{"id":1176,"date":"2013-12-22T15:26:20","date_gmt":"2013-12-22T15:26:20","guid":{"rendered":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/?page_id=1176"},"modified":"2025-06-03T10:32:55","modified_gmt":"2025-06-03T10:32:55","slug":"kein-grund-mehr-zum-heimweh-am-ende-der-welt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-grund-mehr-zum-heimweh-am-ende-der-welt\/","title":{"rendered":"Kein Grund mehr zum Heimweh am Ende der Welt"},"content":{"rendered":"<h3><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image006.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1526\" alt=\"image006\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image006.jpg\" width=\"798\" height=\"423\" \/><\/a><\/h3>\n<h3>Spazierg\u00e4nge durch die Vergangenheit und Gegenwart Sydneys<\/h3>\n<div>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Schock der australischen Geschichte, so hei\u00dft es, bestand im ersten Anblick der Bucht von Sydney. \u00dcber ein halbes Jahr lang war die First Fleet unter dem Kommando von Kapit\u00e4n Arthur Phillip mit einer Fracht von 736 H\u00e4ftlingen \u00fcber die Ozeane gekreuzt, nur um im hei\u00dfesten Monat des australischen Sommers an einer K\u00fcste zu landen, die nach dem ersten Eindruck von Kapit\u00e4n und Mannschaft an \u00d6dnis kaum zu \u00fcbertreffen war. &#8222;Ich behaupte, dass es auf der ganzen Welt kein schlimmeres Land gibt&#8220;, notierte ein \u00a0britischer \u00a0Offizier deprimiert in sein Tagebuch. \u201eAlles um uns herum ist so unfruchtbar \u00a0und abweisend , dass man wahrlich sagen kann: Die Natur ist auf den Kopf gestellt.&#8220;<\/p>\n<p>Aber es half nichts. Die Regierung ihrer britischen Majest\u00e4t hatte die Gr\u00fcndung einer Str\u00e4flingskolonie am Ende der Welt befohlen, und Kapit\u00e4n Arthur Phillip machte \u00a0sich\u00a0 als erster Gouverneur der Antipoden daran, diesen Auftrag so gut als m\u00f6glich zu erf\u00fcllen . Die Schiffe legten an, Ger\u00e4te, Vorr\u00e4te und Zelte wurden an Land gebracht, ehe am 26.1.1778 der Union Jack gleich unterhalb der heutigen Harbour Bridge\u00a0 hochgezogen wurde: die Stadt Sydney\u00a0\u00a0&#8211; so benannt\u00a0 nach dem englischen Innenminister Lord Sydney &#8211; erschien als erste wei\u00dfe Siedlung auf der \u00a0noch \u00a0ger\u00e4umigen B\u00fchne der \u00a0australischen Geschichte.\u00a0Es dauerte nicht lange, da umkreisten die ersten Aborigines die provisorische Zeltstadt. Sie waren zum Schutz vor Moskitostichen mit \u00fcbel riechenden Fischinnereien eingeschmiert, schwangen ihre Speere und riefen \u201ewarra, warra&#8220; &#8211; \u201everschwindet&#8220;- als ahnten sie bereits dass die Landung der Wei\u00dfen f\u00fcr sie nichts Gutes bringen w\u00fcrde. Bald jedoch entspannte sich\u00a0die Stimmung: Speisen und Geschenke wurden ausgetauscht, ein Schiffsmaat musste auf Gehei\u00df des Kapit\u00e4ns in einen Waran, das Gastgeschenk der Aborigines, bei\u00dfen, w\u00e4hrend sich die Delegation von Ureinwohnern an P\u00f6kelfleisch aus der Schiffsk\u00fcche laben und \u00a0sich k\u00f6stlich \u00fcber einen Matrosen am\u00fcsieren durfte, dem der Kapit\u00e4n befohlen hatte, \u00a0zur Erheiterung der Ureinwohner die Hosen herunterzulassen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Damit aber war der fr\u00f6hliche Teil der fr\u00fchen Stadtgeschichte von \u00a0Sydney \u00a0auch \u00a0schon beendet. Da sich die B\u00f6den rund um die Botany Bay und die Sydney Cove als extrem unfruchtbar erwiesen und die Versorgungsflotten aus England nur unregelm\u00e4\u00dfig eintrafen, verwandelte sich die junge Kolonie schnell in ein Gef\u00e4ngnis am Rande des Hungertodes . Auf Diebstahl von Steckbohnen und Zuchtvieh stand der Galgen, H\u00e4ftlinge und W\u00e4rter brachen tot\u00a0\u00a0 auf den Feldern zusammen, und selbst Arthur Phillip, der seine eigenen Gouverneursrationen\u00a0\u00a0\u00a0in den allgemeinen Vorrat \u00fcberf\u00fchrt hatte, amtierte am Rande des Verhungerns. Halb wahnsinnig vor Verzweiflung versuchten die Str\u00e4flinge in Ruderbooten den Pazifik in Richtung Amerika zu \u00fcberqueren, oder sie flohen in die Wildnis der Blue Mountains, hinter denen sie die \u00fcppigen Reisfelder Chinas vermuteten. Erst nach der Erschlie\u00dfung der fruchtbaren B\u00f6den von Parramatta und Toongabbie im Westen des heutigen Sydney und endg\u00fcltig erst mit der Etablierung einer erfolgreichen Merino-Schafzucht normalisierte sich die Lage, wenn auch die Erinnerung an Sydneys erste Hungerjahre zum signifikanten \u00a0Bestandteil der australischen Geschichte wurde.