{"id":1064,"date":"2013-12-22T10:53:21","date_gmt":"2013-12-22T10:53:21","guid":{"rendered":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/?page_id=1064"},"modified":"2025-06-03T10:32:55","modified_gmt":"2025-06-03T10:32:55","slug":"im-reich-des-salzwasserkrokodils","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/im-reich-des-salzwasserkrokodils\/","title":{"rendered":"Im Reich des Salzwasserkrokodils"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Im australischen Kakadu-Nationalpark&nbsp;<a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image048.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1065\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image048.jpg\" alt=\"image048\" width=\"800\" height=\"534\"\/><\/a><\/h2>\n<p>Errol ist ein \u00fcbler Bursche. Nachdem er mehrfach seine Nachbarn schlimm zugerichtet und sich an deren Partnerinnen vergriffen hatte, beschlo\u00df man, ihn einzusperren &#8211; kein leichtes St\u00fcck Arbeit, denn Errol ist nicht nur intelligent, sondern auch stattliche f\u00fcnf Meter lang.&nbsp; Errol ist ein Salzwasserkrokodil, das im &#8222;Crocodile Jail&#8220; in der &#8222;Darwin Crocodile Farm&#8220; in der N\u00e4he des Kakadu-Nationalparks einsitzt. Seine Kumpane Bert, Humpy, Hoody oder Maurice, die die Nachbark\u00e4fige bewohnen, sind wom\u00f6glich noch schwerere Jungs. Rindert\u00f6tung, Menschenfresserei, Kannibalismus &#8211; es gibt kaum eine Untat, die diese Salzwasserkrokodile nicht auf dem Kerbholz haben. Vor der Todesstrafe sch\u00fctzt sie das australische Naturschutzgesetz, doch ihre S\u00fcndenregister, vor jedem K\u00e4fig auf gro\u00dfen wei\u00dfen Schildern fein s\u00e4uberlich aufgelistet, haben ihnen &#8222;lebensl\u00e4nglich&#8220; eingetragen.&nbsp;<a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image047.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1068\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image047.jpg\" alt=\"image047\" width=\"800\" height=\"535\"\/><\/a><\/p>\n<p>Mit M\u00e4gen, in denen ein ausgewachsener Mann Platz finden k\u00f6nnte, und einem Maul von einem halben Meter L\u00e4nge geh\u00f6ren die australischen Salzwasserkrokodile zu den gef\u00e4hrlichsten Menschenfressern &#8211; in ihrer Unberechenbarkeit allenfalls vergleichbar mit dem Wei\u00dfen Hai, dem Bengalischen Tiger oder afrikanischen Flu\u00dfpferden, denen man ungewollt den R\u00fcckweg zum Wasser vergesperrt. Brasilianische Jaquares oder nord-amerikanische Alligatoren wirken im Vergleich zu den gepanzerten Riesenechsen wie Miniatur-krokodile &#8211; sie sind auch bei weitem nicht so schnell wie die &#8222;Salties&#8220;, die bei einer Attacke \u00fcber kurze Distanzen durchaus Menschen einholen k\u00f6nnen. Und auch wenn am Ufer kein Salzwasserkrokodil zu sehen ist, hat das nichts zu bedeuten. Durch Verlangsamung ihres Herzschlages k\u00f6nnen sich Salzwasserkrokodile bis zu einer Stunde unter Wasser aufhalten und ihre Beute in tr\u00fcgerischer Sicherheit wiegen. Einmal ergriffen, wird das lebende Opfer, unter Wasser gezogen und ertr\u00e4nkt, um anschlie\u00dfend als Kadaver an einem sicheren Ort gelagert und bedarfsweise gefressen zu werden. Kein Wunder, dass das Salzwasserkrokodil nicht nur wegen seines Leders, sondern auch als der vermeintlich gef\u00e4hrlichste Feind des Menschen nach der Einwanderung der Europ\u00e4er gejagt wurde, bis es fast ausgerottet war. Erst seit 1971 stehen &#8222;Saltie&#8220; und &#8222;Freshie&#8220;, das kleinere und harmlosere S\u00fc\u00dfwasserkrokodil, unter Naturschutz.