{"id":1603,"date":"2014-01-04T15:26:41","date_gmt":"2014-01-04T15:26:41","guid":{"rendered":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/?page_id=1603"},"modified":"2025-06-03T10:32:54","modified_gmt":"2025-06-03T10:32:54","slug":"kunming","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/","title":{"rendered":"Kunming, die Stadt des ewigen Fr\u00fchlings"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-151.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1919\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-151.jpg\" alt=\"4 (15)\" width=\"795\" height=\"519\" \/><\/a><\/p>\n<h3>In der\u00a0s\u00fcdwestchinesischen Provinz Y\u00fcnnan<\/h3>\n<p>Dass es sehr viele Chinesen gibt, wei\u00df jeder. Und fast alle verf\u00fcgen \u00fcber ein Fahrrad und sind st\u00e4ndig unterwegs. Hunderttausende der schwarzen Einheitsmodelle ergie\u00dfen sich von tagaus tagein in einem nie versiegenden Strom aus Haupt- und Nebenstra\u00dfen, \u00fcber Pl\u00e4tze und Parks, aus den Vorst\u00e4dten ins Zentrum und wieder zur\u00fcck und verschmelzen zu einem tausendr\u00e4drigen Fabelwesen, das seine Gestalt best\u00e4ndig ver\u00e4ndert: Mal gleicht es einer tr\u00e4gen Raupe, dann einer langgezogenen zuckenden Schlange, bis es sich <a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/3-41.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4548\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/3-41.jpg\" alt=\"3 (41)\" width=\"307\" height=\"469\" \/><\/a>regelm\u00e4\u00dfig vor den Ampeln zu einem Kn\u00e4uel verdichtet. Vor den Einzelzellen dieses Riesenorganismus sollte sich der westliche Besucher jedoch tunlichst in Acht nehmen, denn der Chinese, im Allgemeinen sachbezogen und freundlich, wird nach seiner Metamorphose zum Zweiradfahrer ein anderer Mensch. Da wird gerangelt, gedr\u00e4ngt, geschnitten, pl\u00f6tzlich gebremst oder \u00fcberraschend \u00fcberholt, von rechts und links herangesaust oder einfach gegen den Verkehr gefahren, und nur dank eines r\u00e4tselhaften Sensoriums, vergleichbar dem mancher Insekten beim Nachtflug, findet der Chinese auch noch im dichtesten Fahrradgew\u00fchl die rettende L\u00fccke.<\/p>\n<p>Mich hatte es nach Kunming verschlagen, in eine Stadt der hunderttausend Fahrr\u00e4der, in der es aber auch noch manch anderes zu sehen gab: bedeutende buddhistische und taoistische Tempelanlagen, d\u00fcstere Industrievorst\u00e4dte und malerischer Nachtm\u00e4rkte. Au\u00dferdem galt der Ort in Travellerkreisen als eine \u00a0erste Adresse, nicht nur wegen des Y\u00fcnnankaffees, den es hier f\u00fcr kleines Geld zu trinken gibt, sondern auch weil die Stadt etwa f\u00fcr chinesische Verh\u00e4ltnisse etwas sehr Seltenes besitzt: ein allzeit mildes Klima, was der Kunming den Beinamen \u201eStadt des ewigen Fr\u00fchlings eintrug\u201c und eine unchinesisch relaxte Atmosph\u00e4re. \u00a0Deswegen ist es wahrscheinlich ein Segen, dass es nicht die herben Figuren des Nordens sondern die Menschen aus Y\u00fcnnan im S\u00fcdwesten Chinas waren, die die beiden gro\u00dfen malaysischen Wanderungen durchf\u00fchrten, die in vorgeschichtlichen Zeiten zur Besiedlung der Philippinen, Indonesiens und Indochinas f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Die erste Siedlung im Gebiet der heutigen Stadt Kunming wurde von den Heeren der Han-Dynastie um 100 vor der Zeitrechnung gegr\u00fcndet. Lange Zeit fungierte sie als Grenzstation zu Vietnam, Siam und Burma wie auch als Bindeglied des Warenaustausches zwischen <a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4549\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-10.jpg\" alt=\"4 (10)\" width=\"332\" height=\"504\" \/><\/a>Indien, Indochina, Szechuan und dem chinesischen Norden. Schon Marco Polo berichtet, entweder vom H\u00f6rensagen oder aus eigener Anschauung, vom Wohlstand der Handelsh\u00e4user, vom Fischreichtum der umliegenden Seen und von der Salzgewinnung, die dem Kaiserhof im Norden wichtige Steuereinnahmen bescherte. Als sich am Ende des 19. Jahrhunderts\u00a0 der Zusammenbruch des chinesischen Kaiserreiches andeutete, unternahmen die Franzosen gro\u00dfe Anstrengungen, die Provinz Y\u00fcnnan in ihr indochinesisches Kolonialreich einzugliedern. Doch die Eisenbahnlinie, die Kunming mit Hanoi verband, rentierte sich nicht und wurde bald wieder eingestellt. W\u00e4hrend des japanisch-chinesischen Krieges entwickelte sich Kunming zu einer R\u00fcckzugsbastionen der in Mittelchina geschlagenen Nationalchinesen. Auf einer unter uns\u00e4glichen M\u00fchen gebauten \u201eBurmastra\u00dfe\u201c schafften die Einheimischen den amerikanisch finanzierten Nachschub in den S\u00fcdosten, und am Himmel \u00fcber Y\u00fcnnan wurden die gnadenlosen Luftk\u00e4mpfe zwischen amerikanischen und japanischen Kampffliegern ausgefochten.<\/p>\n<p>Heute leben neben den Han-Chinesen \u00fcber zwanzig nationale Minderheiten in der Zweimillionenstadt Kunming. Wenn man von den \u00fcblichen sozialistischen Kl\u00f6tzen im Zentrum absieht, hat sich die Stadt trotz ihrer beachtlichen Gr\u00f6\u00dfe einen gewissen provinziellen Charme bewahrt: eine Vielzahl pittoresker M\u00e4rkte, die zahlreichen Parkanlagen, in denen die V\u00e4ter mit ihren S\u00f6hnen die Drachen steigen lassen, und die Caf\u00e9s, in denen man den herben Y\u00fcnnankaffee zu s\u00fc\u00dfen Geb\u00e4ck genie\u00dfen kann, machen den Rundgang zu einem so entspannenden Erlebnis, wie man es in China selten genie\u00dfen kann.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/3-46.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1923\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/3-46.jpg\" alt=\"3 (46)\" width=\"800\" height=\"528\" \/><\/a><\/p>\n<p>An den R\u00e4ndern der Stadt hat die st\u00fcrmisch vorangetriebene Industrialisierung h\u00e4ssliche Wunden geschlagen: Chemie- und Elektrowerke, Stahl- und Baumaschinenfabriken pr\u00e4gen vor allem die nordwestlichen Stadtteile. Man muss diese Gegenden nur einmal mit dem Bus durchfahren haben, um einen Begriff von der Tristesse chinesischer Trabantest\u00e4dte und Fabrikanlagen zu erhalten.<\/p>\n<p>Der\u00a0 Gegenpol zu dieser entfremdeten Wirklichkeit der Arbeitswelt ist der chinesische Tempel. Unter den B\u00e4umen der Tempelg\u00e4rten oder vor den gro\u00dfen Buddha Statuen reduzieren sich Planvorgaben, Akkordarbeit und Marktgeschrei wieder zu den <a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-22.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4550\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-22.jpg\" alt=\"4 (22)\" width=\"300\" height=\"456\" \/><\/a>\u00c4u\u00dferlichkeiten einer verg\u00e4nglichen Welt, wobei die chinesische Religion f\u00fcr den westlichen Besucher wohl immer ein Buch mit sieben Siegeln bleiben wird. F\u00fcr den Anfang kann man sich mit der Einsicht behelfen, dass sich im Laufe der Jahrtausende in China ein religi\u00f6ser Gemischtwarenladen f\u00fcr jedermann entwickelt hat, der mit seinen taoistischen, buddhistischen oder konfuzianistischen Zugaben f\u00fcr jeden etwas im Angebot hat. Die konfuzianistische Gedankenwelt mit ihren drei h\u00f6chsten Tugenden Liebe, Redlichkeit und Folgsamkeit war bereits mit der taoistischen Lehre vor Lebenshygiene verschmolzen, als der Mahayana-Buddhismus in seiner zentralasiatischen Variante \u00fcber die Seidenstra\u00dfe und Tibet nach China vordrang. Zusammen mit\u00a0 \u00f6rtlichen Kulten und hartn\u00e4ckig \u00fcberlebenden animistischen Br\u00e4uchen entwickelte sich aus diesem Amalgam die chinesische Volksreligion, die selbst die Mongolenzeit \u00fcberdauert hat und die auch noch existieren wird, wenn die maoistisch-marxistische Epoche zu einer quasidynastischen Etappe der chinesischen Geschichte geworden sein wird.