{"id":1025,"date":"2013-12-22T08:54:31","date_gmt":"2013-12-22T08:54:31","guid":{"rendered":"http:\/\/ludwig-witzani.de\/?page_id=1025"},"modified":"2025-06-03T10:32:55","modified_gmt":"2025-06-03T10:32:55","slug":"der-tod-im-torajaland","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ludwig-witzani.de\/zu-den-grossen-traeumen\/backpackers-welt\/der-tod-im-torajaland\/","title":{"rendered":"Der Tod im Torajaland"},"content":{"rendered":"<h3>Tau Tau bewachen die Reise nach Puya\u00a0<a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/4-191.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1027\" alt=\"4 (19)\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/4-191.jpg\" width=\"800\" height=\"526\" \/><\/a><\/h3>\n<p>Eine Orchidee an einem Stengel, die inmitten des indonesischen Archipels traurig den Kopf h\u00e4ngen l\u00e4\u00dft- das ist der merkw\u00fcrdige geographische Umri\u00df der Insel Sulawesi. Wie von einer Laune der Natur gebildet, ragen vier Halbinseln aus einem schmalen Zentrum weit in die See hinaus, bilden Buchten, Kaps und riesige Golffigurationen, deren K\u00fcstenl\u00e4nge den Gesamtumfang der Insel weit \u00fcbertriff.<\/p>\n<p>Vielgestaltig wie der Umriss der Insel sind auch die Rassen, Kulturen und Religionen. Die Vorfahren der heutigen Malaien landeten in mehreren Invasionswellen auf der fruchtbaren Insel zwischen Borneo und Neuguinea, erst die Torajas, die die dunkelh\u00e4utigen Ureinwohner \u00fcberlagerten, dann die Makassaren und Buginesen, die ihrerseits die Torajas ins Innere des Landes abdr\u00e4ngten. In der unmittelbaren Nachbarschaft der Gew\u00fcrzinseln gelegen, zogen die K\u00fcstenst\u00e4dte bald H\u00e4ndler aus China, Indien und Java an, auch arabische Kaufleute gr\u00fcndeten Faktoreien im S\u00fcden der Insel und brachten den Islam nach Sulawesi. Die Portugiesen waren im 16. Jhdt. die ersten Europ\u00e4er, die die indonesische Inselwelt durchkreuzten &#8211; wenig erbaut von den Riffen, St\u00fcrmen und Seer\u00e4ubern, die sie hier antrafen, gaben sie der Insel den Namen &#8222;Punta del Celebres&#8220; (Ort der Gef\u00e4hrlichen) . Auch wenn die Portugiesen bald den Holl\u00e4ndern weichen mussten, behielt die Insel den wenig schmeichelhaften Namen Celebes, bis sie nach der indonesischen Unabh\u00e4ngigkeit in Sulawesi umgetauft wurde.<\/p>\n<p>Das Eingangstor zum heutigen Sulawesi ist Ujung Padang im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdwesten der Insel, den Lesern von Joseph Conrad und Somerset Maugham besser bekannt als das Piratennest Makassar, in dem die holl\u00e4ndischen H\u00e4ndler malariakrank dem Ende ihrer Tage entgegend\u00e4mmerten oder sich in leidenschaftliche Liebschaften mit einheimischen Sch\u00f6nheiten verloren. Die Frauen Ujung Padang\/Makassars sind auch heute noch erfreulich anzusehen, und die Romantik verflossener Zeiten hat trotz der z\u00fcgellosen Bauwellen der letzten Generation in den Winkeln der Millionenstadt hier und da noch \u00fcberlebt. Im Segelhafen Paotare liegen die buginesischen Segler noch ebenso so vor Anker wie seit Hunderten von Jahren. Im Schwei\u00dfe ihres Angesichts rackern die Seeleute hier wie dereinst in den H\u00e4fen von London oder Lissabon, setzen die Segel, erneuern die Takelage oder hieven mit purer Muskelkraft gewaltige Ballen \u00fcber schmale Rampen auf die Schiffe. Barf\u00fc\u00dfige Kinder turnen auf dem Frachtgut herum, Wrackreste lugen als vermodertes Holz aus dem Hafenbecken.