{"id":1249,"date":"2013-12-23T06:56:18","date_gmt":"2013-12-23T06:56:18","guid":{"rendered":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/?page_id=1249"},"modified":"2025-06-03T10:32:55","modified_gmt":"2025-06-03T10:32:55","slug":"kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/","title":{"rendered":"Kein Vogelkot auf den Rechten des Volkes!"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image0011.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1258\" alt=\"image001\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image0011.jpg\" width=\"787\" height=\"468\" \/><\/a><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Von\u00a0der bolivianischen Hauptstadt La Paz in die Yungas an den Ostrand der Anden<\/h3>\n<p>Dem Touristen klopft das Herz bis zum Hals, wenn er mitten auf dem Altiplano auf dem h\u00f6chstgelegenen Linienverkehrsflugplatz der Erde in 4085 Meter H\u00f6he gelandet ist.\u00a0 Eigentlich wei\u00df er nicht genau, wovor er mehr erschrecken soll, vor den eigent\u00fcmlichen Anwallungen von Gleichgewichtsst\u00f6rungen und Kopfschmerzen oder vor dem Ausblick durch das Flughafenfenster: eine Mondlandschaft, soweit das Auge reicht, ein Hunderte von Quadratkilometer gro\u00dfes Ger\u00f6llfeld mit den K\u00f6nigskordilleren als ungeheure Maulwurfsh\u00fcgel an den Seiten. In der Mitte ist ein gigantisches, f\u00fcnfhundert Meter tiefes, kreisrundes Loch, in dessen Mulden sich die merkw\u00fcrdige Stadt La Paz seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahre 1548 eingenistet hat. Von hier aus w\u00e4chst sie seitdem unaufhaltsam die R\u00e4nder empor.<\/p>\n<p>Tief durchatmend und langsam den einen Fu\u00df vor den anderen setzend, n\u00e4hert sich der Reisende einem jener urt\u00fcmlichen Taxis, deren Grollen unter der Motorhaube schon auf die zahlreichen bolivianischen Vulkane im S\u00fcden einzustimmen scheint. La Paz ist in vieler Hinsicht eine verkehrte Welt: W\u00e4hrend die Prominenz und die guten Hotels in Los Angeles oder in Hongkong auf der Spitze oder den Flanken der Hills und Peaks residieren, steuern die Taxen vom Flughafen \u00fcber die absch\u00fcssigen Stra\u00dfen immer tiefer ins urbane Golfloch hinein, bis sie die Zone des guten Lebens und der guten Hotels in der tiefsten Senke der Stadt erreichen.<\/p>\n<p>Eines lernt man schnell:\u00a0La Paz ist eine freundliche Stadt, die langsam ergangen werden will. Dankbar nimmt er in den ersten Tagen auf den zahlreichen B\u00e4nken Platz, die die B\u00fcrgermeister dieser h\u00f6chstgelegenen Hauptstadt der Erde f\u00fcr die einheimischen M\u00fc\u00dfigg\u00e4nger und die keuchenden Touristen gleicherma\u00dfen aufstellen lie\u00dfen. \u00dcbrigens ist La Paz nicht die legitime, sondern nur die wirkliche Hauptstadt Boliviens, ein feiner Unterschied, von dessen Geschichte andere L\u00e4nder, die ihre Hauptstadt neu zu bestimmen w\u00fcnschen, m\u00f6glicherweise manches lernen k\u00f6nnten. In Bolivien gab es keinen Umzugsbeschlu\u00df, und trotzdem verzogen sich die obersten Beh\u00f6rden des Landes seit dem Jahre 1898 klammheimlich aus der nominellen Hauptstadt Sucre nach La Paz, womit viel \u00f6ffentlicher \u00c4rger vermieden wurde, bis die Zeit, als st\u00e4rkstes Argument des Althergebrachten, nach zwei Generationen pl\u00f6tzlich f\u00fcr die neue Hauptstadt sprach und niemand mehr auf die Idee verfallen konnte, r\u00fcckwirkend eine Umzugsdebatte zu entz\u00fcnden. Auf lateinamerikanische Verh\u00e4ltnisse bezogen, \u00e4hnelt La Paz ein wenig der peruanischen Hauptstadt Lima, nur mehr als dreitausend Meter h\u00f6her gelegen und mit seinen anderthalb Millionen Einwohnern viel kleiner, preiswerter und sicherer.