<\/p>\n<p>Die lebendige Kraft dieser Volksreligion kann heute \u00fcberall in Kunming studiert werden. In den Eingangshallen der gro\u00dfen Tempel, die sehr oft am Fu\u00dfe von Bergen positioniert sind, sieht sich der Besucher zun\u00e4chst \u00fcberlebensgro\u00dfen Gestalten aus der buddhistischen Mythologie gegen\u00fcber, guten und erhabenen Geistern, die zwar grimmig dreinblicken, die aber dem Gl\u00e4ubigen im Alltag manche Hilfe bieten und deswegen inbr\u00fcnstig verehrt werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-17.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1925\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-17.jpg\" alt=\"4 (17)\" width=\"280\" height=\"426\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hinter den gro\u00dfen Eingangstoren befindet sich meist ein See oder ein Park mit malerisch drapierten Steinfiguren, kleinen Pavillons und zurecht gestutzten Hecken nebst zahlreichen Sitzgelegenheiten, damit das Volk seinen Besuch im Gotteshaus durch ein Picknick kr\u00f6nen kann. Es folgt ein zweiter gro\u00dfer Tempeldurchgang, wieder bewacht von Monumentalskulpturen aus Holz oder Stein, hinter dem dann, meist jenseits einer breiten Treppe, \u00a0das Hauptgeb\u00e4ude sichtbar wird. Vor seinem Eingang stehen gro\u00dfe Bronzesch\u00fcssel mit gl\u00fchender Asche zum Entz\u00fcnden der R\u00e4ucherst\u00e4bchen, die der Gl\u00e4ubige im Altarraum und im Angesicht der vergoldeten Darstellungen Buddhas am Beginn seiner Zwiesprache mit der Gottheit befestigt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-19.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1924 \" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-19.jpg\" alt=\"4 (19)\" width=\"301\" height=\"199\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im sogenannten Bambustempel, etwa zehn Kilometer von Kunming entfernt, hat gerade eine Zeremonie begonnen. Vor drei pr\u00e4chtigen Buddha Statuen sitzen etwa zwei Dutzend M\u00f6nche in gelben Gew\u00e4ndern \u2013 hagere asketische Gestalten im Zustand ihrer soundsovielten Wiedergeburt auf der langen Reise von der Kreat\u00fcrlichkeit zum Nirwana. Nach dem Takt einer fellbekleideten Trommel, die in einem nerv\u00f6sen Rhythmus geschlagen wird, leiern die frommen M\u00e4nner ihre Spr\u00fcche in einer Art herunter, die im Abendland gerne als gebetsm\u00fchlenartig bezeichnet wird. So richtig beeindruckt davon sind allerdings nur die wenigen westlichen Touristen, die auf Zehenspitzen durch die Hallen schleichen. Die Y\u00fcnnan-Chinesen selbst bevorzugen einen lockeren Umgang mit der Liturgie, sie unterhalten sich laut, sie lachen, und die Kinder versuchen dann und wann ein wenig im Takt der M\u00f6nche mitzutr\u00e4llern.<\/p>\n<p>Das Besondere am Bambustempel, dessen \u00e4lteste Bauelemente noch aus der <a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-21.