<\/p>\n<p>Ungute Erinnerungen an die Kolonialzeit sind mit dem Fort Rotterdam verbunden, einer von den Portugiesen begonnenen und den Holl\u00e4ndern vollendeten wuchtigen Befestigungsanlage im Zentrum der Stadt. Hinter meterdicken Mauern, auf denen die alten Kanonen rosten, befinden sich wei\u00dfe Wohn- und Vorratsh\u00e4user im holl\u00e4ndischen Stil, darunter auch das Gef\u00e4ngnis des indonesischen Nationalhelden Diponegoro, den die Holl\u00e4nder in 19.Jhdt. nach einem gescheiterten Aufstandsversuch in Java 26 Jahre lang bis zu seinem Tode im Kerker verrotten lie\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/4-13.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1028\" alt=\"4 (13)\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/4-13.jpg\" width=\"800\" height=\"532\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ihr sch\u00f6nstes Gesicht zeigt die alte Stadt Ujung Padang\/Makassar beim Einbruch der D\u00e4mmerung. Allabendlich sinkt ein messerscharf konturierter Sonnenball dem Horizont entgegen und verschwindet schlie\u00dflich hinter den kleinen Inseln der Bucht, blutrot w\u00f6lbt sich der Himmel f\u00fcr einige Minuten \u00fcber der Stadt, bis es schlagartig dunkel wird. An der Uferstra\u00dfe schl\u00e4gt nun die Stunde der Gark\u00fcchen, zu Hunderten sitzen die Einheimischen auf den Hafenmauern und nehmen ihr Nasi Goreng zur Nacht.<\/p>\n<p>F\u00fcr die meisten Besucher Sulawesis ist Ujung Padang\/Makassar aber nur eine Durchgangsstation der Reise zur eigentlichen Attraktion der Insel: dem Torajaland in Zentralsulawesi. Die in drei Stammesgruppen aufgegliederten Torajas hatten urspr\u00fcnglich ganz Sulawesi beherrscht, waren dann aber von den nachr\u00fcckenden Buginesen und Makassaren ins Innere der Insel gedr\u00e4ngt worden. Hier hat die heute nur noch ca. 600.000 Menschen z\u00e4hlende Toraja-Bev\u00f6lkerung eine der faszinierendsten b\u00e4uerlichen Kulturen der Erde bewahrt: die kunstvollen Bambushauskonstruktionen und die fremdartigen Totenfeiern und Begr\u00e4bnisriten machen das Torajaland mit seiner zauberhaften Landschaft zu einer der touristischen Hauptsehensw\u00fcrdigkeiten Indonesiens.<\/p>\n<p>Die kleine Stadt Rantepao ist der Mittelpunkt des Torajalandes &#8211; mit lebhaften M\u00e4rkten, auf denen einheimische Fr\u00fcchte wie der schuppige Sellak-Apfel oder die k\u00f6stliche, aber entsetzlich stinkige Durian-Frucht, und vor allem der schmackhafte Barlock Schnapps verkauft werden. Hier haben die Kinder l\u00e4ngst die Zur\u00fcckhaltung gegen\u00fcber der wachsenden Zahl von Besuchern abgelegt. Das bei jeder Gelegenheit herausgepl\u00e4rrte &#8222;Hello Mister! &#8222;w\u00fcrde ja noch angehen, wenn bei einer gro\u00dfen Zahl dieser Kr\u00e4hfr\u00f6sche nicht gleich als n\u00e4chstes die offene Hand erhoben und ein gebieterisches &#8222;Money, Money&#8220; herausgebracht w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Mit Kollektivtaxen , Bussen oder mit Lastwagen, die auf ihren Ladefl\u00e4chen alles bef\u00f6rdern, was zwei oder vier Beine hat, kann das Torajaland von Rantepao aus problemlos erkundet werden. Wir durchfahren eine \u00fcppige Kulturlandschaft mit Reis-, Gem\u00fcse- und Getreidefeldern vor dem Hintergrund einer wild gezackten und dicht bewachsenen Mittelgebirgslandschaft. Inmitten dieses tropischen Garten liegen die klassischen Torajad\u00f6rfer Nanggala, Singtu, Palawa, Marante, sie sind schon von weitem an den ungew\u00f6hnlichen Satteldachkontruktionen der H\u00e4user zu erkennen: wie eine auslaufbereite Flotte in einem Meer von Laub- und Palmenbl\u00e4ttern.