Im Sommer werden bereits die Hotelbetten knapp

Wladiwostok – Aufstieg und Untergang Europas an den Ufern des nördlichen Pazifik

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Auch New York begann als unscheinbare Siedlung. Zuerst wurde die Halbinsel Manhattan besetzt, bald entstand in der Nähe der Wall Street ein kleiner Hafen. Die Gründer mussten neuen Herren weichen, dann kamen die Einwanderer. Zuerst waren es Zehntausende, später Hunderttausende, die durch die Schleusen der Stadt drängten, um einen ganzen Kontinent zu bevölkern. So entstand die erste Megametropole des zwanzigsten Jahrhunderts.

Diese Erfolgsgeschichte New Yorks ist die Folie zum Verständnis  all der großen Hoffnungen, die mit der Gründung Wladiwostoks verbunden waren. In der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts war das politisch-militärische Gleichgewicht zwischen Russland und China in Ostasien zusammengebrochen, die Russen hatten den Amur überschritten und von den Chinesen in zwei ungleichen Verträgen den Zugang zum Japanischen Meer erzwungen. Primorski, die Küstenprovinz, kam zu Russland, umklammerte wie eine Kralle die Mandschurei und bedrohte im Süden das wehrlose, aber wohlhabende Korea. Auch jenseits des Meeres war kein gleichwertiger Gegner in Sicht: Das japanische Kaiserreich schien seine nationale Zukunft im Tiefschlaf des späten Shogunats zu verdämmern. Mit einem Wort: es war Zeit zur Gründung einer neuen Metropole, die ihre Bestimmung ganz unverhüllt im Namen tragen sollte: So entstand kurz nach 1860 auf einem ähnlichen Breitengrad wie New York und in einer ähnlichen Topographie Wladiwostok, „die Beherrscherin des Ostens“.

Wie in Nordamerika sollte auch in Nordostasien die Erschließung des Kontinents durch den Bau von Eisenbahnverbindungen vorangetrieben werden – die Transsibirische Eisenbahn entstand. Die Transsibirische Eisenbahn, das größte Eisenbahnprojekt der Geschichte, wurde geplant und an vier Stellen des Reiches gleichzeitig begonnen. Der Zarewitsch Nikolai machte im Jahre 1891 den ersten Spatenstich für die Teilstrecke von Wladiwostok nach Chabarowsk am Amur, in nur sieben Jahren war sie fertiggestellt. Kurz nach der Jahrtausendwende schien das russische Imperium in Fernost vor seiner endgültigen Etablierung: Nach dem chinesischen Boxeraufstand war die Mandschurei zu einem russischen Protektorat herabgesunken, die Grenzen nach China wurden mutwillig verschoben, und in Sankt Petersburg entstanden phantastische Pläne zur Umsiedlung Hunderttausender russischer Muschiks in den Wilden Osten.

Da zerschlug der Angriff des rasant modernisierten und sträflich unterschätzten japanischen Kaiserreichs in kaum mehr als einem Jahr die russischen Träume. Die Mandschurei ging ebenso verloren wie die südlichen Häfen, und kurz nachdem die Befestigungsanlagen von Wladiwostok fertiggestellt waren, zerbrach das Zarenreich im Weltkrieg und in der Revolution. Auch im Gebiet Primorje gingen sich Rote und Weiße an die Kehle, schließlich entschied das Eintreffen der Roten Armee im Jahre 1921 die Auseinandersetzungen. Im Jahr 1922 fiel der Vorhang über den ersten Akt der Stadtgeschichte: Die „Beherrscherin des Ostens“ wurde drei Generationen lang zu einer für Ausländer verbotenen Stadt.

Der Reisende, der Wladiwostok heute besucht, fragt sich: Was ist aus der Epoche des großen geschichtlichen Atemholens geblieben? Die Antwort: Nicht viel, außer einer wehmütigen Erinnerung, die seit der Wiedereröffnung der Stadt erstaunliche Blüten treibt. Das Hotel Versailles besitzt ein Foyer im Stil des Zweiten Französischen Kaiserreichs, und im „Café Nostalghia“ dominiert ein plüschdrapiertes Fin de Siècle. Ein gepflegtes Publikum soupiert bei Kerzenschein und Live-Musik, während Zar Nikolaus II. samt Gattin so melancholisch von den Wänden blickt, als könne er den weltgeschichtlichen Umweg, der ihm das Leben und seinem Volk fast ein ganzes Jahrhundert kostete, selbst nicht begreifen.