<\/p>\n<p>Das Sydney unserer Tage hat mit dem tr\u00fcben Ort der Not und des Kummers, \u00fcber den Arthur Phillip \u00a0regierte, \u00a0kaum\u00a0 \u00a0mehr \u00a0gemeinsam\u00a0 \u00a0als \u00a0den \u00a0Namen\u00a0 \u00a0und\u00a0 \u00a0die \u00a0Geographie . \u00a0Und m\u00f6glicherweise den Hunger, denn\u00a0der Sdydneysider unserer Tage ist ein treuer Dauerkunde aller nur erdenklicher Schnellrestaurants, der zugunsten von Menge und \u00a0Nahrhaftigkeit gerne auf das ganze Arsenal der kulinarischer Tricks verzichtet, auf die sich die B\u00fcrger von Melbourne so viel zugutehalten . Takeaways, Counter Corner Food, inzwischen auch das ganze Angebot der asiatischen Schnellk\u00fcchen von Mie Po bis Sate Ayam, Chicken Curry, D\u00f6ner, Kebab, Thali, Charpatti oder Dal treffen in Sydney auf eine rege Nachfrage &#8211; ganz gleich ob sich die sich die Orte der Verk\u00f6stigung in der Oxford Street, im Chinesenviertel von Downtown Sydney , in \u201eThe Rocks&#8220; oder in Kings Cross befinden, dem wahrscheinlich einzigen Rotlichtviertel der Welt, in dem mehr gegessen als ges\u00fcndigt wird .\u00a0<a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image004-001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1528\" alt=\"image004-001\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image004-001.jpg\" width=\"518\" height=\"685\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Vielfalt der Speisen ist allerdings nur ein Refelx der Multikulturalist\u00e4t, auf die sich wiederum Sydney viel zuguteh\u00e4lt. Schon am fr\u00fchen Morgen \u00a0 passieren die irlandst\u00e4mmigen Australier den Hyde Park auf dem Weg zur Fr\u00fchmesse in der\u00a0 \u00a0benachbarten \u00a0St Mary&#8217;s Catheral,\u00a0 \u00a0europ\u00e4ische, \u00a0asiatisch \u00a0oder ozeanisch \u00a0\u00a0aussehende Sch\u00fcler schlendern durch \u201eThe Domain\u201c, nicht minder bunt durchmischte \u00a0Kindergartengruppen spielen\u00a0 \u00a0auf\u00a0 \u00a0den\u00a0\u00a0 Rasen,\u00a0 \u00a0Bankangestellte im lupenreinen \u00a0Britenlook lesen ihre Zeitung in der Mittagspause, ein philippinisches Kinderm\u00e4dchen schiebt dem Kinderwagen durch den Park, w\u00e4hrend sich japanische Backpacker von den Strapazen der Rundg\u00e4nge bei einem Nickerchen im Schatten einer Akazie erholen. Aufgeregt erscheinen in diesem urbanen Reigen allein die Angeh\u00f6rigen der internationalen Touristengemeinde w\u00e4hrend ihrer Fototermine \u00a0vor \u00a0dem \u00a0Archibald Foutain, der St. Mary &#8217;s Cathedral oder der Kolossalskulptur Kapit\u00e4n James Cooks, dem der f\u00fcnfte Kontinent nicht nur die Entdeckung der Sydney Cove sondern auch \u00a0jene enthusiastischen Berichte verdankte, die die Spitzen der englischen Admiralit\u00e4t \u00fcberhaupt erst auf die Idee brachten, nach dem Verlust der nordamerikanischen Kolonien am Ende der Welt eine neue Str\u00e4flingskolonie zu gr\u00fcnden. \u201eIn Wirklichkeit sind sie weit gl\u00fccklicher als wir Europ\u00e4er. Nicht nur wissen sie nichts von den \u00a0uns in Europa\u00a0 \u00a0so n\u00f6tigen Annehmlichkeiten, sie sind auch gl\u00fccklich, weil sie ihren Gebrauch nicht kennen. Die Ruhe, in der sie leben, wird durch die Ungleichheit der gesellschaftlichen Bedingungen nicht gest\u00f6rt.&#8220; \u00a0schrieb \u00a0Kapit\u00e4n Cook im M\u00e4rz 1770 nach seiner Abreise aus der Botany Bay in sein Tagebuch. Auch wenn er damit die Lebensverh\u00e4ltnisse der \u00f6rtlichen Aborigines idealisierte &#8211; als Beschreibung des heutigen Treibens im Hyde- und Cook Park von Sydney k\u00f6nnte es beinahe unge\u00e4ndert durchgehen lassen.