<\/p>\n<p>Im Kakadu-Nationalpark im \u00e4u\u00dfersten Norden Australiens ist das Salzwasserkrokodil die Attraktion. Motiviert durch Tierdokumentationen und Kinoerfolge wie &#8222;Crocodile Dundee&#8220;, besuchen inzwischen eine Viertelmillion Menschen allj\u00e4hrlich den Park, um das gr\u00f6\u00dfte Reptil der Erde in seiner nat\u00fcrlichen Umgebung zu erleben. Allerdings hat das australische Leisten- oder Salzwasserkrokodil mit dem afrikanischen L\u00f6wen den mi\u00dflichen Umstand gemeinsam, dass der Gedanke an diese R\u00e4uber wohl allzeit pr\u00e4sent ist, ihre Erscheinung jedoch nur sehr selten genossen werden kann, so dass sich die Besucher, die knapp hundertvierzig Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich von Darwin den Nationalparkeingang passieren, zun\u00e4chst mit ganzen Schilderw\u00e4ldern tr\u00f6sten m\u00fcssen, auf denen in gro\u00dfen Buchstaben und dramatischen Posen vor dem Leistenkrokodil gewarnt wird.<\/p>\n<p>Dabei gibt es in der Kakadu-Region weit mehr zu erleben als den fl\u00fcchtigen Blick auf den gro\u00dfen Kopf eines Salzwasserkrokodils im brackigen Uferwasser. Seit seiner Gr\u00fcndung 1978 gilt der Nationalpark im Norden des Northern Territory als ein Paradies der Zoologen und Botaniker und als Traumziel von Naturfreunden: Dutzende von Waranarten, urt\u00fcmliche Meeresschildkr\u00f6ten, Wanderv\u00f6gel-schw\u00e4rme aus Victoria und New South Wales, die in der kalten Jahreszeit im Kakadu-Park \u00fcberwintern, die im australischen Norden endemischen Magnettermiten mit ihren grotesk geformten Riesenbauten, auch riesige W\u00fcrgeschlangen &#8211; schier un\u00fcberschaubar ist die Vielfalt der Lebensformen, die es an den Fl\u00fcssen und an den K\u00fcsten des Kakadu-Parks zu beobachten gibt. Auch possierliche Wallabys h\u00fcpfen in der Umgebung des Nourlangie Rock durchs Unterholz, als wollten sie sich davon \u00fcberzeugen, dass ihr Abbild, von den Ureinwohnern vor Jahrtausenden auf die Felsw\u00e4nde gemalt, noch immer vorhanden ist.<\/p>\n<p>Das ganze zoologische Universum, das der Park heute seinen Besuchern bietet, war schon vorhanden, als vor etwa 35 000 Jahren, in der Epoche der ausgehenden Eiszeiten, der letzte Akteur die B\u00fchne des australischen Nordens betrat: der Mensch. Da in den planetarischen K\u00e4lteperioden durch die Vereisung der Polkappen gewaltige Mengen von Meerwasser gebunden waren, d\u00fcrfte die Timor-See zwischen S\u00fcdostasien und Australien wohl nur einen Bruchteil ihrer heutigen Ausdehnung umfa\u00dft haben, so dass die Vorfahren der Aborigines \u00fcber Land oder auf kleinen Booten von Insel zu Insel den Kontinent erreichen konnten. Das Australien, auf das die ersten Einwanderer trafen, war zu diesem Zeitpunkt einladender als der karge Kontinent, den die europ\u00e4ischen Einwanderer vor gut zweihundert Jahren betraten. Vom australischen Norden, dem Einfallstor der menschlichen Einwanderung, breiteten sich die Aborigines deswegen schnell \u00fcber den ganzen Kontinent aus, zuerst ins rote Zentrum, sp\u00e4ter in den S\u00fcdosten und S\u00fcdwesten, bis sie die Insel Tasmanien erreichten. Einige zehntausend Jahre nach ihrer Ausbreitung ver\u00e4nderte sich das Weltklima jedoch ein weiteres Mal &#8211; die Polkappen schmolzen, der Meeresspiegel hob sich wieder, und die Pforte, durch die die Einwanderer nach Australien gekommen waren, schloss sich.