Jenseits dieser sentimentalen Reminiszenzen sind die Überreste rar. Immerhin wurde die Marienkirche im Norden der Stadt, von dem Bolschewik einst in ein Kino umgewandelt, restauriert und neu geweiht. Auch die Nikolai-Kathedrale, das bedeutendste Gotteshaus Wladiwostok, wurde renoviert. Hier und da ist man sogar darangegangen, uralte Fassaden wiederherzustellen. Doch der Kontrast zu den verfallenen Nachbarhäusern holt die triste Gegenwart nur noch stärker ins Bewusstsein.

Das einzige intakte Gebäude, das wenigstens ansatzweise an das alte Wladiwostok erinnert, ist der mehrfach umgebaute Moskauer Bahnhof, die Endstation der Transsibirischen Eisenbahn, wo zwischen April und Oktober Individualtouristen und Gruppenreisende aussteigen. Je nach Reiseintervall ein bis zwei Wochen auf der Schiene unterwegs ist das Erste, was die Besucher am Ende ihrer Transasien-Tour sehen, eine überlebensgroße Lenin-Figur, die so entschlossen nach Süden weist, als wollte sie rufen „Haltet den Dieb“.

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Dann gleitet der Blick über armenische Kleinhändler vor dem Bahnhof, das Verwaltungsgebäude, das „weiße Haus Wladiwostoks“, und dahinter, auf dem Föderationsplatz, über die martialischen Mahnmale der siegreichen Bürgerkriegssoldaten.  So dumpf und stur, wie man nur blicken kann, wenn man die Zukunft gepachtet hat, schauen steinerne Revolutionshelden über das Meer, während zu ihren Füßen Kleinkapitalisten, Kleinverbrecher und Kleinverbraucher die fernöstliche Variante der Marktwirtschaft erproben.

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Dass die Gesetze des Marktes bereits gegriffen haben, ist an dem Angebot der „Russischen Puppen“ zu erkennen, die unter den chinesischen Touristen als klassisches „Wladiwostok-Souvenir“ gelten. In der Mao-Puppe steckt ein Deng Tsiao-Ping, darin ein alter Mandarin. Auch ein verblichenes Bill-Clinton-Modell mit Hillary und Monika im Innern gibt es zu kaufen, doch amerikanische Touristen sind nicht in Sicht. Zur Karikierung der eigenen politischen Situation scheint den Herstellern Russischer Puppen dagegen nichts mehr einzufallen.

Ein Gesamtbild der Stadt bietet sich von der alten Universität auf den höchsten Hügel Wladiwostoks. An sonnigen Tagen reicht er weit über die durchgegliederte Küste – auf den Fischerhafen, den Cargoport, den Militärhafen und die Fährstation, die aus der Entfernung allesamt imposanter wirken als aus der Nähe. Die Wohnblöcke, die auf den Hügeln so ordentlich hintereinander stehen wie die Mitglieder einer Komsomolzentruppe beim Zählappell, erwecken einen weltstädtischen Eindruck, obwohl die Einwohnerzahl der Stadt die Millionengrenze noch lange nicht erreichen wird. Nach Süden erkennt man die Ausläufer der Ussuriyski- und der Amuriski-Bucht, die die Halbinsel Wladiwostok begrenzen, und dazwischen die Konturen der Russki-Insel, an der die Fährboote vorbei nach Slavianka an der russisch-chinesischen Grenze fahren.

Der Weg vom Aussichtspunkt zurück zur Stadt führt durch kommunistisches Ambiente. An der Bausubstanz der Häuser ist oft noch die große Vergangenheit erkennbar, doch der ungebremste Verfall der Jahrzehnte hat alle Farben und Konturen ins Fragmentarische verschoben. Ungepflegte Gartenanlagen, Straßenküchen, die aussehen, als stünde eine Nahrungsmittelrationierung bevor, Automobile in finalen Rostzustand bestimmen das Straßenbild. Wohin man auch blickt – noch immer liegt die zweite, die „sowjetische“, Phase der Stadtgeschichte zwischen 1922 und 1992 wie Mehltau über Wladiwostok, und auch nach der Wende von 1992 hat sich daran – bis auf wenige Straßenzüge – nur wenig geändert. Obwohl die Straßenbahnen von Wladiwostok nur noch schrottreif zu nennen sind, hat sich mit der letzten Kommunalwahl der Nulltarif für den öffentlichen Personentransport durchgesetzt – Geld kommt auf diese Weise nicht in die Kassen. So dauert das staatssozialistische Durchwursteln unverkennbar fort, ohne dass sich Effizienz und Verantwortlichkeit in der öffentlichen Ökonomie bemerkbar macht. Mehr noch: Das allgemeine Empfinden, dass unter den aktuellen Umständen niemand auf ehrliche Weise reich werden könnte, führt gegenüber den Erfolgreichen zu Misstrauen und Ressentiments.