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4551\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-21.jpg\" alt=\"4 (21)\" width=\"326\" height=\"496\" \/><\/a>Mongolenzeit datieren, bilden die ber\u00fchmten f\u00fcnfhundert Luohan-Figuren, die sich an beiden W\u00e4nden rechts und links des Altars dem Betrachter in unasiatischer Dramatik entgegenstrecken. Ein Bauer mit weit aufgerissenen Augen reitet auf einem Fabeltier aus der Wand heraus, ein anderer, mit dem Unterleib schon halb im Holz verschwunden, streckt seinen drei Meter langen Arm schlangengleich die Decke entlang, d\u00fcrre Wanderm\u00f6nche schwingen\u00a0 ihre Kr\u00fccken, als wollten sie dem Besucher eine Tracht Pr\u00fcgel verpassen, ein alter Mann, der auf einem esels\u00e4hnlichen Wesen hockt, h\u00e4lt seine ellenlangen Augenbrauen in beiden H\u00e4nden. Schlangen und Wundertiere winden sich zwischen den K\u00f6rpern, die aus der Fl\u00e4che wie aus einem Urgrund chaotischen Lebens herauszufallen scheinen, dann wieder verschwindet ein Mensch in einer fleischfressenden Pflanze, unkenntliche Wesen fallen \u00fcber fliehende Pilger her, und einem widerlich dicken Glatzkopf spielen f\u00fcnf Knaben an Nabel, Beinen, Bauch und Ohren. Den Geruch der R\u00e4ucherst\u00e4bchen in der Nase und den Singsang der M\u00f6nche in den Ohren steht der Besucher diesem Kanon chinesischer Absonderlichkeiten fassungslos gegen\u00fcber, unsicher\u00a0 dar\u00fcber, ob es sich um eine Apologie der Lust, des Wahnsinns oder der religi\u00f6sen Ekstase handelt. Der Sch\u00f6pfer dieser beiden W\u00e4nde, Meister Li Guanxi, der diese Werke am Ende des letzten Jahrhunderts in surrealistisch anmutender Meisterschaft erschuf, soll f\u00fcr sein Werk wenig Dank geerntet haben. Man jagte ihn davon, lie\u00df sein Werk aber gleichsam als ein Menetekel des modernen China trotzdem bestehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-18.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4552\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-18.jpg\" alt=\"4 (18)\" width=\"346\" height=\"228\" \/><\/a>Ein Gang durch die Tempelanlagen der Stadt ist leider auch immer ein Gang zur\u00fcck in die barbarischen Zeiten der chinesischen Kulturrevolution. Es gibt kaum ein Geb\u00e4ude, das in der \u00c4ra dieses delirierenden Atheismus nicht schwer besch\u00e4digt worden w\u00e4re. Gerade die \u00e4ltesten Anlagen der Stadt, die Westtempel-Pagode und die Osttempel-Pagode aus der Tang-Zeit waren von diesen Ausschreitungen in besonders schwerer Wiese betroffen. Auch die kleine Moschee von Kunming wurde bis auf die Grundmauern zerst\u00f6rt und ist bis heute nicht wieder hinreichend restauriert worden. Allerdings existierten auch andere Anlagen wie den sogenannte \u201eGoldenen Tempel\u201c aus der Ming-Dynastie oder der gro\u00dfen Yuan-Tong-Tempel, die mit viel Liebe und Aufwand wieder hergerichtet wurden.<\/p>\n<p>Es war ein sch\u00f6ner Tag mit wei\u00dfen Kumuluswolken am Himmel und einer milden Fr\u00fchlingsluft, als ich die westlichen Berge am Dian-See besuchte, der auch Westsee genannt wird, obwohl er eigentlich \u00a0im S\u00fcden liegt. Bei der Erwanderung dieser Berge darf man allerdings nicht vergessen, dass auch die Chinesen ihre Heimat lieben und zu allen Jahreszeiten die Wanderpfade in ganzen Hundertschaften begehen. An jedem nur denkbaren Aussichtspunkt haben findige Privatunternehmer deswegen blumenbekr\u00e4nzte St\u00fchle aufgestellt, auf denen sich die Familien vor dem Hintergrund des Sees und der Stadt Kunming fotografieren lassen k\u00f6nnen. Sogar Nahkampfuniformen werden f\u00fcr die M\u00e4nner angeboten, ein willkommenes Guerilla-Outfit, mit dem zahlreiche Chinesen gerne vor einer Felsspalte posieren.