<\/p>\n<p>Seit Kapit\u00e4n Cooks \u00a0Entdeckung der s\u00fcd\u00f6stlichen K\u00fcste Australiens und der Ankunft der FirstFleet sind\u00a0 \u00a0weniger\u00a0 \u00a0als\u00a0 \u00a0zweieinhalb Jahrhunderte\u00a0 \u00a0vergangen, was nach europ\u00e4ischen ma\u00dfst\u00e4ben wenig scheint, aber immer noch weiter in die Vergangenheit zur\u00fcckreicht als die Gr\u00fcndung von Singapur, Shanghai oder Hongkong. Doch im Unterschied zu \u00a0 diesen asiatischen Metropolen fehlt der Stadt trotz aller gegenteiligen Beteuerungen der Reisef\u00fchrer das historische Flair,-ganz einfach, weil \u00a0die \u00a0st\u00e4dtebaulichen \u00dcberreste ihrer Geschichte planiert der so perfekt restauriert wurden, dass der Betrachter bei ihrem Anblick keineswegs immer sogleich den Eindruck gewinnt, vor einem historischen \u00a0Geb\u00e4ude zu stehen. \u00a0Dass \u00a0die Hyde Park Barracks (-am s\u00fcdlichen Ausgang des Hyde Parks im fr\u00fchen 19. Jhdt. den neueintreffenden Str\u00e4flingen eine erste menschenw\u00fcrdige \u00a0Unterkunft \u00a0boten, \u00a0ist \u00a0ihnen jedenfalls nicht anzusehen. Das benachbarte Sydney Hospital, das erste Krankenhaus Australiens, das der H\u00e4ftlingsarchitekt Francis Greenway im Jahre 1819 aus den Erl\u00f6sen einer Rum-Lotterie erbauen lie\u00df, erinnert eher an ein Hotel als an ein Krankenhaus. Historisches Ambiente verbreiten in einer so sterilen Umgebung am ehesten noch die Denkm\u00e4ler \u00a0&#8211; \u00a0wie etwa die Skulptur von Matthew Flinders, dessen Erkundungsreisen zwischen 1799 und 1803 rund um den gesamten Erdteil den Nachweis erbrachten, dass das n\u00f6rdliche Neuholland der Niederl\u00e4nder und das s\u00fcdliche New South Wales der Briten keine Inseln sondern Bestandteile eines einzigen Kontinents waren, f\u00fcr den sich nach Flinders Vorschlag ab dem Jahre 1817 der Namen \u00a0\u201eAustralien&#8220; einb\u00fcrgerte.<\/p>\n<p>Einmal unterwegs muss der Spazierg\u00e4nger, der von der Oxford Street und dem Hyde Park aus in Richtung S\u00fcden schlendert, nun nur noch eine gut frequentierte Stra\u00dfe \u00fcberqueren, um den Royal Botanic Garden zu erreichen, einen subtropisch anmutendes \u00a0Refugium im Schatten der Wolkenkratzer, \u00a0in dem sich nicht \u00a0nur \u00a0zahlreiche \u00a0Regenwaldbiotope \u00a0aus anderen \u00a0Teilen\u00a0 des Kontinentes \u00a0sondern \u00a0auch \u00a0das \u00a0\u201eGouvernement \u00a0House&#8220;, der \u00a0ehemaligen \u00a0Sitz \u00a0der \u00a0britischen Generalgouverneure, befindet. Die \u00e4ltesten Bauarbeiten am Gouvernement \u00a0House sollen noch von Arthur Phillip, dem Kommandanten \u00a0der First Fleet, stammen, \u00a0sp\u00e4ter residierte in\u00a0 \u00a0nicht erhaltenen Geb\u00e4udeteilen\u00a0 \u00a0William Bligh, der ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigte\u00a0 \u00a0Kapit\u00e4n der ,,Bounty&#8220;, der als Gouverneur von New South Wales im Jahre 1808 in Sydney seine zweite Meuterei erlebte\u00a0&#8211; und schlie\u00dflich Lachlan \u00a0Macquarie,\u00a0\u00a0 der in Sydney wie ein Stadtgr\u00fcnder verehrt wird.<\/p>\n<p>Dreierlei halten die Sydneysider ihrem bedeutendsten Gouverneur bis heute zugute. Zun\u00e4chst beendete Lachlan Macquarie den Schindluder, der seit der Gr\u00fcndung der Kolonie mit \u00a0dem Leben der Deportierten getrieben wurde. Denn bis zu Macquaries Amtsantritt galt eine hohe H\u00e4ftlingssterblichkeit w\u00e4hrend der \u00dcberfahrt keineswegs als \u00dcbel sondern als notwendiger Bestandteil der gesch\u00e4ftlichen Kalkulation, wurde doch durch den massenhaften \u00a0Tod unter Deck reichlich Laderaum f\u00fcr Waren frei, die man in Rio oder \u00a0Kapstadt \u00a0bunkern \u00a0und \u00a0in Sydney \u00a0gegen \u00a0gutes \u00a0Geld \u00a0verkaufen konnte.\u00a0 \u00a0Erst \u00a0als \u00a0William \u00a0Redfern, \u00a0ein \u00a0ehemaliger\u00a0Str\u00e4fling und nach seiner Freilassung der erste Arzt Australiens, im Auftrag des Gouverneurs einen Report \u00fcber die Praxis der Deportationen nach London sandte, wurden auf Gehei\u00df der englischen Krone Mindeststandards f\u00fcr Verk\u00f6stigung, Desinfektion und Unterbringung eingef\u00fchrt, so dass innerhalb kurzer Zeit die Sterblichkeitsquoten um 75 % zur\u00fcckgingen. Macquarie machte au\u00dferdem konsequent von seinem Recht Gebrauch, in F\u00e4llen besonderer Bew\u00e4hrung vorzeitige Begnadigungen auszusprechen, \u00a0eine Politik, deren Erfolge nicht lange auf sich warten lie\u00dfen. Als im Jahre 1813 endlich ein \u00dcbergang \u00fcber die Blue Mountains gefunden wurde und sich die Kunde von fruchtbarem Weideland jenseits des Gebirges wie ein Lauffeuer verbreitete, gelang sechzig ausgesuchten H\u00e4ftlingen, denen daf\u00fcr die Freiheit versprochen worden war, innerhalb von nur einem halben Jahr die Errichtung einer provisorischen Stra\u00dfe von Sydney in das Innere des Kontinents. Schlie\u00dflich wurde\u00a0 Sydney, nach Macquaries Meinung bei seiner Ankunft nichts weiter als \u201eein elender Schweinekoben&#8220; endlich so ausgebaut, dass man innerhalb der Stadtgrenzen auch noch an etwas anderes denken konnte, \u00a0als an die baldestm\u00f6gliche \u00a0Heimkehr nach England. \u00a0Anstelle von Elendsquartieren und Schenken, die gr\u00f6\u00dftenteils ihre Lizenz verloren, entstanden nach den\u00a0 Ideen \u00a0des Gouverneurs und den Pl\u00e4nen Francis Greenways die schon erw\u00e4hnten Hyde Park Barracks, das Sydney-Hospital, Stra\u00dfenbeleuchtungsanlagen, Parks, Schulen, Kirchen und \u00f6ffentliche Fabriken, in denen die mittellosen Freigelassenen Arbeit und Lohn finden konnten.<\/p>\n<p>Das Mutterland \u00a0hat\u00a0 diese Leistungen \u00a0Gouverneur Macquarie \u00a0schlecht gedankt.\u00a0 Der Anstieg der \u00a0Kosten \u00a0f\u00fcr \u00a0die \u00a0Kolonialverwaltung\u00a0 \u00a0und \u00a0eine perfide \u00a0Kampagne \u00a0der\u00a0\u00a0einheimischen Merinoschaf-Barone gegen den vermeintlich zu\u00a0str\u00e4flingsfreundlichen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Gouverneur\u00a0\u00a0\u00a0f\u00fchrte schlie\u00dflich \u00a0im Jahre \u00a01821 zur Abberufung \u00a0Lachlan Macquaries \u00a0nach England, wo er schon drei Jahre \u00a0sp\u00e4ter verstarb. \u00a0Doch die\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sydneysider w\u00e4ren \u00a0f\u00fcr ihren Hintersinn \u00a0nicht \u00a0ber\u00fchmt, w\u00fcssten sie das Angedenken an ihren eigentlichen Stadtgr\u00fcnder nicht durch \u00a0eine Reminiszenz der \u00a0besonderen\u00a0\u00a0 Art \u00a0zu \u00a0bewahren.\u00a0\u00a0 ,,Miss \u00a0Macquaries \u00a0Chair&#8220; \u00a0hei\u00dft \u00a0einer \u00a0der \u00a0sch\u00f6nsten Aussichtspunkte der Stadt, von dem aus sich die gr\u00f6\u00dfte und \u00e4lteste Stadt Australiens nicht nur in \u00a0ihrer \u00a0gegenw\u00e4rtigen\u00a0 \u00a0lmposanz\u00a0 \u00a0sondern\u00a0 \u00a0auch\u00a0 \u00a0in \u00a0ihrer \u00a0geschichtlichen\u00a0 \u00a0Gewordenheit erschlie\u00dft. \u00a0Es ist \u00a0fast \u00a0so, \u00a0als wollten \u00a0die \u00a0Sydneysider \u00a0durch \u00a0den \u00a0offerierten \u00a0Ausblick \u00a0von \u201eMiss \u00a0\u00a0MacQuarries Chair&#8220; demonstrieren, wie die konstruktive st\u00e4dtebauliche Linie, die Macquarie und Greenway im fr\u00fchen 19. Jahrhundert begonnen hatten, im Sydney des 20. Jhdts. gleichsam zuendegef\u00fchrt wurde. Denn von der Spitze der kleinen Halbinsel \u00f6stlich vom Gouverneurs \u00a0House, wo \u00a0die \u00a0Gattin \u00a0des Gouverneurs \u00a0oft \u00a0heimwehkrank \u00a0von \u00a0der R\u00fcckkehr\u00a0nach\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 England getr\u00e4umt haben soll, erschlie\u00dft sich heute eines \u00a0der \u00a0sch\u00f6nsten St\u00e4dtepanoramen der Erde, das jeden Gedanken an Heimweh verscheucht: die prachtvolle Bucht von Sydney im nebeneinander von Opernhaus, Harbour Bridge und der Skyscraper Silhouette von Downtown Sydney.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1520\" alt=\"image010\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image010.jpg\" width=\"798\" height=\"354\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Hafenfront von Sydney, wie sie entweder von Miss Macquaries Chair, vom Milson Point auf der anderen Seite der Bucht oder von einem der Ausflugsboote in der Sydney Cove betrachtet werden kann, ist es vor allem, die Sydney den Ruhm eintrug, neben Rio de Janeiro und Kapstadt die sch\u00f6nste Stadt der Welt zu sein, &#8211; was im Falle Sydneys auch deswegen viel hei\u00dfen will, weil hier anders als in Rio oder Kapstadt das \u00a0Stadtbild \u00a0ohne eine malerische Berg- und Felsenkulisse allein durch seine Architektur auf den Besucher wirken muss. Die vertikalen Kontraste, die in Rio und Kapstadt als Geschenke der Natur lange vor