Die Rückkehr der Regenbogenschlange

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Ayers Rock, die Olgas und der Kings Canyon im roten Herzen Australiens

Am Anfang war die Regenbogenschlange. Danach entstanden das Licht, die Wolken und der Regen, und aus der Erde erhoben sich die Ahnen, um gemeinsam mit der Regenbogenschlange die Welt zu erschaffen. In der „Traumzeit“ wanderten sie über das Land und gaben allem, was ihnen begegnete einen Namen: Berge: Flüsse, Schluchten, Brunnen, Tiere und Menschen – der Akt der Benennung war mit dem der Schöpfung identisch: die Dinge der Welt erhielten  Gestalt. Nach der Auffassung der Aborigines aber ist damit die Schöpfung noch nicht beendet. Immer neue Erwanderungen der heimatlichen Erde, regelmäßige und rituell definierte Wiederholungen der uralten Benennungen in Liedern und Tänzen sind notwendig, um die Welt zu erhalten und eine spirituelle Brücke zur „Traumzeit“ zu schlagen. Denn die Ahnen, die nach der Erschaffung der Welt wieder in der Erde zurückkehrten, bleiben als Geister und Totems gegenwärtig. Auch die Regenbogenschlange ist nicht wirklich verschwunden – sie hat sich nur zusammengerollt und in den Uluru, den heiligen Berg der Anangu-Aborigines, verwandelt.

Das ist die erste Geschichte von der Entstehung des Ayers Rock. Die zweite ist profaner, doch nicht weniger spektakulär. Schon in den Zeiten, als sich  Australien zusammen mit Indien und Madagaskar Gondwanaland abspaltete und seine Reise durch die Urozeane antrat, existierte der Ayers Rock als ein aus seiner Umgebung herauserodierender und im zeitlosen Takt der Jahrmillionen immer weiter anwachsender Sedimentblock. Irgendwann einmal, lange bevor sich der große Südkontinent den Ausläufern Südostasiens näherte, muss sich der gigantische Block im Zuge einer geologischen Faltung in der Erde gedreht haben, so dass er nun, einen erdgeschichtlichen Augenblick später, im stolzen Alter von etwa 600 Millionen Jahren in der Senkrechten wie ein Eisberg in der australischen Erde steckt- nur knapp 350 Meter die topfebene Erde überragend, während der Rest des Monolithen noch einige Kilometer tiefer in die Erde reicht.

Welche der beiden Entstehungsgeschichten des Berges und man auch immer bevorzugen mag- in das Blickfeld der abendländischen Geographie geriet der große Felsen erst spät. Fast drei Generationen hatte die von Südaustralien und New South Wales vorangetriebene Süd-­Norderkundung bereits angedauert, als in den Jahren zwischen 1860 bis 1862 den Entdeckern Burke und Willis auf der einen Seite und John Stuart auf der anderen Seite fast zeitgleich die Durchquerung des australischen Kontinentes gelang. Bezahlten Burke und Willis ihre Entdeckung des Carpentaria Golfes mit dem Leben, wurde auf John Stuarts Route zwischen Adelaide und dem späteren Darwin kurz darauf die erste transkontinentale Telegraphenleitung errichtet. Kaum war im Jahre 1872 die Telegraphenstation Alice Springs mitten im Herzen Australiens etabliert, begann bereits die Suche nach der direkten Verbindung zwischen dem Zentrum des Kontinentes und der 3000 km entfernten westaustralischen Enklave Perth. Nicht weniger als sieben große Expeditionen wurden ausgerüstet, von denen die meisten an der Unwirtlichkeit der Gibson Wüste, der Feindseligkeit der Eingeborenen oder der eigenen Unzulänglichkeit scheiterten. Im Zuge dieser Erkundungen, die die beteiligten Forscher durchaus im Sinne eines „Wettrennens“ auffassten, entdeckten William Gosse und Emest Giles wiederum fast gleichzeitig im Oktober 1873 einen gewaltigen Monolithen etwa 450 km südöstlich von Alice Springs- dazu auch ein etwa 36 Quadratkilometer großes Felsmassiv etwa fünfunddreißig Kilometer westlich. Ernest Giles, der seine Entdeckungen gerne in Anlehnung an Begriffe aus John Bunyans Werk „The Pilgrims Progress“ mit so wunderlichen Namen wie ,,Durstige Schlucht“ und „Stinkender Berg“ schmückte, trug den großen Roten Felsen als „Ayers Rock“ in seine Karten ein – womit Sir Henry Ayers, der damalige Regierungschef von Südaustralien ohne sein Zutun in den Atlanten der Welt genauso verewigt wurde wie die englischen Minister Sydney und Melboume oder der Chef des indischen Kartographenamtes George Everest.     Das große Felsenkonglomerat in Sichtweite des Ayers Rock, das die Aborigines gut nachvollziehbar ,,Kata Tjuta“, viele Köpfe, nennen, erhielt von Giles auf Anregung seines deutschen Mentors Ferdinand von Müller den nicht unbedingt naheliegenden Namen „Olgas – eine zweifelhafte Devotion zu Ehren einer süddeutschen Adeligen, die den nach ihr benannten Berg niemals gesehen hat.