<\/p>\n<p>Die Wanderung durch die Westberge f\u00fchrt zun\u00e4chst zum Huating-Si-Tempel, dessen gro\u00dfer schattiger Teich zur Rast einl\u00e4dt und in dem der Besucher kleine Malereien der M\u00f6nche erwerben k\u00f6nnen. \u00a0Es geht weiter zum Taihua-Si-Tempel, dem ein gro\u00dfer Wohnkomplex f\u00fcr Klostersch\u00fcler und M\u00f6nche angeschlossen ist, immer h\u00f6her die H\u00fcgel hinauf bis zum Long-Men-Drachentor, dem Entre\u00e9 f\u00fcr die letzte ger\u00e4umige Terrasse, von der aus sich die gesamte Umgebung des Dian-Sees erschlie\u00dft. Danach verengen sich die Wege, ohne dass die Masse der Besucher abnehmen w\u00fcrde. Ein in jahrhundertelanger Arbeit erbautes und instand gehaltenes System von schwindelerregenden Pfaden \u00a0mit be\u00e4ngstigend niedrigen Br\u00fcstungen f\u00fchrt zur sogenannten \u201eHalle, die den Himmel erreicht\u201c (Da Tian Ge) und einem kleinen taoistischen Gebetsplateau, einem Ort zwischen Himmel und Erde und dem\u00a0 beliebtesten Fotomotiv f\u00fcr Verliebte weit und breit. Innig aneinander geschmiegt, so, als wollten sie im Falle eines Gleichgewichtsverlustes nur gemeinsam in die Tiefe st\u00fcrzen, beugen sich die Paare l\u00e4chelnd \u00fcber den Abgrund, w\u00e4hrend die in die glatte Felswand oberhalb der Tempelhalle eingemei\u00dfelte Heiligenfigur mit mildem L\u00e4cheln auf das Treiben herunterschaut.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-23.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1927\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-23.jpg\" alt=\"4 (23)\" width=\"384\" height=\"252\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gut einhundertzwanzig Kilometer von Kunming entfernt, befindet sich auf einem etwa 27.000 Hektar gro\u00dfen Areal der ber\u00fchmte Steinwald von Shilin, eine Sch\u00f6pfung urzeitlicher Meere, tektonischer Verschiebungen und jahrmillionenlangen Regens, dessen skurrile Formationen von den Chinesen zum Weltwunder erkl\u00e4rt und mit phantasievollen Namen belegt werden: \u201eMutter und Sohn wandern zusammen\u201c, \u201eDas erstarrte M\u00e4dchen Ashima\u201c, \u201eLotusblumengipfel\u201c oder \u201eZehntausendjahrespils\u201c- \u00a0da konnte man wohl gespannt sein. Leider war zun\u00e4chst weder von Mutter und Sohn noch vom Lotusblumengipfel etwas zu sehen, daf\u00fcr spielten sich am Parkeingang tumultuarische Szenen ab, als\u00a0 Tausende chinesischer Touristen die Kasse belagerten. Endlich in den Park eingedrungen spaziert man erst einmal einen halben Kilometer durch eine gesichtslose Feld- Wald- und Wiesenlandschaft, ehe die ersten Steinformationen erschienen, die man mit gutem Willen ein wenig bestaunen konnte. Dann wandelt man \u00fcber sorgf\u00e4ltig angelegte Wege und Holzplanken \u00fcber einen gr\u00fcndlichen See, aus dem sich die gr\u00f6\u00dften Felsen erheben, man sieht sehr viele graphitfarbene \u00a0spitz zulaufende Steingebilde und ist nach einigem Z\u00f6gern bereit, das eine oder andere als Keule, Faust, Zeigefinger oder Kamel gelten zu lassen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-26.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1928 size-full\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-26.jpg\" alt=\"4 (26)\" width=\"800\" height=\"530\" \/><\/a><\/p>\n<p>Stimuliert der Steinwald insgesamt mehr die Ironie als die Phantasie, so gibt es in der Umgebung Kunming und des Dian-Ses doch einen Ort, an dem sich der Besucher dem Spiel der Imagination mit etwas mehr Aussicht auf Gewinn hingeben kann. Am s\u00fcd\u00f6stlichen Ufer des gro\u00dfen Sees befindet inmitten einer kleinen Parkanlage die <a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-30.