<\/p>\n<p>\u00dcber die Geschichte der Kakadu-Region in den vergangenen zwanzigtausend Jahren gibt es keine schriftlichen Zeugnisse. Die Felsmalereien der Aborigines, die am Ubirr und am Nourlangie Rock im Original und im Bowali Visitor Center zwischen Jabiru und Cooinda als Rekonstruktionen zu sehen sind, enth\u00fcllen jedoch jenseits ihres religi\u00f6sen Gehalts die Geschichte dramatischer Landschaftswechsel. Der tasmanische Teufel, in Kontinentalaustralien l\u00e4ngst ausgestorben, wurde in Zeiten an die H\u00f6hlenw\u00e4nde gemalt, in denen die Kakadu-Region offenes Grasland war; die Abbildungen von Flughunden entstammen Epochen, in denen der australische Norden eine tropische Vegetation besa\u00df, und die Vielzahl der j\u00fcngeren Vogelmotive in der aboriginalen Felsenmalerei belegt die langsame Verwandlung der Region in das heutige Feuchtgebiet. Sogar das Auftreten des wei\u00dfen Mannes hinterlie\u00df seine Spuren an den Felsw\u00e4nden des Kakadu-Parks: Segelschiffe, Feuerwaffen und Strichm\u00e4nnchen mit stilisierten H\u00fcten wirken als makabrer Widerschein eines Kultureinbruchs, der den gesamten Kontinent in seinen Grundfesten ver\u00e4ndern sollte.<\/p>\n<p>Auch wenn es nach der Landung der &#8222;First Fleet&#8220; im Januar 1778 in der Sydney-Bucht noch fast ein dreiviertel Jahrhundert dauern sollte, bis die neuen Herren des Landes im Norden Australiens Fu\u00df fa\u00dften, ver\u00e4nderte ihr Erscheinen das Gesicht der sp\u00e4teren Kakadu-Region bis zur Unkenntlichkeit. Nachdem einige Milit\u00e4rstationen angelegt und wieder aufgegeben worden waren, nachdem der deutsche Forscher Ludwig Leichardt 1844, von Queensland kommend, die nordaustralische K\u00fcste erreicht hatte, wurde im Jahre 1869 endlich die Stadt Darwin am Beagle Golf gegen\u00fcber von Melville Island gegr\u00fcndet. F\u00fcr die junge australische Kolonie bedeutet die Gr\u00fcndung der Stadt am &#8222;Top End&#8220; die definitive Vollendung der S\u00fcd-Nord-Erschlie\u00dfung und nach der Verlegung eines Unterseekabels nach Holl\u00e4ndisch-Indonesien die direkte telegraphische Anbindung an das Mutterland. F\u00fcr die Ureinwohner aber begann eine Zeit der Verdr\u00e4ngung und Entwurzelung, begleitet von Massakern und Ungerechtigkeiten, f\u00fcr deren Beurteilung sich erst ein ganzes Jahrhundert sp\u00e4ter langsam ein ver\u00e4ndertes Bewu\u00dftsein einstellte. Ironischerweise ist es die Gr\u00fcndung und die Existenz des Kakadu-Nationalparks, die seit den siebziger Jahren bis auf den heutigen Tag bestimmte Frontstellungen und Verwerfungen der australischen Gesellschaft wie in einem Brennglas b\u00fcndelt.<\/p>\n<p>Denn der Plan, einen gro\u00dfen nordaustralischen Nationalpark &#8211; benannt nicht nach dem Vogel, sondern nach dem Aborigines-Stamm der Gagadju &#8211; im S\u00fcdosten der Stadt Darwin zu etablieren, kollidierte von Anfang an mit dem Wunsch einflu\u00dfreicher Wirtschaftskreise, neuentdeckte Uranvorkommen innerhalb der Parkgrenzen auszubeuten. Und damit nicht genug &#8211; die Aborigines hatten noch vor der Gr\u00fcndung des Parks im Zuge ihrer landesweiten B\u00fcrgerrechtsbewegung die Forderung nach einer R\u00fcckgabe des traditionell von ihnen bewohnten Landes erhoben. In einer endlosen Serie von Verhandlungen, Gutachten,<\/p>\n<p>Demonstrationen und Gegendemonstrationen entstand aus dieser Problemlage in der heutigen Gestalt des Kakadu-Parks ein fragiler Modus vivendi, der seine Best\u00e4ndigkeit einer Gemengelage aus Kompromissen und Ignoranz verdankt. Immerhin wurden die Eigentumsrechte der Aborigines an der Kakadu-Region h\u00f6chstrichterlich anerkannt &#8211; der