<\/p>\n<p>Allerdings unterliegt La Paz durchaus den gleichen Problemen wie Lima, Quito oder Bogot\u00e1, wenn auch in kleinerem Umfang. Seit der tiefgreifenden Wirtschaftsreform der achtziger Jahre, die von den Wohlhabenden als &#8222;bolivianisches Wunder&#8220; und von den unteren Schichten durch die Stillegung unrentabler Zinnminen als Existenzkrise erlebt wird, wandern viele ehemalige Bergwerksarbeiter nach La Paz und suchen in der Textil- und Pharmaindustrie im Umfeld der Hauptstadt nach neuen Lebensm\u00f6glichkeiten. In bauf\u00e4lligen und zugigen H\u00fctten leben sie an den R\u00e4ndern des riesigen Golflochs in bemitleidenswerten Verh\u00e4ltnissen. Wie die Bewohner der brasilianischen Favelas an den H\u00e4ngen der Morros von Rio verf\u00fcgen sie \u00fcber einen bitteren Logenplatz f\u00fcr die Beobachtung der schmucken reichen Viertel tief unter ihnen.<\/p>\n<p>Mitten im Zentrum dieser Stadt, auf der Plaza Murillo, k\u00f6nnen sich die zugewanderten Indios unterhalb der Freiheitsstatue von einer gro\u00dfen steinernen Buchtafel immerhin vorlesen lassen, welch stattliche Grundrechte sie als Boliviano besitzen. Und auch die W\u00fcrde der Konstitution wird auf der Plaza Murillo streng beachtet, steht doch der ortsans\u00e4ssige Parkw\u00e4chter den ganzen Tag mit einem Lappen neben dem steinernen Verfassungsdokument und duldet keinerlei Vogelkot auf den Rechten des Volkes.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image003-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1253\" alt=\"image003 - Kopie\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image003-Kopie.jpg\" width=\"800\" height=\"528\" \/><\/a><br \/>\n&#8222;Wir sind immer arm gewesen, und es hat uns nichts gefehlt&#8220;, l\u00e4\u00dft Garc\u00eda M\u00e1rquez am Ende seines Romans &#8222;Der General in seinem Labyrinth&#8220; einen Unabh\u00e4ngigkeitsk\u00e4mpfer sagen. &#8222;Wir sind immer reich gewesen, und wir hatten nichts \u00fcbrig&#8220;, antwortet Bol\u00edvar, und reitet davon. Arme, denen es zumindest auf den ersten Blick erstaunlicherweise nicht an der Lebensfreude zu mangeln scheint, und Reiche, die genauso augenf\u00e4llig wenig \u00fcbrig haben, treffen sich unter dem blumengeschm\u00fcckten Denkmal Sim\u00f3n Bol\u00edvars und finden gleicherma\u00dfen ihre Freude daran, dass ein solch ber\u00fchmter Mann aus Caracas das Vaterland mit seinem Namen schm\u00fcckte. Dabei war es sein milit\u00e4risch weit begabterer Unterf\u00fchrer Antonio de Sucre, der mit seinem Sieg \u00fcber die Spanier im Jahre 1825 die Grundlagen f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit Boliviens am 6. August 1825 erk\u00e4mpfte.<\/p>\n<p>Leider sind die kontinentalen Visionen der gro\u00dfen Caudillos schon zu ihren Lebzeiten verblasst, und tats\u00e4chlich hatte kaum ein Staat Lateinamerikas unter den Interessengegens\u00e4tzen der ehemaligen spanischen Kolonien mehr zu leiden als Bolivien. Nach der Unabh\u00e4ngigkeit von Spanien m\u00fchsam von Peru emanzipiert, wurden die bolivianischen Truppen von den Chilenen im Salpeter-Krieg von 1878\/79 mit dem\u00fctigender Leichtigkeit besiegt, und das Land verlor nicht nur die salpeterreiche Atacamas-W\u00fcste, sondern auch noch seinen Meereszugang. Das ist bis heute ein nationales Trauma, das nach der \u00fcberwiegenden Meinung der bolivianischen Bev\u00f6lkerung f\u00fcr nahezu jedes Ungemach verantwortlich gemacht werden mu\u00df, welches dem Land zugesto\u00dfen ist. Kein Wunder also, dass die Emotionen kochen, wenn allj\u00e4hrlich am 6. August, dem Unabh\u00e4ngigkeitstag, die Paraden auf der Avenida Sta. Cruz und der Avenida de 16. Julio am Bol\u00edvar-Denkmal vor\u00fcberziehen. Die Bolivianos \u00e4rgern sich nicht nur \u00fcber die Chilenen, weil die nicht daran denken, ihre Kriegsbeute jemals wieder herauszugeben, sondern auch dar\u00fcber, dass die chilenische Nationalmannschaft in deprimieren- der Regelm\u00e4\u00dfigkeit die bolivianischen Kicker in den Ausscheidungsspielen um die s\u00fcdamerikanische Fu\u00dfballmeisterschaft aus dem Rennen wirft.