Heute benötigt der Linienflug zwischen Perth und Ayers Rock nicht einmal drei Stunden, und die Endlosigkeit der Gisbon Wüste, durch die Emest Giles schließlich 1876 die erste Überlandexpedition nach Perth geführt hatte, erscheint aus luftigen Höhen wie ein heiter dahinschwindendes System pointillistischer Punkte. Doch der Ayers Rock, der heilige Berg der Anangu-Aborigines und die Zufallsentdeckung weißer Forscher ist zum Wahrzeichen Australiens und zum touristischen Höhepunkt jeder Reise durch den Fünften Kontinent geworden. Mit den Entbehrungen des Outbacks muss sich allerdings heute kein Tourist mehr herumschlagen- verfügt der Besucher nur über eine hinreichend ausgestattete Reisekasse, kann er sich in dem Retortenstädtchen Yulara in unmittelbarer Nähe des kleinen Flughafens komfortabel einquartieren und die Sehenswürdigkeiten der Umgebung auf erstklassigen Straßen mit dem Mietwagen erkunden.

Trotzdem überrascht der Ayers Rock noch immer. Obwohl millionenfach als Foto oder Poster in der ganzen Welt verbreitet, ist sein erster Anblick frappierend. Wie in alten Cinemascope Filmen, in denen die Farben unnatürlich leuchteten, so erscheint der Berg morgens in einem schrillen Rosa, eine Farbe, die im Laufe des Tages in ein immer kraftvolleres Rot chargiert, bis der Uluru unmittelbar nach dem Sonnenuntergang, zum Finale des Tages, einige Minuten lang wie ein blutroter Riese aus der Ebene ragt. Auch Wolken und Schatten treiben ihr Spiel mit dem Berg: je nach Perspektive und Tageszeit scheint er einem halb in der Erde versunkenen Elefanten, einem schlafenden Bären oder einen Löwen vor dem Sprung zu gleichen. Allerdings verflüchtigen sich diese Assoziationen schnell je länger man den Koloss betrachtet: dass sich ein einziger gigantischer Monolith, älter als Australien selbst, auf einer topfebenen Fläche erhebt, verleiht dem Berg bei all seiner Massivität beinahe etwas Abstraktes- ein wenig wie der rechteckige Monolith in Stanley Kubricks Meisterwerk „Odyssee im Weltraum 2001“ scheint er etwas Überschüssiges, etwas Hinzukommendes zu repräsentieren, das den Bereich der bloßen Materie übersteigt.