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4553\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-30.jpg\" alt=\"4 (30)\" width=\"326\" height=\"498\" \/><\/a>Grabpagode des chinesischen Seefahrers Cheng-Ho, der im 15. Jahrhundert im Auftrag des Mingkaisers Yong-Le sieben gro\u00dfe Entdeckungsreisen unternommen hat. Genau in der Epoche, in der Prinz Heinrich der Seefahrer seine portugiesischen Kapit\u00e4ne die K\u00fcsten Afrikas gen S\u00fcden schickte, n\u00e4herten sich von China her mehrere gro\u00dfe maritime Expeditionen unter der Leitung Cheng-Hos den afrikanischen K\u00fcsten. Die chinesischen Flotten passierten zwischen 1407 und 1433 Indochina, Indonesien, die indischen K\u00fcsten, ehe sie die Ufer Ostafrikas erreichten. Zum welthistorischen Zusammentreffen portugiesischer und chinesischer Kapit\u00e4ne ist es dann aber nicht gekommen, weil die Nachfolger Kaiser Yong-Les die Expeditionen abbrachen. Noch zu Lebzeiten Cheng-Hos wurden alle Logb\u00fccher und Aufzeichnungen vernichtet, bald verrotteten die gro\u00dfen Werften in den pazifischen Hafenst\u00e4dten. Das Reich der Mitte wurde wieder zum Binnenland, und tief im Innern des asiatischen Kontinents fand sein gr\u00f6\u00dfter Seefahrer ein bescheidenes Grab, der einzige \u00dcberrest eines merkw\u00fcrdigen Drehbuches, das die Weltgeschichte nicht zu Ende geschrieben ha<i>t. <\/i><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-34.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4554\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-34.jpg\" alt=\"4 (34)\" width=\"800\" height=\"527\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der\u00a0s\u00fcdwestchinesischen Provinz Y\u00fcnnan Dass es sehr viele Chinesen gibt, wei\u00df jeder. Und fast alle verf\u00fcgen \u00fcber ein Fahrrad und sind st\u00e4ndig unterwegs. Hunderttausende der schwarzen Einheitsmodelle ergie\u00dfen sich von tagaus tagein in einem nie versiegenden Strom aus Haupt- und Nebenstra\u00dfen, \u00fcber Pl\u00e4tze und Parks, aus den Vorst\u00e4dten ins Zentrum und wieder zur\u00fcck und verschmelzen &hellip; <a href=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Kunming, die Stadt des ewigen Fr\u00fchlings<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":160,"menu_order":10,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1603","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Kunming, die Stadt des ewigen Fr\u00fchlings - Ludwig Witzani<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Kunming, die Stadt des ewigen Fr\u00fchlings - Ludwig Witzani\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"In der\u00a0s\u00fcdwestchinesischen Provinz Y\u00fcnnan Dass es sehr viele Chinesen gibt, wei\u00df jeder. Und fast alle verf\u00fcgen \u00fcber ein Fahrrad und sind st\u00e4ndig unterwegs. Hunderttausende der schwarzen Einheitsmodelle ergie\u00dfen sich von tagaus tagein in einem nie versiegenden Strom aus Haupt- und Nebenstra\u00dfen, \u00fcber Pl\u00e4tze und Parks, aus den Vorst\u00e4dten ins Zentrum und wieder zur\u00fcck und verschmelzen &hellip; Kunming, die Stadt des ewigen Fr\u00fchlings weiterlesen &rarr;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Ludwig Witzani\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-06-03T10:32:54+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-151.