<\/p>\n<p>Unwillk\u00fcrlich h\u00e4lt der Besucher den Atem an, wenn er zum erstenma1 eine solche Siedlung betritt und links und rechts der Hauptstra\u00dfe die Wohnh\u00e4user und Reisspeicher betrachtet: wie gro\u00dfe, auf Kiel gelegte Schiffe, die nach langen Seereisen eine r\u00e4tselhafte Wandlung zum Wohnhaus durchgemacht haben, wie eine f\u00fcr immer vor Anker liegende Armada, mit einem Flaggschiff, dem Tongkonan &#8211; dem pr\u00e4chtigsten Haus des Dorfes &#8211; so wirken die H\u00e4user im Torajaland. Die wannenf\u00f6rmig aus mehreren Bambuslagen gestalteten D\u00e4cher sind ohne die Verwendung eines einzigen Nagels als St\u00fctzbalkenkonstruktionen befestigt. An der Stirn- und Stra\u00dfenseite wird der schr\u00e4g vorstehende Giebel, der meist noch \u00fcber einen ger\u00e4umigen Balkon verfugt, durch einen gro\u00dfen St\u00fctzbalken ausbalanciert. Je nach dem sozialen Rang des Hauseigent\u00fcmers sind an diesem St\u00fctzbalken Dutzende von B\u00fcffelh\u00f6rnern befestigt, und auch die reichhaltigen ornamentalen Verzierungen an den Au\u00dfenw\u00e4nden lassen R\u00fcckschl\u00fcsse auf den Status des Hausherrn zu.<\/p>\n<p>Wanderer, die zu Fu\u00df in der Umgebung von Rantepao die Gegend erkunden, bekommen mancherlei zu\u00a0 sehen: sie k\u00f6nnen den Dorfbarbier bei seiner Freiluftarbeit betrachten, die H\u00fchner oder Schweine auf der Flucht vor dem Dorfhund oder die Frauen bei ihrer monatelangen Arbeit an den kostbaren lkat-Decken. Zu einem wahren Festplatz der Ethnologie aber wird der Sitz unter dem Reisspeicher bei einer Toraja-Hochzeit: die Brautleute sitzen auf Bambusst\u00fchlen unter einem geschm\u00fcckten Baldachin, auf dessen Giebelseite neuen imposant ausgestopfte V\u00f6gel als traditionelle Gl\u00fccksbringer befestigt sind.\u00a0 Eine gr\u00fcn uniformierte Toraja-Kombo intoniert ein Bambusfl\u00f6tenkonzert, die zuk\u00fcnftigen Schw\u00e4ger transportieren mit Bambustragestangen das dampfende Essen in gro\u00dfen K\u00fcbeln auf den Festplatz. Der Barlockschnaps wird aus langen Bambusrohren getrunken, Fleisch und Reis werden an jeden Gast verteilt, und auch der Besuch unter dem Bambusspeicher wird nicht vergessen.<\/p>\n<p>Weit mehr noch als das Hochzeitsfest bestimmt der \u00f6ffentlich gefeierte Tod das gesellschaftliche Leben im Torajaland. Der Tod ist nach dem Glauben der nur oberfl\u00e4chlich christianisierten Torajas die Voraussetzung fur den \u00dcbergang in eine bessere Existenzweise, und die ganze Gemeinschaft begleitet diesen Transfer zwischen den Welten mit opulenten Festlichkeiten. Nach dem Adat, dem Gewohnheitsrecht, sind die Hinterbliebenen dem Verstorbenen dabei zu weit reichenden Dienstleistungen verpflichtet: die Seele des Verstorbenen muss so lange als unruhiger Geist in der unmittelbaren Umgebung des Dorfes herumschweifen, bis ihr durch die Abhaltung der angemessenen Todesfeierlichkeiten die Abreise nach Puya &#8211; das Reich der Seligkeit &#8211; erm\u00f6glicht wird. Je nach der gesellschaftlichen Position des Verstorbenen k\u00f6nnen sich diese Totenfeiern zu richtigen Volksfesten ausweiten, in deren Verlauf oft Hunderte von G\u00e4sten \u00fcber mehrere Tage hinweg verschwenderisch mit B\u00fcffel-, Schweine- und H\u00fchnerfleisch verk\u00f6stigt werden m\u00fcssen. Fast jede Woche findet irgendwo im Torajaland eine Totenfeier statt, und der Reisende wird kam umhin k\u00f6nnen, nicht irgendwo auf eine solche Feier zu sto\u00dfen. Allerdings sind diese Feierlichkeiten zun\u00e4chst mit reichlichem \u00f6ffentlichem Schlachten verbunden: vor aller Augen durchtrennt man auf dem Hauptplatz des Dorfes den B\u00fcffeln die Hauptschlagader, und w\u00e4hrend die m\u00e4chtigen Tiere auf dem Dorfplatz langsam verbluten, wird ihr Blut in Bambusr\u00f6hren gesammelt, um daraus