\u00a0 Zum Gl\u00fcck mangelt es in Bolivien abseits der nationalen Feste am notwendigen Ausma\u00df politischer Abenteuerlust. Franziskaner und Jesuiten haben in jahrhundertelanger Missionsarbeit das Ihre zu dem Gleichmut beigetragen, der vor einer Generation den kubanischen Revolutionsexport unter dem Befehl Ernesto &#8222;Che&#8220; Guevaras scheitern lie\u00df. Nicht &#8222;Revolution oder Tod&#8220;, sondern &#8222;Gl\u00e4ubigkeit statt Revolution&#8220; scheint bei den meisten noch immer die Maxime zu sein, und so besucht man nach der t\u00e4glichen Arbeit, nach Festen und Feiern, kurz: bevorzugt nach allen Anl\u00e4ssen, bei denen die Bewahrung der S\u00fcndenreinheit nicht eindeutig garantiert werden kann, die Kirchen und Kl\u00f6ster der Stadt, besonders die gro\u00dfe, noch immer unvollst\u00e4ndige Kathedrale oder die pr\u00e4chtigen Kirchen Sao Francisco oder Santo Domingo. Und damit keiner etwa in alkoholisierter Allgl\u00e4ubigkeit nicht irrt\u00fcmlich Mama Oclo oder den Sonnengott Inti verehrt, sind alle Heiligendarstellungen in der Kathedrale von La Paz mit Namensschildchen versehen.<\/p>\n<p>Manchmal hat der Boliviano auch Liebeskummer, dann verschwindet er hinter die Franziskanerkirche Sao Francisco und sucht auf dem Mercado de la Hecceria, dem Hexenmarkt, nach einem Bet\u00f6rungstrank f\u00fcr die m\u00f6glicherweise etwas unwillige Braut. Liebesgetr\u00e4nke in den verschiedensten Farben, Puder f\u00fcr alle heiklen Zwecke, ausgetrocknete Alpaka-F\u00f6ten, die man gerne beim H\u00e4userneubau unter das Fundament als Garant des h\u00e4uslichen Gl\u00fccks beerdigt, vorgefertigte kleine Rauchopfer in Pappschachteln, die zu wichtigen Gelegenheiten entz\u00fcndet werden &#8211; Federn, alte N\u00fcsse, bunte Steine und eben jene verschimmelten Gew\u00fcrze, die am ehesten dazu geeignet sind, auch den langweiligsten Geist aus seinem Jenseits aufzuschrecken -, werden hier zu allen Zwecken ebenso feilgeboten wie die Devotionalien der katholischen Religion.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/d01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1254\" alt=\"d01\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/d01.jpg\" width=\"800\" height=\"542\" \/><\/a><\/p>\n<p>Noch eine Spur tiefer in die Geschichte f\u00fchrt der Weg in das ger\u00fchmte, wenngleich ein wenig unscheinbare Tiahuanaco-Museum inmitten der Zona Rosa von La Paz. Gleich am Eingang empf\u00e4ngt den Besucher ein gro\u00dfes Bild des weinenden Gottes von Tiahuanaco: angedeutete Tr\u00e4nen kullern \u00fcber das Gesicht des Gottes, so, als h\u00e4tte er den Untergang der indianischen Welt beklagen wollen, bevor \u00fcberhaupt die Inkas oder die Spanier am geschichtlichen Horizont Altamerikas aufgetaucht waren. Gegen\u00fcber der D\u00fcsternis des vorkolumbianischen Pantheons, all der Schlangen-, Panther- und Vogelwesen, die als Quellen der Furcht und Adressaten von Menschenopfern ihre V\u00f6lker einem unerbittlichen Regiment unterzogen, wirkt der weinende Gott von Tiahuanaco seltsam vermenschlicht. Und doch haben die &#8222;Tr\u00e4nen&#8220;, die dem Auge entstr\u00f6men, nichts mit Sentimentalit\u00e4t zu tun: es handelt sich um die symbolische Darstellung des Regens, unter dessen Ausbleiben die Andenv\u00f6lker in der Tiahuanaco-Periode besonders leiden mu\u00dften. Das erste nachchristliche Jahrtausend entfaltete sich im gebirgigen Teil S\u00fcdamerikas als eine Epoche der D\u00fcrre, und diese existentielle Knappheit erzeugte