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"795\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"519\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"11\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kunming\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kunming\\\/\",\"name\":\"Kunming, die Stadt des ewigen Fr\u00fchlings - Ludwig Witzani\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kunming\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kunming\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/01\\\/4-151.jpg\",\"datePublished\":\"2014-01-04T15:26:41+00:00\",\"dateModified\":\"2025-06-03T10:32:54+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kunming\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kunming\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kunming\\\/#primaryimage\",\"url\":\"http:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/01\\\/4-151.jpg\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/01\\\/4-151.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kunming\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Einladung zur Weltreise\",\"item\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Kunming, die Stadt des ewigen Fr\u00fchlings\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/\",\"name\":\"Ludwig Witzani\",\"description\":\"World Wide Travel\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Kunming, die Stadt des ewigen Fr\u00fchlings - Ludwig Witzani","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Kunming, die Stadt des ewigen Fr\u00fchlings - Ludwig Witzani","og_description":"In der\u00a0s\u00fcdwestchinesischen Provinz Y\u00fcnnan Dass es sehr viele Chinesen gibt, wei\u00df jeder. Und fast alle verf\u00fcgen \u00fcber ein Fahrrad und sind st\u00e4ndig unterwegs. Hunderttausende der schwarzen Einheitsmodelle ergie\u00dfen sich von tagaus tagein in einem nie versiegenden Strom aus Haupt- und Nebenstra\u00dfen, \u00fcber Pl\u00e4tze und Parks, aus den Vorst\u00e4dten ins Zentrum und wieder zur\u00fcck und verschmelzen &hellip; Kunming, die Stadt des ewigen Fr\u00fchlings weiterlesen &rarr;","og_url":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/","og_site_name":"Ludwig Witzani","article_modified_time":"2025-06-03T10:32:54+00:00","og_image":[{"width":795,"height":519,"url":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-151.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"11\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/","url":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/","name":"Kunming, die Stadt des ewigen Fr\u00fchlings - Ludwig Witzani","isPartOf":{"@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-151.jpg","datePublished":"2014-01-04T15:26:41+00:00","dateModified":"2025-06-03T10:32:54+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/#primaryimage","url":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-151.jpg","contentUrl":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/4-151.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kunming\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Einladung zur Weltreise","item":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Kunming, die Stadt des ewigen Fr\u00fchlings"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/#website","url":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/","name":"Ludwig Witzani","description":"World Wide Travel","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P4daYo-pR","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1603","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1603"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1603\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4555,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1603\/revisions\/4555"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/160"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1603"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}