den Totenkuchen zu kochen Nach der Totenklage, deren L\u00e4nge sich wiederum nach dem sozialen Rang des Verstorbenen bemisst, kommt es zum im doppelten Sinne delikatesten Teil des gesamten Festes. W\u00e4hrend des Totenmals muss das Fleisch der geschlachteten Tiere genau so verteilt werden, dass sich die G\u00fcte der St\u00fccke und der soziale Rang der G\u00e4ste haargenau entsprechen, und eine Fehleinsch\u00e4tzung kann mit einem gro\u00dfen Skandal das gesamte Fest beenden. Die Fleischverteilung bei den Totenfeiern stellt also eine regelm\u00e4\u00dfig vollzogene \u00f6ffentliche Statuseinsch\u00e4tzung dar, eine Stunde der Wahrheit und der Entt\u00e4uschung, der die gesamte Gemeinschaft von Fest zu Fest entgegenfiebert.<\/p>\n<p>Wenn die statusbezogene Fleischverteilung nach dem allgemeinen Urteil als gelungen zu gelten hat, ver\u00e4ndert sich die Stimmung ins Ausgelassene: schlie\u00dflich versammeln sich alle M\u00e4nner der Trauer- und Festgemeinde um den in der Platzmitte aufgestellten Sarg, und ein fr\u00f6hlicher Tanzgesang hebt an, alles lacht und hopst, w\u00e4hrend eine Art Showmaster vom Balkon des Tongkonans aus seine Scherze \u00fcber ein Megaphon produziert. Das Ende des Festes bricht an, wenn die st\u00e4rksten M\u00e4nner des Dorfes den gold- und silberbeschlagenen Sarg mit gro\u00dfem Geschrei auf einen Lastwagen gehoben haben und der Leichenwagen an der Spitze eines fast endlosen motorisierten Trauerzuges in die W\u00e4lder aufbricht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/4-24.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1030\" alt=\"4 (24)\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/4-24.jpg\" width=\"800\" height=\"520\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Orte, an denen die bedeutendsten Mitglieder des Torajalandes bestattet werden, d\u00fcrften einmalig in der Welt sein. Inmitten dunkler Landschaftsszenerien, am Rande gro\u00dfer Ebenen, in Schluchten oder in der schwindeligen H\u00f6he steil auftagender Felsen begegnet der Wanderer im Torajaland pl\u00f6tzlich den h\u00f6lzernen, fast lebensgro\u00dfen Abbildern der Verstorbenen, den Tau-Tau, die die letzte Ruhe der Toten bewachen. In Lemo und Londa, ganz in der N\u00e4he von Rantepao, befinden sich die beeindruckendsten Grabanlagen: wie die Zuschauer aus einer anderen Welt blicken die Tau-Tau, zu gr\u00f6\u00dferen und kleineren Gruppen angeordnet, von ihren Felsbalkonen \u00fcber das Land. Die Figuren sind fast lebensgro\u00df, mit dicken Farbschichten gegen die Witterung gesch\u00fctzt und nach dem lebenden Vorbild der Verstorbenen gestaltet. Die meisten tragen die bunte Kleidung des Torajalandes, und neben den Balkonen befinden sich die in den Felsen gehauenen Liangs, die Nischen f\u00fcr die eigentlichen S\u00e4rge. Die Tau Tau haben die Arme wie argumentierend \u00fcber die Holzbr\u00fcstung gelegt, ihre Augen sind grell und leuchtend gehalten, so als wollten die Geistern der Verstorbenen auch alles sehen, was sich im Leben ihrer Nachkommen ereignet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/4-32.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1031\" alt=\"4 (32)\" src=\"http:\/\/ludwig-witzani.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/4-32.jpg\" width=\"800\" height=\"526\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tau Tau bewachen die Reise nach Puya\u00a0 Eine Orchidee an einem Stengel, die inmitten des indonesischen Archipels traurig den Kopf h\u00e4ngen l\u00e4\u00dft- das ist der merkw\u00fcrdige geographische Umri\u00df der Insel Sulawesi. 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