der Entstehung menschlicher Siedlungen bereitlagen und als Zuckerhut und Tafelberg einen Gro\u00dfteil der \u00e4sthetischen Wirkung erzeugen, mussten in Sydney durch \u00a0Menschenhand geschaffen werden. Wie drei asynchrone aber aufeinander bezogene Wellen ergeben die ge\u00f6ffnete Muschelschalen\u00a0 des Opernhauses, der k\u00fchne \u00a0Schwung der Skyscraper \u00a0Silhouette von Downtown und die gigantische W\u00f6lbung, in der die Harbour Bridge das Hafenbecken \u00fcberspannt, den Eindruck einer perfekten Harmonie von Urbanit\u00e4t und Natur, von der sich in den fr\u00fchen Tagen der Sydneysider Geschichte niemand auch nur in Ans\u00e4tzen etwas h\u00e4tte tr\u00e4umen lassen.<\/p>\n<p>So befand sich etwa auf der Halbinsel gleich neben\u00a0 Miss Macquaries Chair, auf der sp\u00e4ter Sydneys weltber\u00fchmtes Opernhaus entstehen sollte, in den fr\u00fchen Gr\u00fcndungstagen der Stadt die \u00e4rmliche Behausung eines Iora-Aboringines, der unter dem Namen Bennelong in seinem Schicksal die tragische Zukunft vorwegnehmen sollte,\u00a0 mit der Seinesgleichen nach der Landung der Wei\u00dfen zu rechnen hatten. Als junger Mann von Gouverneur \u00a0Phillip aufgenommen und erzogen, begleitete Bennelong\u00a0 seinen Lehrer im Jahre 1792 zur\u00fcck nach England, wo sein Auftritt jedoch entt\u00e4uschte, entsprach der junge Aborigine doch so gar nicht den Phantasiebildern vom \u201eedlen Wilden&#8220; die in den europ\u00e4ischen K\u00f6pfen am Ende des 18. Jahrhunderts herumspukten. So wurde Bennelong schon 1795 mit dem neuen Gouverneur Hunter wieder nach Sydney zur\u00fcckgeschickt,\u00a0 verfiel dort der Trunksucht und starb im Jahre 1813 kaum vierzig Jahre alt genau an jenem Ort, an dem sich heute in einer makabren Sinnhaftigkeit das Sydney Opera House, das grandiose Wahrzeichen des wei\u00dfen Australiens, erhebt.<\/p>\n<p>Heute der Stolz der Stadt war das Sydney Opera House wie viele Sch\u00f6pfungen der modernen Architektur \u00a0anf\u00e4nglich allerdings alles andere als unumstritten: \u00a0die abstrakte Konzeption \u00a0des Geb\u00e4ude\u00a0 \u00a0wollte\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 vielen bodenst\u00e4ndigen Sydneysidern\u00a0 nicht\u00a0\u00a0gefallen,\u00a0\u00a0\u00a0die\u00a0 \u00a0Baukosten, urspr\u00fcnglich \u00a0auf \u00a0sieben \u00a0Millionen \u00a0australische \u00a0Dollar \u00a0veranschlagt,\u00a0 \u00a0explodierten \u00a0auf \u00a0\u00fcber einhundert \u00a0Millionen, \u00a0und \u00a0schlie\u00dflich \u00a0warf \u00a0sogar \u00a0der \u00a0d\u00e4nische \u00a0Architekt \u00a0J\u00f6rn \u00a0Utzon \u00a0das Handtuch, \u00a0als ihm \u00a0die \u00c4nderungsw\u00fcnsche \u00a0seiner \u00a0Auftraggeber \u00a0\u00fcber \u00a0den Kopf \u00a0zu \u00a0wachsen drohten. Dass das Werk dann doch noch im September 1973 durch niemand Geringeren als das Staatsoberhaupt \u00a0Queen Elisabeth II eingeweiht werden konnte, verdankten die pragmatischen Stadtv\u00e4ter der \u00a0bew\u00e4hren Idee, die Baukosten einfach durch eine Lotterie zu finanzieren.\u00a0 \u00a0Mit den \u00a0Jahren \u00a0und \u00a0der \u00a0internationalen \u00a0Anerkennung, \u00a0die \u00a0das \u00a0Geb\u00e4ude \u00a0fand, \u00a0wuchs \u00a0auch \u00a0die Liebe der Sydneysider zu ihrem Wahrzeichen, \u00a0dessen bedeutendsten \u00a0Eigenschaft \u00a0wohl darin liegt, \u00a0dass jedermann \u00a0in \u00a0ihm \u00a0etwas \u00a0anderes \u00a0zu \u00a0sehen \u00a0vermag: \u00a0eine Familie \u00a0perlwei\u00dfer Muscheln, die ihre Schalen alle gleichzeitig \u00a0\u00f6ffnen, wie ein Schiff, das mit vollen \u00a0Segeln in die \u00a0Sydney \u00a0Cove \u00a0zu \u00a0starten \u00a0scheint \u00a0oder \u00a0einfach \u00a0wie \u00a0ein \u00a0fragmentierter \u00a0Baldachin, \u00a0unter dessen D\u00e4chern \u00a0die Ideen \u00a0der Welt \u00a0ihren Platz \u00a0finden k\u00f6nnen \u00a0&#8211; schier unendlich \u00a0sind \u00a0die \u00a0\u00a0Assoziationen, \u00a0die das Werk\u00a0 \u00a0in seinen Betrachtern \u00a0erzeugt, so dass das Sydney Opera House \u00a0 \u00a0\u00a0von der Times zum \u201eBauwerk des Jahrhunderts\u201c gek\u00fcrt wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image0151.