Lonely Planet Guide Japan

FWG JapanEin Hauptproblem jeder Japaneise ist die Orientierung. Wie finde ich mein Hotel, wenn ich die Schilder nicht lesen kann und nur Bahnhof verstehe, wenn ich Passanten etwa nach einem solchen frage? Wie komme ich von Tokyo nach Nikko? In welcher Straße liegt das Guesthouse, das ich mir vorher ausgesucht habe? Die Lösung, die der Lonely Planet-Verlag schon bei seinen ersten China-Ausgaben für Individualreisende gefunden hat, ist so einfach wie originell. Alle Ortsangaben des vorliegenden Reiseführers sind in Englisch und Japanisch nebeneinander abgedruckt. Man kann also dem Busfahrer oder dem Taxichauffeur einfach das japanische Wort zeigen, und da der Alphabetisierungsgrad in Japan höher ist als bei uns, werden sie normalerweise dem Reisenden helfen können. Ein solches Durchfragen erfordert natürlich Kommunikationsfähigkeit und Offenheit, doch wer die nicht besitzt, sollte am besten gleich zu Hause bleiben.

Das Buch beginnt mit einem informativen Teil über Geschichte, Kultur, Essen und Trinken,
um dann die Landesteile Stück für Stück abzuarbeiten: Tokyo und Umgebung, Zentral- und West-Honshu, Kansai, Shikoku, Hokkaido, Kyushu und Okinawa. In bewährter Lonely Planet-Manier folgen auf  ausführliche Stadtbeschreibung mit gut benutzbaren zweisprachigen Karten immer die wichtigsten  Kapitel: „Where to sleep“, „Where to go“ und last not least: „Where to go“ samt Wegbeschreibung und Preisangaben. Zahlreiche Karten, auf denen jeder, aber auch jeder Ort, der im Text erwähnt wird, auch zu finden ist, ergänzen das Buch.

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Ich habe mir das Buch gekauft, als ich noch dachte, ich würde Japan auf eigene Faust bereisen. Aber auch für Gruppenreisende ist das Buch gut zu gebrauchen, denn manchmal suchen auch Bildungsreisende jenseits des Hotels nach guten Restaurants in der näheren Umgebung. Hilfreiche Infos zu Geldumtausch, Trinkgeld und Einreiseformalitäten runden das 800 Seiten umfassende  Japankompendium ab. Allererste Wahl für jeden, der Japan selbstorganisiert bereisen will.

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