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Nagelneue Limousinen deutschen Fabrikats mit abgedunkelten Glasscheiben, von denen man sich fragt, wie sie ihren Weg nach Wladiwostok gefunden haben, Edelrestaurants mit exklusivem Eintritt und nach dem letzten Schrei gekleidete Damen, die zum Devisentausch in eine der von Privatpolizisten streng bewachten Banken verschwinden – das sind die unübersehbaren Menetekel einer neuen Ungleichheit, die nur wenige Jahre nach dem Ende des Kommunismus und im Zeichen der allgemeinen Dürftigkeit für viele auf eine merkwürdige Weise obszön wirken.

Gut in Schuss sind dagegen die Museen. Ob im Submarine-, im Militär- oder im Historischen Museum: Überall sind die Räume penibel blank gewienert, als dürfte wenigstens auf die Vergangenheit kein Makel fallen. Diese Häuser sind gut besucht, allen voran das Historische Museum, das seine Besucher mit einem geradezu enzyklopädischen Bildungsangebot konfrontiert. Mit Abbildungen der Kontinentaldrift und eiszeitlicher Bodenstrukturen, des nordostasiatischen Vulkanismus und urzeitlicher Tiere beginnt der Rundgang durch die Erdgeschichte. Eine Etage höher beginnt die Weltgeschichte. Mit Rekonstruktionen und Originalexponaten wird an das Reich der halbnomadischen Bokhai erinnert, die im siebten Jahrhundert das Gebiet des heutigen Primorje besiedelten. Es folgen Räume über die Jin, einen kriegerischen Reiterstamm, der das Erbe der Bokhai antrat und schließlich Nordchina kontrollierte, bis er durch die Mongolen gleichsam aus der Geschichte herausgemordet wurde. Auf drollige Weise detailverliebt sind die Rekonstruktionen des Lebens arktischer Stämme im Nordosten von Sibirien. Viel Schnee, dicke Hosen, wilde Tiere, tanzende Schamanen und eine Jurte vermitteln dem Russen des zwanzigsten Jahrhunderts anschaulich eine Vorstellung davon, wie sich die sibirischen Stämme vor seiner Ankunft durchschlugen und wie sie vermutlich noch heute in arktischen Zonen leben.

Der Russe als geschichtsprägende Kraft taucht erst im zweiten Stock auf. Fotografien zeigen eine herausgeputzte Stadt, in der die Menschen die Kirchen besuchen und die Fertigstellung der Eisenbahnstrecke zwischen Wladiwostok und Chabarowsk bejubeln. Dann wird es dramatisch: Fäuste schwingende Soldaten und Matrosen, rote Fahnen, Feuerwaffen zeigen, dass die Zeiten härter wurden, bis man im letzten Raum auf die Abbildungen jubelnder Kosmonauten, frohlockender Erntehelferinnen und auf die Skulptur eines milde lächelnden Stalins trifft. Dass man die weltgeschichtlichen Veränderungen des letzten Jahrzehnts zur Kenntnis genommen hat, verdeutlicht die letzte Museumswand, auf der in absteigender Reihe Stalin, Lenin, Chruschtschow und Gorbatschow in ein großes rotes Fragezeichen münden.

Wie immer man das bolschewistische Jahrhundert bewerten will – dass die Revolution schon ein Jahrzehnt nach dem viel beklagten Thermidor tatsächlich Geschichte ist, erkennt man daran, dass das Angedenken an die Revolution zum Feiertag erhoben wurde und sie selbst nicht mehr sonderlich interessiert. So jedenfalls verhielt es sich am 7. November, dem Gedenktag an die „Große Proletarische Oktoberrevolution“, an dem die Anhänger der Kommunistischen Partei auch in Wladiwostok ihre Kundgebungen abhielten. Musik, die mehr nach den Tänzen der Taiga als nach revolutionärer Begeisterung klang, schallte über den Hauptplatz der Stadt, rote Fahnen wurden ausgerollt, Flugblätter und Wodkaflaschen herausgeschafft. In kleinen Gruppen kamen Menschen aus dieser und jener Straßenseite auf den Platz, fast alle im fortgeschrittenen Alter und mit Leninbildern, Orden und Fahnen versehen, die sie so trotzig zeigten, als müssten sie sich selbst von ihrer Weltanschauung überzeugen. Chinesische Touristen aus dem nahe gelegenen Hunchun in der Mandschurei versuchten den Demonstranten für einige Yüan-Bündel ihre Orden abzuhandeln. Flanierende Familien auf ihrem Sonntagsspaziergang hielten ausreichend Abstand zur Menge, und neugierige Matrosen auf Freigang folgten der Veranstaltung mit den Händen in den Taschen. Ein trister Novemberhimmel lag über der Stadt. Kein Sonnenstrahl drang durch die Wolken, als die örtlichen Parteisekretäre ihre immer gleichen Beschwörungen vortrugen, wie wunderbar und ruhmreich es in den Zeiten der alten Sowjetunion gewesen und auf ein welch niedriges und verkommenes Niveau das russische Leben in der Gegenwart herabgesunken sei.