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1521\" alt=\"image015\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image0151.jpg\" width=\"798\" height=\"478\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gleich \u00a0neben \u00a0dem \u00a0Sydney \u00a0Opera\u00a0 House \u00a0f\u00fchrt \u00a0eine Flaniermeile \u00a0zum \u00a0Circular \u00a0Quay, \u00a0dem Verkehrsknotenpunkt \u00a0de Stadt, von dem aus \u00a0die Busse und F\u00e4hren in die n\u00e4here und weitere Umgebung von Sydney starten. Gerade mal drei\u00dfig \u00a0Minuten dauert von hier aus die F\u00e4hrfahrt zum \u00a0Pazifikstrand\u00a0 \u00a0von \u00a0Manly,\u00a0 \u00a0noch\u00a0 \u00a0schneller\u00a0 \u00a0funktioniert\u00a0 \u00a0der \u00a0Transport \u00a0nach \u00a0Darling Harbour, \u00a0dem \u00a0expedierenden \u00a0Vergn\u00fcgungsviertel \u00a0der \u00a0Stadt, und \u00a0gerade \u00a0mal \u00a0zehn Minuten ben\u00f6tigt die F\u00e4hre zum Milsons Point auf der anderen Seite der Bucht. Das kunterbunte Nebeneinander von Fahrkartenschaltern, Andenkengesch\u00e4ften, Flohmarktst\u00e4nden, Restaurants \u00a0undtakeways, \u00a0das Kommen \u00a0und \u00a0Gehen \u00a0der Sydneysider auf dem \u00a0Weg \u00a0zur Arbeit\u00a0 \u00a0oder \u00a0nachhause,\u00a0 \u00a0die \u00a0Allgegenwart\u00a0 \u00a0der \u00a0Touristen\u00a0 \u00a0als \u00a0freundliche \u00a0Komparsen\u00a0 \u00a0des Geschehens und \u00a0die \u00a0musikalische \u00a0Begleitung,\u00a0\u00a0 mit \u00a0der \u00a0dieStra\u00dfenmusikanten\u00a0 \u00a0dieses Treiben unterlegen, \u00a0erg\u00e4ben am Circular Quay ein Idyll an der Grenze zum multikulturellen Kitsch, w\u00fcrden \u00a0nicht \u00a0hier\u00a0 und \u00a0da an den H\u00e4userw\u00e4nden \u00a0und \u00a0neben \u00a0den Eing\u00e4ngen \u00a0zu \u00a0den F\u00e4hrstationen\u00a0 \u00a0derangierte Aborigines vor ihren Bettelschalen, ihren \u00e4rmlichen Auslagen oder ihren \u00a0Didjeridoo-Imitaten \u00a0wie \u00a0ein \u00a0memento \u00a0mori \u00a0daran \u00a0ennnern, \u00a0dass \u00a0die \u00a0so \u00a0kraftvolle \u00a0 \u00a0 Entfaltung der europ\u00e4isch-asiatischen Zivilisation im S\u00fcdwesten des australischen Kontinents gleichbedeutend war mit dem deprimierenden Niedergang der australischen Ureinwohner.<\/p>\n<p>Au\u00dfer am Circular Quay wird man in Sydney den Ureinwohnern ohnehin nur noch in Museen oder der Northern Territory Hall in Darling Harbour begegnen. Aus dem Stadtbild \u00a0scheinen sie ebenso spurlos verschwunden zu sein wie aus der Geschichte, jedenfalls \u00a0dann, wenn man die restaurierten \u00dcberreste des Viertel \u201eThe Rocks&#8220; als Ma\u00dfstab nimmt. Der H\u00fcgel zwischen Circular Quay und Harbour Bridge, auf dem die wei\u00dfe Besiedlung des F\u00fcnften Kontinentes in Gestalt bauf\u00e4lliger Zelt- und Holzkonstruktionen \u00a0ihren Anfang nahm, hat sich nach \u00a0Abrissen in\u00a0 \u00a0den\u00a0 \u00a0Siebziger\u00a0 \u00a0Jahren\u00a0 \u00a0und\u00a0 \u00a0nach\u00a0 \u00a0einer\u00a0 \u00a0grundlegenden\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Sanierung\u00a0 \u00a0im\u00a0 \u00a0Vorfeld\u00a0 der Zweihundertjahrfeier \u00a0in ein \u00a0touristisches \u00a0Schmuckst\u00fcck verwandelt, \u00a0mit dem den\u00a0 Besuchern aus aller\u00a0 die \u00a0zurechtgestylte\u00a0 \u00a0Au\u00dfenansicht\u00a0 einer fr\u00f6hlichen\u00a0Geschichte pr\u00e4sentiert werden soll. Ob die Besucher dabei wirklich f\u00fcndig werden, wird man bezweifeln d\u00fcrfen &#8211; nicht \u00a0nur, \u00a0weil \u00a0die \u00a0Aborigines \u00a0in \u00a0dieser \u00a0Open-Air-Chronik \u00a0fehlen, sondern auch, weil die Vielzahl von Feinschmeckerl\u00e4den \u00a0und \u00a0Top-Restaurants, Souvenirshops, Boutiquen, Visitor-Centers und Weinl\u00e4den die ohnehin wenig augenf\u00e4llige historische \u00a0Substanz \u00a0einfach \u00fcberlagert. \u00a0Am \u00a0Cadman \u00a0Cottage, \u00a0dem\u00a0 mit\u00a0\u00a0 \u00a0fast \u00a0zweihundert Jahre\u00a0 \u00a0alten\u00a0 \u00a0\u00e4ltesten\u00a0 \u00a0Haus\u00a0 \u00a0Sydney,\u00a0 \u00a0l\u00e4uft\u00a0 \u00a0man\u00a0 \u00a0leicht\u00a0 \u00a0vor\u00fcber,\u00a0 \u00a0weil\u00a0 \u00a0es\u00a0\u00a0 ebenso\u00a0 \u00a0gestylt zurechtrestauriert \u00a0dargeboten \u00a0wird \u00a0wie \u00a0eine beliebige \u00a0Anzahl \u00a0moderner \u00a0Geb\u00e4ude. \u00a0Dass \u00a0die