nach mehreren Erweiterungen inzwischen zwanzigtausend Quadratkilometer gro\u00dfe Kakadu-Nationalpark gilt deswegen seit seiner Gr\u00fcndung im Jahre 1978 rechtlich als ein f\u00fcr neunundneunzig Jahre von den Ureinwohnern an den australischen Staat verpachtetes Territorium. Etwa ein Drittel der Rangerstellen sind f\u00fcr Aborigines reserviert, und aus den Parkeinnahmen flie\u00dfen betr\u00e4chtliche Gelder zur sozialen Versorgung und Kulturpflege an die Aborigines. Gleichzeitig allerdings wurden, von heftigen Protesten der Natursch\u00fctzer begleitet, in j\u00fcngster Zeit in Jabiluka und Koongarra zwei neue Uranabbaust\u00e4tten genehmigt, so dass sich nun drei offiziell vom Parkgel\u00e4nde ausgenommene Uran-Enklaven am Ostende des Parks befinden &#8211; jede von ihnen besser vor den Augen der Touristen verborgen als das Salzwasserkrokodil, doch nach Meinung der Natursch\u00fctzer f\u00fcr Mensch und Tier langfristig gef\u00e4hrlicher als alle &#8222;Salties&#8220; zusammengenommen.<\/p>\n<p>Trotzdem funktioniert der gutorganisierte Parkbetrieb gerade so, als w\u00fcrden die Uranminen im Umkreis des East-Alligator-River \u00fcberhaupt nicht existieren. Besucher l\u00f6sen ihr Eintrittsbillet am Parkeingang und folgen dem schnurgeraden Arnhem Highway durch einen aufgelockerten Eukalyptus-, Papierrinden- und Regenwald. Topfeben ist die Erde, nur unterbrochen von gro\u00dfen Str\u00f6men, die der Besucher der Reihe nach auf seinem Weg nach Osten \u00fcberquert: zuerst den Adelaide- und den McKinley-River noch au\u00dferhalb der Parkgrenzen, dann den Wildmann-, den West-, den South- und den East-Alligator-River, die die Feuchtgebiete der Kakadu-Region in den Van-Diemens-Golf entw\u00e4ssern. Selbst in der Trockenzeit f\u00fchren diese Fl\u00fcsse ihr gelbbraunes Wasser in imposanter Menge nach Norden. In der s\u00fcdsommerlichen Regenzeit treten sie \u00fcber die Ufer und verwandeln sich in ein System un\u00fcberschaubarer Seen &#8211; miteinander durch S\u00fcmpfe und m\u00e4andernde \u00dcberschwemmungsgebiete verbunden, auf denen die Fortbewegung zuverl\u00e4ssig nur noch im Boot m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Erst mehr als f\u00fcnfzig Kilometer jenseits des Parkeingangs, im Umkreis des Kakadu Holiday Village, wird die bis dahin eint\u00f6nige Gegend abwechslungsreicher. Trockenzeitseen, die sogenannten Billabongs, der m\u00e4chtige South-Alligator-River mit seinen Seitenarmen und die Erhebungen des Arnhem Lands am Horizont verwandeln die Landschaft in einen rauhen Garten voller fremdartiger Formen und Bewohner. Am Ufer des Mamukala-Billabongs durchforschen Jabiru-St\u00f6rche den Uferschlick nach Fr\u00f6schen, Bolgakraniche und Wei\u00dfbauchseeadler sitzen in den Kronen der B\u00e4ume wie auf Logenpl\u00e4tzen der Natur, Reiher, Ibisse und Kormorane teilen sich See und Ufer mit un\u00fcbersehbaren Scharen von Zugv\u00f6geln. Auch ein &#8222;Freshie&#8220;, ein zweieinhalb Meter langes S\u00fc\u00dfwasserkrokodil, liegt im Ufergras &#8211; im Vergleich zum furchterregenden Aussehen des Salzwasserkrokodils wirkt es mit der schmalen, spitzen Schnauze ein wenig verschmitzt. Die Menschen, die von einem gut ausgebauten Beobachtungspunkt die Flora und Fauna des Mamukala-Billabongs studieren, werden hingegen nachdenklich. Wie ein tonloses Echo aus Urzeiten, so liegt eine weltabgewandte Stille \u00fcber dem See, nur gelegentlich unterbrochen vom Rauschen des Windes in den Eukalyptusb\u00e4umen oder dem kurzen Gel\u00e4chter des Kookaburra \u00fcber der Beobachtungsstation.