einen Gott, in dessen H\u00e4nden Blitz und Donner lagen und aus dessen Augen das lebensspendende Wasser auf die d\u00fcrstende Erde lief. Ihn identifizierte Thor Heyerdahl anhand eines vermeintlichen Schnurrbartes als den sagenhaften S\u00fcdseereisenden Vioracocha, w\u00e4hrend Erich von D\u00e4niken im weinenden Gott von Tiahuanaco die Spuren der Au\u00dferirdischen erkannte, die &#8222;lange vor unserer geschichtlichen Zeit&#8220; einer sp\u00e4teren r\u00e4tselfreudigen Menschheit hier ihre Spuren legten. Seine wahre Bedeutung wird sich im Kern nicht mehr erschlie\u00dfen lassen, und die zahlreichen Tongef\u00e4\u00dfe, Keramikfigurationen und Jaguardarstellungen in den Museumsr\u00e4umen bleiben stumme Zeugen einer f\u00fcr immer versunkenen Welt.<\/p>\n<p>Wie eine Reise in eine andere Welt wirkt auch ein Ausflug von La Paz in die Yungas, den steilen schluchtartigen Abfall der \u00f6stlichen Anden in die Regenw\u00e4lder des \u00f6stlichen Tieflandes. Wahrscheinlich gibt es nur sehr wenige Orte auf der Welt, an denen der Reisende innerhalb k\u00fcrzester Zeit so viele verschiedene Vegetationsformen studieren und so viele Kleidungsst\u00fccke anziehen und wieder ablegen kann. Zun\u00e4chst einmal geht es von La Paz aus noch einmal etliche Kilometer bergaufw\u00e4rts &#8211; bis der Wagen am La-Cumbre-Pa\u00df in 4640 Meter H\u00f6he eine eisgepanzerte Hochandenlandschaft mit Schneefeldern, Gletschern, Lamaherden und zugefrorenen Bergseen erreicht, hinter dem gewaltige, Tausende von Metern tiefe, wolkenverhangene Kerben zwischen den Bergriesen die Richtung in den ewigen Dschungel weisen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image006-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1255\" alt=\"image006 - Kopie\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image006-Kopie.jpg\" width=\"800\" height=\"531\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als h\u00e4tte eine g\u00f6ttliche Hand aus den Anden riesige Schluchten herausgekratzt, blickt der Reisende ostw\u00e4rts in wei\u00dfgraue Wolkenmeere, in die sich die Stra\u00dfen unterhalb des Passes in endlosen Serpentinen verlieren. Der Jeep, der in diese Wolkenk\u00fcche hinunterf\u00e4hrt, passiert elende Wellblechsiedlungen am Wegesrand, zwanzig, drei\u00dfig H\u00fctten nebeneinander, die sich nur dadurch unterscheiden, ob ein Cola-, ein Pepsi-<br \/>\noder ein Sinalco-Schild \u00fcber der schmutzigen T\u00fcre angenagelt ist. L\u00e4ngst liegen die Wolken \u00fcber uns, die Stra\u00dfen teilen sich in die \u00f6stliche und s\u00fcdliche Yunga-Route, und die Bergh\u00e4nge, nach der Abfahrt vom vergletscherten Pa\u00df zun\u00e4chst nur kahle Canyons, sind nun mit dichtem Gr\u00fcn bewachsen. Immer enger und schlechter werden die Stra\u00dfen, immer steiler die Schluchten, je tiefer wir in die S\u00fcdlichen Yungas vorsto\u00dfen. Wie ein motorisierter Floh hoppelt unser Gef\u00e4hrt die teilweise glatt in den Fels geschlagenen Wege entlang, und jeder Seitenblick \u00fcber die R\u00e4nder der unbefestigten Stra\u00dfen in die Tiefen kann das Gruseln lehren.<\/p>\n<p>Doch schon bald wandelt sich das Bild: Papayas, Mandarinenb\u00e4ume, Bananenstauden und Kaffeeplantagen bestimmen die Szenerie. Die Temperatur nimmt von Minute zu Minute zu. In der N\u00e4he des Bergortes Coripata, noch immer auf fast 2000 Meter H\u00f6he, tauchen die ersten Koka-Felder auf der gegen\u00fcberliegenden Seite der breiter werdenden Schlucht auf, dann sehen wir ganze Bergr\u00fccken mit dem s\u00fcdamerikanischen Wunderkraut bepflanzt, das seinen Erzeugern einen bescheidenen Lebensstandard, den weiterverarbeitenden H\u00e4ndlern im bolivianischen Dschungel einen immensen Profit und Tausenden in den Metropolen des Nordens den Tod bringen wird.