Statue ,,First Impressions&#8220; am Rock Square den Betrachter wirklich zwingend die ersten harten Jahre der Stadtgeschichte erinnert, werden auch die Wohlmeinenden nicht behaupten wollen. Wo unter dem Regiment der ersten Gouverneure Phillip und Hunter Schmalhans K\u00fcchenmeister war, offenbart sich nun die Au\u00dfenansicht einer arrivierten \u00a0und \u00a0wohlhabenden Stadt, deren multikulturelle Einwohnerschaft sich hier allabendlich Tisch an Tisch mit wohlhabenden Touristen aus aller Welt kulinarisch verw\u00f6hnen l\u00e4sst. So ist das Viertel \u201eThe Rocks&#8220; in seiner heutigen Gestalt, so angenehm es sich als Shopping- und Erlebnismeile auch durchschreiten l\u00e4sst, mit den bitteren Tagen zwischen Arthur Phillips und Lachlan Macquaries Regiment am ehesten in einer Art historischer Reziprozit\u00e4t verbunden, die die \u00dcppigkeit der Gegenwart wie einen Kontrapunkt beschw\u00f6rt, wo fr\u00fcher der extreme Mangel herrschte .<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image0121.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1522\" alt=\"image012\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image0121.jpg\" width=\"780\" height=\"525\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie sehr sich die geschichtliche Rekonstruktion von \u201eThe Rocks&#8220; im Schatten der Gegenwart befindet, wird auch durch die gro\u00dfe Zufahrtsstra\u00dfen verdeutlicht, die oberhalb von\u00a0 \u201eThe Rocks&#8220; zur Habour Br\u00fccke f\u00fchren, jener gro\u00dfen Bogenbr\u00fccke, die die Sydney Cove an ihrer schmalsten Stelle \u00fcberspannt und Downtown \u00a0Sydney mit den s\u00fcdlichen Stadtteilen verbindet. \u00a0 Die \u00fcber einen Kilometer lange und knapp f\u00fcnfzig Meter breite Eisenbr\u00fccke mit\u00a0 ihren acht Autospuren, ihren Schienentrassen, Radfahrer- und Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcberwegen war schon zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung im Jahr 1932 mit Absicht so grotesk \u00fcberdimensioniert, dass sie die Verkehrsanforderungen k\u00fcnftiger Zeiten m\u00fchelos bew\u00e4ltigen konnte . Man wollte eben f\u00fcr die Zukunft bauen &#8211; ein Konzept, das in den n\u00e4chsten beiden Generationen insofern aufging, als \u00a0Sydneys Stadtverkehr \u00a0schrittweise den \u00a0Dimensionen \u00a0der Br\u00fccke hinterherwuchs, \u00a0bis er sie ab den Neunziger Jahren schlie\u00dflich zu sprengen drohte. So ist die Zukunft, wie man sie im Jahre 1932 planen konnte, schneller als erwartet vergangen, so dass nur der Bau eines zus\u00e4tzlichen Tunnels unter der Sydney Cove den drohenden Verkehrskollaps verhinderte.<\/p>\n<p>Aber\u00a0 \u00a0die \u00a0Harbour\u00a0 \u00a0Bridge,\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0die\u00a0 \u00a0die\u00a0 \u00a0Sysdneysider\u00a0 \u00a0vertraulich\u00a0\u00a0\u201eThe\u00a0 \u00a0Clifihanger&#8220;,\u00a0 \u00a0den Kleiderb\u00fcgel, \u00a0nennen, \u00a0ist \u00a0nat\u00fcrlich \u00a0mehr \u00a0als \u00a0nur \u00a0eine \u00a0Verkehrsverbindung. \u00a0L\u00e4ngst \u00a0ist \u00a0sie neben \u00a0dem \u00a0Opernhaus \u00a0und \u00a0dem \u00a0Ayers \u00a0Rock \u00a0zu \u00a0einem \u00a0weltber\u00fchmten \u00a0Wahrzeichen \u00a0ganz Australiens geworden und dar\u00fcber hinaus auch zu einer atemberaubenden \u00a0Aussichtsplattform, f\u00fcr all diejenigen, die schwindelfrei und neugierig genug sind, die Br\u00fccke zu ersteigen. Denn nachdem \u00a0die \u00a0Harbour \u00a0Bridge\u00a0\u00a0 immer \u00a0wieder \u00a0zum \u00a0Schauplatz \u00a0waghasliger \u00a0Kletterpartien und\u00a0 \u00a0streng\u00a0\u00a0 verbotener\u00a0 \u00a0Para-Sail-Events\u00a0 \u00a0geworden\u00a0 \u00a0war,\u00a0 \u00a0hat\u00a0 \u00a0man\u00a0 \u00a0sich\u00a0 \u00a0im\u00a0 \u00a0Jahre\u00a0 \u00a01998 entschlossen , aus der Not eine Tugend zu machen, und eine Besteigung \u00a0der Harbour Bridge im Rahmen \u00a0einer\u00a0\u00a0gef\u00fchrten \u00a0und \u00a0gesicherten \u00a0dreist\u00fcndigen \u00a0Klettertour\u00a0 f\u00fcr jedermann\u00a0\u00a0\u00a0 zu erm\u00f6glichen. \u00a0Allerdings \u00a0wird \u00a0man \u00a0f\u00fcr \u00a0dieses \u00a0Abenteuer \u00a0ausger\u00fcstet, \u00a0als \u00a0w\u00fcrde \u00a0man \u00a0eine Mondfahrt unternehmen. Nach