Auch der Geistliche in der Nikolaikirche schimpfte an diesem Tag auf das Elend und die Ungerechtigkeiten der Gegenwart – das gelobte Land, das er den Gläubigen verhieß, war freilich nicht in der Vergangenheit, sondern der Zukunft zu finden, genauer in einem jenseitigen Paradies, in das die Gläubigen nach diesem irdischen Jammertal dereinst einfahren werden. Wie bei der kommunistischen Demonstration bestand auch die Gemeinde in der Nikolaikirche vorwiegend aus älteren Menschen, und hätten nicht die einen Rosenkränze, die anderen rote Fahnen mit sich getragen, man hätte Demonstranten und Gottesdienstbesucher kaum auseinander halten können. Bemerkt hätten die kleinen Unterschiede am ehesten die Bettler von Wladiwostok, die sich nicht bei der politischen Kundgebung, wohl aber vor der Kirche drängten, weil sie sehr genau wissen, dass private Mildtätigkeit nicht die Sache der Kommunisten ist.

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Ob kommunistischer Demonstrant, Kirchgänger, Bettler oder die Mehrheit der Familien, die den freien Tag für einen Spaziergang nutzten – wo ihre wirtschaftliche und soziale Zukunft liegt, ist mehr als ungewiss. Die Zeiten, da Wladiwostok und die Primorski-Provinz zum imperialen Sprungbrett eines aggressiven Großreiches ausgebaut wurden, sind wohl für alle Zeiten vorüber – selbst die maritime Großmachtpräsenz in Fernost wird im Hafen von Wladiwostok mehr inszeniert als ernsthaft betrieben. Vermutlich wird der Militärhafen also in absehbarer Zeit weiter schrumpfen, und dann werden zahlreiche Industriebetriebe im Zuge der privatwirtschaftlichen Wende ihre Tore schließen müssen. Die verödeten Werftanlagen des benachbarten Slavianka, wo nahezu sämtliche Lichter ausgegangen sind, wirken wie ein Menetekel für das Schicksal der großen Nachbarstadt.

Einzig der Handel mit China über die 1989 und 1997 eröffneten Grenzübergänge hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt – die aufstrebende Wirtschaft in den chinesischen Nachbarprovinzen Jilin und Heilongjang hat auch der Bauindustrie im Gebiet Primorje einen bescheidenen Boom beschert. Der steigende Wohlstand im chinesischen Nachbarland hat sogar zu einem florierenden Wladiwostok-Tourismus geführt. Für hundert bis zweihundert amerikanische Dollar können chinesische Klienten von Yanji, Hunchun oder der mandschurischen Millionenstadt Harbin aus halbwöchige Stippvisiten nach Russland buchen, eine Möglichkeit, von der im vorigen Sommer so viele Tourveranstalter Gebrauch machten, dass zum ersten Mal in der Geschichte Wladiwostoks die Betten knapp wurden.

Einmal ins Tourismusgeschäft eingestiegen, ist man inzwischen mit den Zuwachsraten des chinesischen Billigtourismus nicht mehr zufrieden. Die Begehrlichkeiten richten sich immer deutlicher auf eine gut betuchte Luxusklientel, der man, nur drei oder vier Flugstunden von der Heimat der Grizzlys in Alaska entfernt, in den Nationalparks der Primorski-Region den sibirischen Tiger in seiner natürlichen Umgebung zeigen möchte. Ökotourismus, Segeltörns bis nach Kamtschatka, Helicoptertouren, Hochseefischen, Taiga-Safaris – alle diese attraktiven Angebote warten auf die zahlungskräftige Kundschaft aus dem Westen, die sich jedoch zum Leidwesen der agilen privaten Reiseanbieter bis auf weiteres nicht wird blicken lassen. Denn trotz der durchaus beachtlichen und entwicklungsfähigen touristischen Attraktivität im Gebiet Primorje wird so lange kein nennenswerter Fernreisetourismus entstehen, bis die touristische Infrastruktur nicht ausgereifter und die Einreiseformalitäten nach Russland weniger zermürbend sind. Alle Pläne etwa der World Tourist Organisation, die Fernverkehrsdestination Wladiwostok populärer zu machen, sind bislang an den mangelhaften Fluganbindungen und den aufwendigen Visa-Prozeduren gescheitert. Es wird wohl noch viel Wasser den Amur herunterfließen, bis es eines Tages möglich ist, etwa im Rahmen einer größeren Nordostasien-Rundreise die östliche Mongolei, Korea, die chinesischen Provinzen der ehemaligen Mandschurei und die russische Provinz am Ende der Welt zu besuchen.

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