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image011-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1256\" alt=\"image011 - Kopie\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image011-Kopie.jpg\" width=\"800\" height=\"532\" \/><\/a><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist der Ort Coripata von einer unwirklichen Beschaulichkeit, die Kinder spielen Fangen vor der Dorfkirche, die M\u00e4nner halten ihren Schwatz unter der einzigen gro\u00dfen Palme auf der Plaza. Aus den offenen Fenstern dringen Musik und Essensger\u00fcche \u00fcber die bepflasterten Stra\u00dfen, eine gr\u00fcne, freundliche Kulisse, gleicherma\u00dfen nur wenige Stunden vom ewigen Eis und dem dampfenden Dschungeltiefland entfernt. W\u00fc\u00dfte man nicht, dass sich dieser Wohlstand auch aus der Koka-Wirtschaft speist, k\u00f6nnte man Coripata an diesem m\u00fcden Nachmittag f\u00fcr ein Traumbild davon halten, wie Lateinamerika einmal aussehen k\u00f6nnte, wenn es alle seine Probleme gemeistert hat.<\/p>\n<p>Die R\u00fcckreise nach La Paz fiel in die Zeit der sp\u00e4ten D\u00e4mmerung. Dunkelgr\u00fcn leuchteten die Farben des Felsbewuchses an den Steilw\u00e4nden, als sich der Jeep die Yungas wieder von 1200 Meter auf die Pa\u00dfh\u00f6he von 4600 Meter emporschraubte. Das fahle Licht des fr\u00fchen Abends nahm der Natur nichts von ihrer Faszination, verlieh aber ihren sich langsam aufl\u00f6senden Konturen Bedrohlichkeit. Gerade als die D\u00e4mmerung in Dunkelheit umschlug, erreichten wir die asphaltierte Hochstra\u00dfe und zugleich die Wolkendecke, die Tag und Nacht wie wei\u00dfer Schaum \u00fcber den Yungas liegt. Bald war \u00fcberhaupt nichts mehr zu sehen, der Wagen fuhr durch eine konturlose wei\u00dfe Welt aus K\u00e4lte, Dunst und Wind, umgeben von klaffenden Abgr\u00fcnden zur Rechten. Schlie\u00dflich tauchte in der Ferne der Talkessel von La Paz auf. Die Wolkendecke war durchsto\u00dfen, und wie aus hunderttausend Augen blinkten die Lichter aus dem Lebenskessel von La Paz in den n\u00e4chtlichen Himmel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von\u00a0der bolivianischen Hauptstadt La Paz in die Yungas an den Ostrand der Anden Dem Touristen klopft das Herz bis zum Hals, wenn er mitten auf dem Altiplano auf dem h\u00f6chstgelegenen Linienverkehrsflugplatz der Erde in 4085 Meter H\u00f6he gelandet ist.\u00a0 Eigentlich wei\u00df er nicht genau, wovor er mehr erschrecken soll, vor den eigent\u00fcmlichen Anwallungen von Gleichgewichtsst\u00f6rungen &hellip; <a href=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Kein Vogelkot auf den Rechten des Volkes!<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":160,"menu_order":51,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1249","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Kein Vogelkot auf den Rechten des Volkes! - Ludwig Witzani<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Kein Vogelkot auf den Rechten des Volkes! - Ludwig Witzani\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Von\u00a0der bolivianischen Hauptstadt La Paz in die Yungas an den Ostrand der Anden Dem Touristen klopft das Herz bis zum Hals, wenn er mitten auf dem Altiplano auf dem h\u00f6chstgelegenen Linienverkehrsflugplatz der Erde in 4085 Meter H\u00f6he gelandet ist.\u00a0 Eigentlich wei\u00df er nicht genau, wovor er mehr erschrecken soll, vor den eigent\u00fcmlichen Anwallungen von Gleichgewichtsst\u00f6rungen &hellip; Kein Vogelkot auf den Rechten des Volkes! weiterlesen &rarr;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Ludwig Witzani\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-06-03T10:32:55+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image0011.