einem ausf\u00fchrlichen \u00a0Briefing und einer Alkoholkontrolle \u00a0muss jeder \u00a0Interessent \u00a0einen Spezialanzug anlegen, \u00a0in dem \u00a0er\u00a0 \u00a0mitsamt \u00a0einem \u00a0Kopfh\u00f6rer, \u00a0einemFunkger\u00e4t,\u00a0 \u00a0einer \u00a0Flie\u00dfjacke \u00a0und \u00a0den \u00a0Harbour-Bridge-Spezialschuhen\u00a0 \u00a0so \u00a0bombenfest\u00a0 \u00a0\u00a0mit\u00a0einer\u00a0 \u00a0Stahlsicherung\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 mit\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Br\u00fcckenstreben\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0und\u00a0\u00a0 \u00a0Kletterkameraden <i>\u00a0<\/i>verbunden wird, dass es auch f\u00fcr einen wild entschlossenen Selbstm\u00f6rder ganz und gar unm\u00f6glich w\u00e4re, sich in die Tiefe zu st\u00fcrzen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image009.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1523\" alt=\"image009\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image009.jpg\" width=\"520\" height=\"800\" \/><\/a><\/p>\n<p>Erschienen dem einen oder anderen Teilnehmer die Sicherheitsvorkehrungen zun\u00e4chst ein wenig \u00fcbertrieben, werden die meisten sp\u00e4testens dann \u00a0ihre Meinung \u00a0\u00e4ndern, \u00a0wenn \u00a0sie\u00a0\u00a0\u00a0\u00fcber \u00a0einen \u00a0schmalen \u00a0und \u00a0be\u00e4ngstigend\u00a0 \u00a0d\u00fcnnen Stahlgitterweg in schwindelerregender H\u00f6he balancieren und dabei durch die engmaschigen aber durchsichtigen Gitterstreben in den g\u00e4hnenden Abgrund unter ihren F\u00fc\u00dfen blicken m\u00fcssen. Erst wenn die gro\u00dfen Pylone erreicht sind, gestaltet sich der Aufstieg etwas weniger schwindelerregend. Nach einem kurzen Treppenaufstieg betreten die Br\u00fcckenkletterer schlie\u00dflich die breiten und waagerechten Oberseiten der Bogenstreben, \u00a0auf \u00a0denen \u00a0man \u00a0in einer \u00a0knappen Viertelstunde den Scheitelpunkt der Br\u00fccke erreicht. Schon \u00a0w\u00e4hrend \u00a0des \u00a0Aufstiegs, \u00a0erst \u00a0recht \u00a0aber \u00a0am \u00a0h\u00f6chsten \u00a0Punkt der \u00a0Br\u00fccke, \u00a0unterhalb \u00a0der f\u00fcnfzehn Meter hohen Flagge von New South\u00a0Walews beginn die gew\u00f6hnlichenen Wahrnehmungsmodalit\u00e4ten\u00a0zu versagen. Weite und Tiefe scheinen sich umzukehren, und ein eigenartiges \u00a0Gef\u00fchl\u00a0aus Schaudern und Gl\u00fcck \u00a0ergreift die Bridgeclimber \u00a0zweihundert \u00a0Meter \u00a0\u00fcber dem Wasser . Die\u00a0 Wolkenkratzersilhouetten von Downtown Sydney wirken nur noch wie zierlichen\u00a0\u00a0 \u00a0Umrisse\u00a0\u00a0 \u00a0einer\u00a0\u00a0 \u00a0Spielzeugstadt,\u00a0\u00a0 \u00a0winzige\u00a0\u00a0 \u00a0Schiffe,\u00a0\u00a0 \u00a0umkr\u00e4uselt\u00a0\u00a0 \u00a0von\u00a0\u00a0 \u00a0wei\u00dfen Wellenr\u00e4ndern,\u00a0 \u00a0ziehen ihre Kreise weit unten\u00a0 \u00a0in der Bucht,\u00a0 \u00a0und \u00a0das Sydney Opera House erscheint \u00a0aus dieser Perspektive wie eine Armada von drei Schiffen, die sich aufmachen, mit gesetzten Segeln den Pazifik zu befahren .<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image011.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1524\" alt=\"image011\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image011.jpg\" width=\"767\" height=\"442\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spazierg\u00e4nge durch die Vergangenheit und Gegenwart Sydneys Der gr\u00f6\u00dfte Schock der australischen Geschichte, so hei\u00dft es, bestand im ersten Anblick der Bucht von Sydney. \u00dcber ein halbes Jahr lang war die First Fleet unter dem Kommando von Kapit\u00e4n Arthur Phillip mit einer Fracht von 736 H\u00e4ftlingen \u00fcber die Ozeane gekreuzt, nur um im hei\u00dfesten Monat &hellip; <a href=\"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/kein-grund-mehr-zum-heimweh-am-ende-der-welt\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Kein Grund mehr zum Heimweh am Ende der Welt<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":160,"menu_order":40,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"class_list":["post-1176","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - 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