Mit der zunehmenden Annäherung an den großen roten Felsen über die weit geschwungene Zufahrtsstraße weicht das Gefühl der Abstraktion einer fast beängstigenden Empfindung der Monumentalität. Immer ungeheuerlicher scheint der Berg der Eben zu entwachsen bis seine Gesamtansicht hinter riesenhaften Wänden verschwindet. Auch wenn die Ausmaße der himmelhohen Wände die Fassungskraft der menschlichen Vorstellungskraft überfordert – die Risse, Rillen und Schluchten herausgebrochenen Wandfragmente und anmutig geschwungene Rundungen, die steinernen Runzeln einer halben Milliarde Jahre, sind vor der Einmündung in die große Umrundungsstraße bereits deutlich zu erkennen.

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Ehe man sich dem großen berg jedoch auf Berührungsdistnaz annähert, ist jedem Besucher ein  ein Besuch der nahegelegenen Ranger Station und des Maruku Arts Center empfohlen, in denen man sich anhand mehrsprachiger Informationsschriften zahlreicher Fotografien und Exponate über die Geschichte des Berges und die Kultur der Aborigines informieren kann. Dass der Ayers Rock keineswegs der größte Monolith der Erde ist – dieser Rang gebührt dem fast doppelt so großen und fast gänzlich unbekannten Mount Augustus in Westaustralien – erfährt man zwar nicht, dafür aber wird die wechselvolle Geschichte des Parks nachgezeichnet. So wurde den Ureinwohnern der heilige Berg der Regenbogenschlange erst nach langen Rechtsstreitigkeiten im Jahre 1985 offiziell zurückgegeben – seitdem beruht die Existenz des „Uluru-Kata Tjuta Nationalparks“ auf einem Pachtvertrag zwischen den Ureinwohnern und der Zentralregierung, der unter anderem eine Beteiligung der Aborigines an der Parkverwaltung und den Parkeinnahmen vorsieht.

,,Lehren und lernen“ ist das Motto der mehrsprachigen Informationsschriften, in denen der Versuch unternommen wird, den europäischen, amerikanischen und japanischen Touristen „Tjukurpa“, den grundlegenden Begriff der altaustralischen Ontologie, zu erklären. So erscheint Tjukurpa nicht nur als die universelle animistische Schöpfungsenergie, aus Tjukurpa entspringen auch Verhaltensmaxime, Bräuche und Tabus, nach denen sich der traditionsbewusste Aborigines auch noch zu richten hat. Tjukurpa führte zur Entstehung der zahlreichen „iwaras“, der Traumpfade, auf denen die Schöpfung mit Gesängen und Geschichten von eingeweihten Anangu-Aborigines immer aus Neue bekräftigt wird, Tjukurpa reguliert die Aufteilung der Territorien zwischen den zahlreichen Stämmen und gebietet Gastfreundschaft und Schutz für die Fremden, was die Aborigines unter anderem dazu veranlasst, alle Besucher zu bitten, in ihrem eigenen Interesse auf die nicht ganz ungefährliche Besteigung des Uluru zu verzichten.

„We did not climb Ayers Rock“ prangt deswegen wie ein Ausweis einer moralisch einwandfreien Gesinnung auf den T-Shirts mancher Wanderer, die es vorziehen anstelle der Besteigung den ganzen Berg im Rahmen einer mehrstündigen Wanderung zu umrunden. Sie meditieren am Mutitjulu Point, einem kleinen See mit aboriginalen Felsenmalereien, nach dem Glauben der Aborigines einem bevorzugten Aufenthaltsort der Regenbogenschlage, durchstreifen die Spinifex Gräser und Eukalyptuswälder in der unmittelbarenNachbarschaft der Abstürze und entdecken mit ein wenig gutem Willen, dass die Oberflächenstruktur des großen Felsen in der Berührungsnähe tatsächlich einer schuppigen Schlangenhaut gleicht.