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Noch beeindruckender und beliebter als die Vogelbeobachtungen am Mamukala-Billabong sind die Bootsfahrten auf dem South-Alligator-River. Gleich, ob vom Kakadu Holiday Village, von Jabiru oder Cooinda &#8211; allabendlich werden in der Hochsaison ganze Busladungen Touristen zu den Anlegestellen des South-Alligator-River transportiert und in gro\u00dfe Boote verfrachtet, um auf zwei bis drei Stunden langen Exkursionen eine fremdartige Welt weit jenseits der menschlichen Siedlungen zu erleben. Fischreiher, St\u00f6rche, Ibisse, Wei\u00dfbauchseeadler und das ganze gefiederte Universum, das man in kleiner Besetzung bereits am Mamukala-Billabong hatte beobachten k\u00f6nnen, chargiert nunmehr auf einer amphibischen B\u00fchne. Je nach eigener Fokussierung schien sich die \u00fcppige Vegetation im spiegelblanken Wasser gleichsam zu verdoppeln &#8211; oder die Phantasie verwandelte die sich im Wasser spiegelnden \u00c4ste zu krakenartigen Wurzeln, so dass die glatte Oberfl\u00e4che des South Alligator River pl\u00f6tzlich einem gl\u00e4sernen Erdreich glich. Obwohl Hunderte von Salzwasserkrokodilen am South-Alligator-River leben sollen, sind w\u00e4hrend der Bootsfahrt nur zwei gro\u00dfe Exemplare am Ufer zu entdecken. H\u00e4\u00dflich und verschlammt lauern sie im Unterholz, als w\u00fcrden sie sich in der magischen Stunde des Sonnenuntergangs ihrer Unansehnlichkeit sch\u00e4men.<\/p>\n<p>Nicht alle Ziele und Attraktionen des Kakadu-Parks sind so gut erschlossen wie die Zufahrten am Mamukala-Billabong oder die Ufer der gro\u00dfen Fl\u00fcsse. Die Zufahrten zu den Jim Jim sowie den Twin-Falls, den sch\u00f6nsten Schluchten und Wasserf\u00e4llen des Parks, sind noch immer ungeteert und nur im Zuge einer strapazi\u00f6sen Tagestour mit robusten Gel\u00e4ndefahrzeugen zu erreichen. \u00dcber Wellblechpisten, durch Riesenlachen, bisweilen auch Flu\u00dfarme, f\u00fchrt der Weg immer tiefer in den Regenwald, vor\u00fcber an Termitenbauten, die zum Schutz vor dem Hochwasser in der Regenzeit hoch in den Kronen der B\u00e4ume errichtet sind, und vorbei an halbvermoderten und entwurzelten B\u00e4umen, die die letzte \u00dcberschwemmung nicht \u00fcberstanden haben, bis zum Arnhem-Kliff, das sich aus der N\u00e4he als eine tief gestaffelte Felsenlandschaft entpuppt. In dieser Zauberwelt weit abseits der Durchgangsstra\u00dfen begegnet der Besucher den Traumbildern eines perfekten Tropenidylls. Wie von einem Landschaftsarchitekten f\u00fcr einen Reisekatalog entworfen, wachsen hier die Palmen \u00fcber die Abgr\u00fcnde verschatteter Schluchten, Wasserf\u00e4lle st\u00fcrzen in tiefschwarze Seen, an deren Ufern d\u00f6sen S\u00fc\u00dfwasserkrokodile und Warane auf kalkwei\u00dfem Sand in der Sonne.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image056.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1070\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image056.jpg\" alt=\"image056\" width=\"800\" height=\"537\"\/><\/a><\/p>\n<p>Weil auch die \u00fcberraschende Begegnung mit einem S\u00fc\u00dfwasserkrokodil recht unangenehm ablaufen kann und weil immer wieder gro\u00dfe Salzwasserkrokodile weit ins Landesinnere bis in die abgelegensten Flu\u00dfl\u00e4ufe vordringen, werden \u00fcberall dort, wo sich die Touristen in Badehosen, auf Luftmatratzen oder in Kanus an den Oberl\u00e4ufen kleiner Fl\u00fcsse aufhalten, Krokodilfallen aufgestellt und die Zufl\u00fcsse mit gro\u00dfen Netzen abgesperrt. &#8222;Der einzige Platz, den man im Kakadu-Park uneingeschr\u00e4nkt zum Schwimmen empfehlen kann, ist der Swimmingpool&#8220;, hei\u00dft es dennoch im Leitfaden der Parkverwaltung. Aber seitdem der spektakul\u00e4re See unterhalb der Twin-Falls von einer Jury weitgereister Weltenbummler vor einigen Jahren zum sch\u00f6nsten Badeplatz der Welt gek\u00fcrt wurde, hat sich ein regelrechter Wasserfall-Tourismus entwickelt. Eine Stunde am See ist dem Besucher eine ganze Tagesreise wert.