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"787\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"468\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"11\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\\\/\",\"name\":\"Kein Vogelkot auf den Rechten des Volkes! - Ludwig Witzani\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/12\\\/image0011.jpg\",\"datePublished\":\"2013-12-23T06:56:18+00:00\",\"dateModified\":\"2025-06-03T10:32:55+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\\\/#primaryimage\",\"url\":\"http:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/12\\\/image0011.jpg\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/12\\\/image0011.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Einladung zur Weltreise\",\"item\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/backpackers-welt\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Kein Vogelkot auf den Rechten des Volkes!\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/\",\"name\":\"Ludwig Witzani\",\"description\":\"World Wide Travel\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/ludwig-witzani.de\\\/zu-den-grossen-traeumen\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Kein Vogelkot auf den Rechten des Volkes! - Ludwig Witzani","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Kein Vogelkot auf den Rechten des Volkes! - Ludwig Witzani","og_description":"Von\u00a0der bolivianischen Hauptstadt La Paz in die Yungas an den Ostrand der Anden Dem Touristen klopft das Herz bis zum Hals, wenn er mitten auf dem Altiplano auf dem h\u00f6chstgelegenen Linienverkehrsflugplatz der Erde in 4085 Meter H\u00f6he gelandet ist.\u00a0 Eigentlich wei\u00df er nicht genau, wovor er mehr erschrecken soll, vor den eigent\u00fcmlichen Anwallungen von Gleichgewichtsst\u00f6rungen &hellip; Kein Vogelkot auf den Rechten des Volkes! weiterlesen &rarr;","og_url":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/","og_site_name":"Ludwig Witzani","article_modified_time":"2025-06-03T10:32:55+00:00","og_image":[{"width":787,"height":468,"url":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image0011.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"11\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/","url":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/","name":"Kein Vogelkot auf den Rechten des Volkes! - Ludwig Witzani","isPartOf":{"@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image0011.jpg","datePublished":"2013-12-23T06:56:18+00:00","dateModified":"2025-06-03T10:32:55+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/#primaryimage","url":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image0011.jpg","contentUrl":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image0011.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-vogelkot-auf-den-rechten-des-volkes\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Einladung zur Weltreise","item":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Kein Vogelkot auf den Rechten des Volkes!"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/#website","url":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/","name":"Ludwig Witzani","description":"World Wide Travel","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P4daYo-k9","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1249","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1249"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1249\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1259,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1249\/revisions\/1259"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/160"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1249"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}