Die überwiegende Mehrheit der Besucher belässt es allerdings bei einer Umrundung des Berges mit dem eigenen Fahrzeug um anschließend den Uluru über den offiziellen Aufstiegspfad zu besteigen – ein keineswegs ungefährliches Unternehmen, denn trotz der eisernen Kette, die den Aufsteig sichert, kommt es immer wieder zu Abstürzen, die bei den steilen Fallhöhen und der glatten abschüssigen Felswand tödlich verlaufen können. Dessen ungeachtet hangeln sich tagaus tagein die Touristen mit zum Teil recht ungeeignetem Schuhwerk unverdrossen den großen Felsen hoch- gerade so als wäre der Aufstieg ein Picknickausflug für die ganze Familie, an der sich auch die Großmutter und das Enkelkind ohne sonderliche Gefährdung beteiligen könnten.

Wenn alles gut geht, erreicht man als Teil einer lang gezogenen Kraxelkarawane immerhin nach etwa einer halben Stunde das Plateau des Uluru. Übergangslos befindet sich der Wanderer nun in einer bewuchslosen Mondlandschaft, unterbrochen von Hunderten kleiner und größerer
Mulden, durch die markierter Pfade nach einer weiteren Viertelstunde zu einem gusseisernen Richtungsanzeiger führt, der in einer Höhe von 348 Metern über der Ebene ziemlich exakt den höchsten Punkt des Monolithen anzeigt. Wer allerdings ein imposante Aussicht erwartet hätte, wird enttäuscht – am westlichen Horizont sind die Umrisse der Olgas zu erkennen, ansonsten gibt es nichts zu sehen als eine geradezu bedrückende Leere soweit das Auge reicht. So bestraft der heilige Berg seine Missachter, sagen die Aborigines. Denn seine Erhabenheit bedarf der Ehrfurcht und der Distanz- auf seinem großen unansehnlichen Rücken hat sie sich gänzlich verflüchtigt.

image033 Bei den etwa eine halben Fahrtstunde entfernten Olgas kommt man gar nicht erst in die Versuchung das Felsmassiv zu besteigen. Mit umgekippten Riesenkürbissen, schlafenden Sauriern oder Göttermurmeln hat man die Olgas gerne verglichen, die seitihrerEntdeckungniemals aus dem Schatten des weltberühmten Ayers Rock haben heraustreten können- doch dafür gibt es in den Schluchten und Abhängen der verschachtelten Felsen für den Naturfreund erheblich mehr zu sehen als an den Abstürzen des Ayers Rock. Nur wenige Schritten von Parkplatz und Viewing Point entfernt, verlieren sich die Touristenströme, und der Besucher erlebt im Valley of the Wind, in der Olga-Schlucht oder in einer der zahlreichen kleineren Schluchten eine weltentrückte Einsamkeit vor der perfekte Outback-Kulisse. Vielleicht ist das abendliche Spiel von Licht und Schatten an den Olgas sogar noch eine Spur dramatischer als am Ayers Rock: in der Stunde des Sonnenunterganges beginnt der Mount Olga derart zu glühen, dass man fast befürchtet, das Mulga-Gras könnte Feuer fangen, schwarze Schatten kriechen über die Ebene heran wie eine Gezeitenflut, schlucken Formen und Farben, bis  Mount Olga in der Dunkelheit versinkt.

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Ein Besuch im Roten Zentrum Australiens bleibt allerdings unvollständig ohne einen Abstecher zum Kings Canyon etwa dreihundert Kilometer nordöstlich von Yulara. Der Kings Canyon bildet nicht nur den südlichsten Ausläufer der McDonnel Range, die sich über dreihundert Kilometer Länge bis nach Alice Springs hinzieht – er gilt außerdem als das geographisch-botanische Bindeglied dreier zentralaustralischer Großlandschaften: der Simpson Desert im Südosten, die von jeher den direkten Weg nach Perth versperrte, der Central Range im Nordosten und der Great Western Desert, so dass im Kings Canyon Landschafts- und Vegetationsformen, die sonst nur in ganz unterschiedlichen Gegenden Australiens anzutreffen sind, gleichsam nebeneinander studiert werden können.

