Rushdie: Mitternachtskinder

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 Salman Rushdie: Mitternachtskinder, München, 1978

Der Klassiker, mit der Indien als Thema in den Fokus der Gegenwartsliteratur geriet, der Geniesteich eines kaum Dreißigjährigen, von dem damals noch niemand ahnen konnte, wie viel er noch schreiben und wie umstritten er noch werden würde. Rushdies Erstling ist nicht mehr und nicht weniger als der Roman Indiens, dargestellt anhand der Geschichte zweier  vertauschter Kinder, die beide am 15. August 1947, dem Tag der indischen Unabhängigkeit, geboren wurden. Zusammen mit zahlreichen Rückblicken auf die Geschichte der Vorfahren bietet der Roman ein raffiniert verknüpftes Panorama der indischen Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung der religiösen und politischen Konflikte. Nicht jedermanns Sache ist Rushdies Kombination von Erzählung, Tatsachengeschehen und Mythos, und wahr ist auch, dass das Buch dem Indienneuling eine Menge abverlangt.  Ich habe dieses Buch auf meiner ersten Indienreise dabeigehabt und nichts verstanden. Später habe ich es dann mit Freude und Genuss gelesen.

 

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