<\/p>\n<p>Je weiter man die Stadt Jabiru hinter sich l\u00e4\u00dft und je mehr man sich dem East-Alligator-River, dem \u00f6stlichen Grenzflu\u00df des Kakadu-Nationalparks, n\u00e4hert, desto \u00fcppiger wird die Vegetation. Wiesen, Palmen, mannshohes Gras und riesige B\u00e4ume zu F\u00fc\u00dfen malerisch geformter Felsabbr\u00fcche bestimmen die Szene im unmittelbaren Vorfeld des gewaltigen Arnhem-Sandsteinkliffs, das \u00fcber eine L\u00e4nge von mehreren hundert Kilometern das feuchtwarme Tiefland von einem kargen Hochplateau, dem sogenannten Arnhem-Land, trennt. Nicht anders als in Asien und Europa, wo die beeindruckendsten Kultpl\u00e4tze gerne im Angesicht imposanter Naturszenerien erbaut wurden, haben auch die Aborigines der Kakadu- und Arnhem-Region ihre Felsbilder inmitten einer atemberaubenden Landschaft gezeichnet. Winzige Skizzen, mehr als lebensgro\u00dfe Gem\u00e4lde, abgebr\u00f6ckelte und nur mit Hilfe der Ranger deutbare Strukturen, aber auch erstaunlich klar konturierte Felszeichnungen zeigen l\u00e4ngst ausgestorbene Tiere und verschwundene Landschaftsformen, speerbewehrte Krieger im Kampf mit Krokodilen und Riesenk\u00e4nguruhs, Waffen, T\u00e4nze, Fische, Feinde und Geister mit Ocker, Kalk und Holzkohle an den Fels gestrichen.<\/p>\n<p>Wer sich den Fresken mit jenen Erwartungen n\u00e4hert, die der moderne und erfolgreiche Aboriginepointillismus in europ\u00e4ischen und amerikanischen Galerien nahelegt, wird entt\u00e4uscht &#8211; es ist vielmehr der Zusammenklang von Kunst und Natur, der der Felsenlandschaft am Arnhem-Kliff ihren einzigartigen Rang verleiht. Tempelfassaden, Stadtmauern, Ziegelh\u00e4user, S\u00e4ulen, Zinnen und T\u00fcrme, vom Ubirr Rock aus gut sichtbar \u00fcber eine endlose Ebene verstreut, scheinen an den Aufstieg und Fall vorgeschichtlicher Riesenst\u00e4dte zu erinnern &#8211; und doch sind alle Strukturen nichts weiter als die nat\u00fcrlichen Resultate jahrzehntausendealter Erosions- und Verwitterungsprozesse. Umgeben von den langen Schatten des sterbenden Tages, ragen die phantastischen Gebilde wie Probest\u00fccke der Sch\u00f6pfung aus der feuchtgr\u00fcnen Ebene von Nardab empor, werden umkreist von Vogelschw\u00e4rmen, die so unbek\u00fcmmert dahinzufliegen scheinen, als w\u00e4re der Mensch auf der B\u00fchne der Sch\u00f6pfung noch gar nicht erschienen. Derart geheimnisvoll werden sie vom Licht der untergehenden Sonne illuminiert, dass man meinen m\u00f6chte, f\u00fcr einen fl\u00fcchtigen Wimpernschlag werde auf der Oberfl\u00e4che der Dinge ein wenig von jener Kraft enth\u00fcllt, die aller Sch\u00f6pfung zugrunde liegt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image050.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1073\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/image050.jpg\" alt=\"image050\" width=\"800\" height=\"533\"\/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im australischen Kakadu-Nationalpark&nbsp; Errol ist ein \u00fcbler Bursche. 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