Gleich ob man sich dem Kings Canyon auf dem viertägigen „Giles Track“, einer Tageswanderung über die südlichen Grate des Canyons oder nur in Gestalt eines Spazierganges zum Lookout-Point in der großen Schlucht nähert – überall fasziniert der Canyon durch die brisante Ästhetik seiner Erscheinung. Schwindelerregende natürliche Riesenbalkone über unnatürlich glatten Wänden, die Gleichzeitigkeit großartiger Ausblicke über die Weiten des Umlands mit dem Einblick in gähnende Abgründe vor den eigenen Füßen, der „Garden of Eden“, eine zauberhafte Palmenoase in einer abseits gelegenen Schlucht und der satte Kontrast des rostroten Felsenbrauns mit dem hyperariden blau des australischen Winters machen die Wanderung über die Grate und Tiefen des Canyons zu einem Ausflug in eine gänzlich anders dimensionierte Welt, an der sich die Phantasie der Aborigines und der Besucher gleichermaßen entzündet. ,,Lost City“ nennen die Touristen jene bizarre Ansammlung steinerner Rundhügel, die eine erfinderische Natur mit Hilfe von Wasser, Wind und Erosion am nordöstlichen Ende der großen Schlucht erschuf. Was dem Reisenden wie eine ganze Galerie mittelamerikanischer Aztekentempel am ungewohnte Ort erscheint, sind fur die Luritja-Aborigines die versteinerten Katzenmenschen, die sich nach der Traumzeit-Schöpfung im Kings Canyon zur Ruhe gelegt haben.

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Der Weg über die Höhen und Tiefen des Canyons stimuliert nicht nur die Phantasie – auch die Verwerfungen der Erdgeschichte sind auf Schritt und Tritt ersichtlich. Verwitterte Stomatolithen und fossile Versteinerungen am Rande von Abgründen zeugen von der dramatische Geschichte immer neuer Landschaftswechsel. Die Urformen jener zahlreichen feuchtigkeitsliebenden Pflanzenarten im Canyon, denen es bis auf den heutigen Tag gelungen   ist, in einem immer mehr austrocknenden Kontinent zu überleben, entstanden in jenen erdgeschichtlichen Urzeiten, in denen nicht nur der Kings Canyon sondern die gesamte McDonald Range nichts weiter waren als der Grund eines gigantischen Binnenmeeres. Die Zikaden des Kings Canyon, die in einigen Miniaturbiotopen überleben konnten, gelten Abkömmlinge der transaustralischen Zikadenwälder, die nach dem Verschwinden des Binnenmeeres einst große Teile des Kontinentes bedeckten und damit als die botanischen Nachfahren einer der ältesten Baumarten der Erde.

Noch älter als die Zikadenwälder des Kings Canyon, sogar älter noch als die Olgas und der Ayers Rock, ist nur noch der Himmel – verklärt und immer wieder aufs Neue beschworen gehört sein abendliches Farbenspiel zur romantischen Klaviatur jeder Outback-Reise. Auch auf dem Rückweg vom Kings Canyon zum Ayers Rock war schon lange vor dem Sonnenuntergang zu erkennen, dass die Natur heute wieder allein zur Freude ihrer selbst ein Fest feiern würde. Eine Mixtur von blauweißen, grauen, roten und hellgelben Farbtönen kolorierte den Horizont, als wolle die Natur vor der Vollendung ihres Tageswerkes noch einmal ihren Malkasten präsentieren, Wolkenberge zogen heran um sich unter der Regie des Windes zu immer neuen Formen zu verbinden – lange dunkle Schatten fielen über die Erde, während die gleißenden Farbfontäenen am Himmel an Intensität gewannen. Dann zog sich die Wolkenfront plötzlich in die Länge, über dem blauschwarzen Grund des Himmels erschien ein langer hellgelber Streifen, rot eingedunkelt an seinen Rändern und zerfasert an seinem Ende – ein Gebilde, das man mit einiger Phantasie gut und gerne fur eine Regenbogenschlange hätte halten können.

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