwanden, war die Verbindung von\u00a0 Nepal und China\u00a0 auf ein\u00a0 zwei Meter langes Gest\u00e4ngegewirr reduziert.<\/p>\n<p>Wirklich aufzuregen aber schien dieses Malheur jedoch Niemanden. Die Grenzbeamten zuckten nur mit den Schultern, da trat schon die ortsans\u00e4ssige Reparaturkolonne in Aktion. Eine Gruppe w\u00fcst aussehender chinesischer Stra\u00dfenarbeiter erschien mit Zements\u00e4cken, Hacken und Schubkarren und begann \u00fcbergangslos zu rackern, als ginge es um ihr Leben. In gerademal einer guten Stunde\u00a0 hatten die sechs Wanderarbeiter aus M\u00f6rtel, Stangen, breiten Brettern und Schlamm das Loch in der Br\u00fccke\u00a0 so notd\u00fcrftig wieder zugesch\u00fcttet, dass es wohl f\u00fcr den Rest des Tages keine Zwischenf\u00e4lle mehr geben w\u00fcrde. \u00a0Die Nepalis beobachteten diese Arbeitsschlacht mit einer Mischung aus Staunen und Belustigung. \u201cDiese Chinesen sind verr\u00fcckt&#8220;, sagte ein Lastwagenfahrer. &#8222;Sie arbeiten f\u00fcr ein paar Rupien wie die Sklaven.\u201c\u00a0Hinter der Grenze befand sich ein gro\u00dfer Parkplatz, die Endstation f\u00fcr alle Fahrzeuge aus Nepal.\u00a0 W\u00e4hrend Frank und ich, von Tensing und Mun unterst\u00fctzt, unser gesamtes Gep\u00e4ck auf die Ladefl\u00e4che eines bereitstehenden chinesischen Dongfeng-Lastwagens umr\u00e4umten, steckte sich unser Fahrer\u00a0 in aller Seelenruhe eine weitere Zigarette an.\u00a0 Ehe ich mich versah, war mein kleiner Rucksack mit meinem Fernglas und meinem MP3-Player verschwunden, Frank schlug einem Uiguren auf die Finger, der sich an seiner Jackentasche zu schaffen machte.<\/p>\n<p>\u201eSch\u00f6n aufpassen\u201c, rief uns der Fahrer zum Abschied. \u201eWenn ihr oben ankommt und euere gro\u00dfen Rucks\u00e4cke noch habt, k\u00f6nnt Ihr zufrieden sein.\u201c Mit l\u00e4ssiger Geste winkte er zum Abschied, ehe er wieder\u00a0 in seinen\u00a0 Wagen stieg und zur\u00fcck nach Kathmandu fuhr.\u00a0\u201eAlle Gep\u00e4ckt\u00fccke festhalten\u201c, rief Tensing auf Englisch, als\u00a0 er sich auf unsere Rucks\u00e4cke setzte. Wie in einem \u00fcberf\u00fcllten H\u00fchnerk\u00e4fig standen, lagen oder hockten einige Dutzend Menschen auf der offenen Ladefl\u00e4che, als der Truck losfuhr, eine bunt durchmischte Gesellschaft voller M\u00e4nner, Frauen und Kindern, Reisenden und H\u00e4ndlern, ehrlichen Leuten und Spitzbuben, von denen sich einer mein Fernglas und meinen MP3-Player unter den Nagel gerissen hatte.<\/p>\n<p>Nur wenige Kilometer auf einer rutschigen Piste,\u00a0 aber fast eintausend H\u00f6henmeter trennen die Grenzstation Kodari von Zanghmu, einer Retortenstadt, die die Chinesen wie einen schmutzigen Adlerhorst in einer H\u00f6he von etwa 2.700m in die Abh\u00e4nge der Berge hineingebaut erbaut hatten.\u00a0 Der Grenzkonvoi aus mehreren Fahrzeugen, der sich wie eine Karawane im Schneckentempo die glitschigen Stra\u00dfen emporwand, ben\u00f6tigte f\u00fcr diese Strecke fast eine ganze Stunde. Das Kodari Tal mit der bauf\u00e4lligen Freundschaftsbr\u00fccke verschwand tief unter uns, und bald sahen wir nur noch die endlose Fahrzeugschlange vor der Grenze wie einen d\u00fcnnen Faden, der sich im Nebel aufzul\u00f6sen schien.<\/p>\n<p>Als wir Zanghmu erreichten, herrschte eine Atmosph\u00e4re wie in einem Gulag.\u00a0 Regen, Eis und Sturm hatten in Wechsel der Gezeiten den Asphalt von der Stra\u00dfe gerissen, und als w\u00e4re das nicht genug, riss ein fanatischer Maschinenf\u00fchrer gleich neben der Grenzstation am Steuerkn\u00fcppel einer\u00a0 riesenhaften Bulldozermaschine ganze Felsen, Wurzeln und B\u00e4ume aus den Eingeweiden des Berges.\u00a0\u00a0 Wieder goss es wie aus K\u00fcbeln, so dass wir eine halbe Stunde im Regen warten mussten, ehe\u00a0 die\u00a0 chinesischen Grenzbeamten sich dazu bequemten,\u00a0 aus ihrem H\u00e4uschen zu kommen.<\/p>\n<p>Das Zanghmu Hotel war wie die Stadt, ein Haufen M\u00fcll in den Wolken. Die Kabel hingen aus den W\u00e4nden, die Teppiche waren feucht, die Matratzen so verwanzt, dass wir sofort unsere Schlafs\u00e4cke auspackten. Obwohl es regnete, als st\u00fcnde das j\u00fcngste Gericht unmittelbar bevor, gab es im ganzen Hotel kein flie\u00dfendes Wasser. In den Toiletten schissen die G\u00e4ste einfach auf die W\u00fcrste ihrer unmittelbaren Vorg\u00e4nger oder pinkelten in hohem Bogen aus dem Fenster hinaus. Ein unbeschreiblicher Gestank zog durch die G\u00e4nge, so dass wir nur das Gep\u00e4ck deponierten, die Kleidung wechselten und so schnell wie m\u00f6glich das Hotel verlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Aber offenbar ist kein Platz auf der Welt so sch\u00e4big, dass es nicht noch etwas zu handeln g\u00e4be. Zu meiner \u00dcberraschung existierte\u00a0 in Zanghmu ein \u00fcberdachter Markt, auf dem Chinesen, Nepali und Tibeter\u00a0 allerlei Elektronik, Textilien und Schmuck austauschten. Wie die Angeh\u00f6rigen\u00a0 unterschiedlicher Spezies wuselten die flinken Nepali und die gesch\u00e4ftst\u00fcchtigen Chinesen durcheinander, flankiert von tibetischen Lastentr\u00e4gern, Tagel\u00f6hnern oder Nomaden. die in ihrer abgerissenen Landestracht scheinbar unbeteiligt neben dem Geschehen standen, als w\u00e4ren sie nur G\u00e4ste in ihrem eigenen Land. Sogar eine \u201eBank of China\u201c hatte in Zanghmu ge\u00f6ffnet &#8211; wenigstens theoretisch, denn als wir uns nach den Wechselkursen erkundigten, blieben wir v\u00f6llig unbeachtet. Die beiden Chinesinnen hinter dem Tresen hatten weitab der Heimat\u00a0 anscheinend eine Menge zu bereden, und als wir es wagten, nach einer h\u00f6flichen Wartezeit leise zu insistierten, gab es nur ein unfreundliches \u201eMeo\u201c \u201eMeo\u201c, \u201eMeo\u201c, die Universalauskunft des chinesischen Amtstr\u00e4gers, die in etwa so viel bedeutet wie \u201eHaben wir nicht\u201c, \u201eBekommen wir nicht\u201c und \u201eK\u00f6nnen wir auch nicht.\u201c<\/p>\n<p>Nachdem wir vergeblich versucht hatten, in der Bank of Zanghmu irgendein Zahlungsmittel zu wechseln, f\u00fchrten uns Tensing und Mun zum Ortsrand, wo wir Kelsang, Kunga und Topchin kennenlernten, unsere tibetischen Guides, die uns auf dem gr\u00f6\u00dften Teil unserer Reise durch Tibet begleiten w\u00fcrden. Alle drei waren bereits einen Tag vorher aus Lhasa kommend in Zanghmu eingetroffen, wo sie\u00a0 wohlweislich kein Hotel bezogen sondern im \u00fcberdachten Laderaum ihres gro\u00dfen Dongfeng-Lastwagens geschlafen hatten.<\/p>\n<p>Kelsang, eine temperamentvolle junge Tibeterin, begr\u00fc\u00dfte uns in flie\u00dfendem Englisch mit einer Tasse hei\u00dfen Tees, die sie auf einem kleinen Kocher neben den Fahrzeugen zubereitet hatte. Sie hatte ein offenes, sympathisches Gesicht mit den hohen Wangenknochen, die den tibetischen Menschen aus der Perspektive des Europ\u00e4ers ebenso fremdartig wie attraktiv erscheinen lassen. Offenbar kannte sie Tensing bereits, den sie ebenso wie Mun umarmte, und auch unsere geplante Route war ihr bekannt. Dreimal lie\u00df sie sich unsere Namen buchstabieren, wiederholte und modulierte sie zur kindischen Freude aller Anwesenden, bis sie sie beherrschte und stellte uns dann die beiden Fahrer vor. Kunga, ein kleiner, etwas verwachsener Tibeter mit einer Stoppelfrisur und einer Knollennase, war der Fahrer des Jeeps. Er nickte zu allem und jedem, was auch nur irgendwer gerade sagte, verstand aber kein Wort Englisch und sollte w\u00e4hrend in den\u00a0 folgenden Wochen, egal ob\u00a0 im Schneeregen des Changthang oder im Sumpf der Tschochenpiste,\u00a0 immer\u00a0 nur im gleichen gr\u00fcnbraunen Anzug herumlaufen. Sein ganzes Sinnen und Trachten w\u00fcrde zuerst und vor allem seinem\u00a0 eierschalenfarbenen Jeep gelten, den er in jeder freien Minute reinigen und pflegen w\u00fcrde, bis er schlie\u00dflich &#8211; kurz vor Ende der Reise, als der Wagen schlie\u00dflich schrottreif gefahren worden war &#8211;\u00a0 mit ihm alleine in einem Nonnenkloster zur\u00fcckbleiben sollte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-5351\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/image_008-900x600.jpg\" alt=\"image_008\" width=\"900\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/image_008-900x600.jpg 900w, https:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/image_008-768x512.jpg 768w, https:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/image_008-1800x1200.jpg 1800w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 2:\u00a0In der H\u00f6lle des Milarepa Es waren Bilder wie nach der Sintflut, als\u00a0 wir am n\u00e4chsten Morgen den Wagen nach Tibet bestiegen. Die ganze Nacht hatte es wieder geregnet, kn\u00f6chelhoch stand das Wasser in den\u00a0 Gassen. Das Licht der morgendlichen Tschaifeuer spiegelte sich in den Pf\u00fctzen, w\u00e4hrend f\u00fcr die Menschen\u00a0 im Halbdunkel der Toreing\u00e4nge &hellip; <a href=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Tibet &#8211; Leseprobe<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"class_list":["post-5349","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Tibet - Leseprobe - Ludwig Witzani<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Tibet - Leseprobe - Ludwig Witzani\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Kapitel 2:\u00a0In der H\u00f6lle des Milarepa Es waren Bilder wie nach der Sintflut, als\u00a0 wir am n\u00e4chsten Morgen den Wagen nach Tibet bestiegen. Die ganze Nacht hatte es wieder geregnet, kn\u00f6chelhoch stand das Wasser in den\u00a0 Gassen. Das Licht der morgendlichen Tschaifeuer spiegelte sich in den Pf\u00fctzen, w\u00e4hrend f\u00fcr die Menschen\u00a0 im Halbdunkel der Toreing\u00e4nge &hellip; Tibet &#8211; Leseprobe weiterlesen &rarr;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Ludwig Witzani\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-06-03T10:32:52+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/0-Tibetroute-001.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1360\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1096\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/tibet-leseprobe\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/tibet-leseprobe\\\/\",\"name\":\"Tibet - Leseprobe - Ludwig Witzani\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/tibet-leseprobe\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/tibet-leseprobe\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2016\\\/03\\\/0-Tibetroute-001-900x725.jpg\",\"datePublished\":\"2016-03-16T15:18:40+00:00\",\"dateModified\":\"2025-06-03T10:32:52+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/tibet-leseprobe\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/tibet-leseprobe\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/tibet-leseprobe\\\/#primaryimage\",\"url\":\"http:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2016\\\/03\\\/0-Tibetroute-001-900x725.jpg\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2016\\\/03\\\/0-Tibetroute-001-900x725.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/tibet-leseprobe\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Tibet &#8211; Leseprobe\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/\",\"name\":\"Ludwig Witzani\",\"description\":\"World Wide Travel\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Tibet - Leseprobe - Ludwig Witzani","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Tibet - Leseprobe - Ludwig Witzani","og_description":"Kapitel 2:\u00a0In der H\u00f6lle des Milarepa Es waren Bilder wie nach der Sintflut, als\u00a0 wir am n\u00e4chsten Morgen den Wagen nach Tibet bestiegen. Die ganze Nacht hatte es wieder geregnet, kn\u00f6chelhoch stand das Wasser in den\u00a0 Gassen. Das Licht der morgendlichen Tschaifeuer spiegelte sich in den Pf\u00fctzen, w\u00e4hrend f\u00fcr die Menschen\u00a0 im Halbdunkel der Toreing\u00e4nge &hellip; Tibet &#8211; Leseprobe weiterlesen &rarr;","og_url":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/","og_site_name":"Ludwig Witzani","article_modified_time":"2025-06-03T10:32:52+00:00","og_image":[{"width":1360,"height":1096,"url":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/0-Tibetroute-001.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"12\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/","url":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/","name":"Tibet - Leseprobe - Ludwig Witzani","isPartOf":{"@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/0-Tibetroute-001-900x725.jpg","datePublished":"2016-03-16T15:18:40+00:00","dateModified":"2025-06-03T10:32:52+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/#primaryimage","url":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/0-Tibetroute-001-900x725.jpg","contentUrl":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/0-Tibetroute-001-900x725.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/tibet-leseprobe\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Tibet &#8211; Leseprobe"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/#website","url":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/","name":"Ludwig Witzani","description":"World Wide Travel","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P4daYo-1oh","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5349","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5349"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5349\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5352,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5349\/revisions\/5352"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5349"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}